Metalfish Y2 Aquarium-Gehäuse: Test zeigt Schwächen der PC-Fischbehausung

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Metalfish Y2 Aquarium-Gehäuse: Test zeigt Schwächen der PC-Fischbehausung
Quelle: metalfish.cn

Eine Kombination aus PC-Gehäuse und Aquarium - kann das gut gehen? Eine japanische Webseite hat den Test gemacht und das Metalfish Y2 Aquarium-Gehäuse auf den Prüfstand gestellt.

Im August berichteten wir erstmals über den ungewöhnlichen "Metalfish Y2 Fish Tank" des chinesischen Herstellers Metalfish, bei dem es sich um ein PC-Gehäuse für Micro-ATX-Mainboards mit oben aufliegendem Auquarium handelt. Die japanische Technikseite PC Watch hat sich das Ganze in einem Videotest auf Youtube genauer angesehen und nach der Inbetriebnahme offenbar "eine unangenehme Mischung aus innerer Heilung und PC-Komponenten-/Fischangst" verspürt, wie Tomshardware.com bezugnehmend berichtet.

Der PC-Aufbau machte dabei keinen übermäßig komplizierten oder eingeschränkten Eindruck, sofern man kompakte Komponenten verwendet, die für den SFF-Einsatz (Small Form Factor) geeignet sind. Nach der Zusammensetzung des Systems hätte Besitzer immer noch recht einfachen Zugang zu den Komponenten, da es möglich ist, das Mainboard mit Tray herauszuschieben, sobald ein paar Schrauben gelöst sind.

Aquarium-Konzept mit Schwächen

Hinsichtlich des Aquariumteils und dessen Befüllung gab es dann aber einige Schwächen zu bemängeln: So hatte etwa die obere Acrylplatte Risse in den Schraubenlöchern und bei der Verwendung der mitgelieferten Wärmedämmfolie zur Isolierung des Aquariums vom PC wird die RGB-LED-Ansicht stark gedämpft.

Die Helligkeit der Aquarium-LEDs auf der Oberseite war indes ziemlich hoch und nicht einstellbar, da sie nicht in die RGB-LED-Steuerung des PCs integriert ist. Die Luftstromperforationen im PC-Gehäuse verstärkten dem Bericht nach zusätzlich die Sorge vor dem Verschütten von Wasser und Spritzern aus dem Aquarium darüber.

Der gläserne Wassertank wiegt derweil 12 Kilogramm und wenn man die empfohlenen 10 bis 12 Liter Wasser hinzufügt, soll man einen etwas zerbrechlich wirkenden Kasten mit einem Gewicht von etwa 24 Kilogramm haben, was das Bewegen oder Umstellen des PCs sehr schwierig macht. Die Lage in der Erdbebenregion Japan verstärkte dabei die Sorge um auslaufendes Wasser, da selbst leichte Erschütterungen zum Auslaufen führen könnten.

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Temperatur und Fazit

Während der Tests wurde beobachtet, dass die Temperatur im oberen Bereich (Aquarium) nach 30 Minuten unter Last um 1,4 Grad Celsius (von 25 auf 26,4) anstieg, ohne dass die Isolierfolie angebracht war. Dieser Test scheint dabei ohne Wasser im Aquarium durchgeführt worden zu sein, ist aber laut Tomshardware.com dennoch besorgniserregend, wenn man stundenlang am PC arbeitet.

In seiner Schlussfolgerung rät PC Watch davon ab, dieses Hybrid-Gehäuse mit einem Aquarium voller Meereslebewesen zu verwenden, da Auslaufen, Verschütten und Erdbeben (in Japan) zu den negativen Aspekten gehören. Stattdessen wird vorgeschlagen, den oberen Tank für einen kleinen Garten oder ein Terrarium zu verwenden.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von StorageHunter-81
        Warum muss man das Thema "PC" eigentlich in den letzten Jahren so zwanghaft experimentell gestalten? PCs in Tischen, in Holzgehäusen, an Wänden, in Aquarien... ?
        Das wirkt auf mich nicht innovativ, sondern einfach wie "Wir machen mal was anderes. Keiner hat behauptet, dass es sinnvoll ist!".
        Auch das Problem mit dem Formfaktor will ich mal erwähnen.
        Der PC soll immer kleiner und platzsparender werden.
        Wenn ich mir diese kläglichen Brotdosen ansehe, die da als PCs angeboten werden, wird mir übel.
        Der im Vergleich zu Platz-bietenden Mid-Towern gesteigerte Bauaufwand, die suboptimale Kühlung und die unnötig fummelige Wartung beim Small Form Factor bringt mich persönlich zur Überzeugung, dass PCs nicht kleiner werden sollten, als das übliche ATX-Mid-Tower-Gehäuse es anbietet. In welchem Haushalt soll denn kein Platz für ca. 45x50x22 cm sein?
        PC-Innovation sollte sich eher darauf konzentrieren, stabile, langlebige und anwenderfreundliche Stecker- und Kabelstandards zu etablieren, RGB-Normen über alle Marken hinweg zu entwickeln und Grafikkarten und CPUs stromsparender zu machen, wobei die Leistung nicht auf der Strecke bleibt.
        Nur ein paar Ideen dazu.
      • Von StorageHunter-81
        Warum muss man das Thema "PC" eigentlich in den letzten Jahren so zwanghaft experimentell gestalten? PCs in Tischen, in Holzgehäusen, an Wänden, in Aquarien... ?
        Das wirkt auf mich nicht innovativ, sondern einfach wie "Wir machen mal was anderes. Keiner hat behauptet, dass es sinnvoll ist!".
        Auch das Problem mit dem Formfaktor will ich mal erwähnen.
        Der PC soll immer kleiner und platzsparender werden.
        Wenn ich mir diese kläglichen Brotdosen ansehe, die da als PCs angeboten werden, wird mir übel.
        Der im Vergleich zu Platz-bietenden Mid-Towern gesteigerte Bauaufwand, die suboptimale Kühlung und die unnötig fummelige Wartung beim Small Form Factor bringt mich persönlich zur Überzeugung, dass PCs nicht kleiner werden sollten, als das übliche ATX-Mid-Tower-Gehäuse es anbietet. In welchem Haushalt soll denn kein Platz für ca. 45x50x22 cm sein?
        PC-Innovation sollte sich eher darauf konzentrieren, stabile, langlebige und anwenderfreundliche Stecker- und Kabelstandards zu etablieren, RGB-Normen über alle Marken hinweg zu entwickeln und Grafikkarten und CPUs stromsparender zu machen, wobei die Leistung nicht auf der Strecke bleibt.
        Nur ein paar Ideen dazu.
      • Von yojinboFFX Software-Overclocker(in)
        12 Liter Meerwasseraquarium-ja ne is klar!
        Gruß Yojinbo
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