Deep Silence 2: Nanoxia stellt weiteren gedämmten Mid-Tower vor
Bereits das Deep Silence 1 von Nanoxia erfreute sich bei Nutzern großer Beliebtheit, nun präsentierte der deutsche Hersteller mit dem Deep Silence 2 ein Schwestermodell. Dieses zeigt leicht veränderte Features und soll preislich etwas unter dem Deep Silence 1 liegen. Das Gehäuse ist erneut schallgedämmt und soll ab Ende Dezember verfügbar sein.
Quelle: Nanoxia
Deep Silence 2: Nanoxia stellt weiteren gedämmten Mid-Tower vor (10)
Der neue Mid-Tower von Nanoxia soll an den Erfolg des Deep Silence 1 anknüpfen, optisch lassen sich kaum Unterschiede zwischen dem Deep Silence 1 und dem Schwestermodell, dem Deep Silence 2, feststellen. Keine Neuerung ist zum Beispiel die Dämmung des Silent-Gehäuses. Das Deep Silence ist 207 x 468 x 588 Millimeter groß und wiegt circa 11 Kilogramm. Im Inneren finden nun neben ATX-, Micro-ATX, ITX- auch E-ATX-Mainboards Platz. Eine weitere Neuerung ist der nicht mehr verbaute Air Chimney. Der HDD-Käfig kann alternativ mit einem 240- oder 120-Millimeter-Radiator bestückt werden. Im I/O-Bereich sind neben den Audio-Anschlüssen auch zwei USB-3.0-Ports vorhanden. Zusätzlich ist ein USB-2.0-Port verfügbar.
Um die Kühlung müssen sich Käufer keine Gedanken machen. In der Front sind bereits zwei 120-Millimeter-Lüfter verbaut, in der Rückseite ein Modell dieser Größe. Darüber hinaus lassen sich im Deckel zwei - nicht enthaltene - 140-Millimeter-Ventilatoren verbauen, im linken Seitenteil und im Boden findet bei Bedarf ein 140- oder 120-Millimeter-Lüfter Platz. In der Front lassen sich drei 5,25-Zoll-Laufwerke und ein 3,5-Zoll-Gerät verbauen, im Inneren stehen weitere sieben 3,5-, respektive 2,5-Zoll-Schächte bereit. Das Deep Silence soll nach Angaben von Nanoxia Ende Dezember im Handel erscheinen, einen Preis nannte der Hersteller nicht. Das Deep Silence 1 ist im Preisvergleich für knapp 100 Euro erhältlich, auch ein User-Review gibt es zu dem Gehäuse bereits. Laut Nanoxia soll das Deep Silence 2 etwas günstiger als das Deep Silence 1 sein. Weitere Informationen finden Sie auf der Herstellerseite.

Gefällt mir. Das Fractal R3 und R4 haben mir auch schon gefallen.
Um mal ein paar Punkte richtig zu stellen.
- Das DS2 ersetzt NICHT das DS1 sondern ist eine Ergänzung der Deep Silence Reihe die auch weiterhin mit weiteren Modellen ausgebaut wird.
- Das Gehäuse ist sehr lang, länger als das DS1 oder auch ein Fractal R4. Es nimmt auch E-ATX Mainboards auf. Das Konzept - auch wenn man es auf dem ersten Blick nicht sieht - ist anders. Zumal auch modulare Festplattenkäfige fehlen, ein Lüfterrahmen vor den Festplattenkäfigen sitzt und man vorne eben nur oben eine Tür hat. Der unterer Bereich hat keine Tür
- Die Schlitze an den Slotblenden sind tatsächlich dafür da, das die Abluft insgesamt besser entwichen kann. Da man wohl kaum mit dem Heck nach vorne vor dem PC sitzt und die Geräusche somit nach hinten weg gehen, fällt das eigentlich nicht auf. Warum also darauf verzichten?
Lufteinlässe braucht man hinten nicht, v.a. wenn vorne schon serienmäßig 2 120er eingebaut sind.
Mit der Graka kann man auch nicht argumentieren, da diese etweder einen DHE-Kühler nutzt (und damit die benötigte Blende schon montiert hat) oder die Luft nach oben bläst (und damit sind die Öffnungen hinten unwichtig). Bei normalen Gehäusen kann ich verstehen, dass man den minimal besseren Luftaustausch und v.a. die Materialeinsparung über eine bessere Dämmung und geringeren Staubfang setzt, bei gedämmten Gehäusen spricht aber alles für ein komplett geschlossenes Gehäuse (natürlich mit Ausnahme der zwingend nötigen Gehäuselüfter).
Das sind Lufteinlässe.
Könnte man aber mit einem großzügigen Spalt in der Tür auch lösen.
Ich sehe vor allem keinen Vorteil gegenüber dem DS1.
Imo wär das Gehäuse als günstigere Schwester des DS1 sinnvoll, nicht aber als Nachfolger.
Warum werden bei gedämmten Gehäusen eigentlich (fast) immer die Slotblenden bzw. der Bereich daneben perforiert?