Lian Li: Neues Gehäuse Lancool III ist größer, teurer und besser belüftet

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Lian Li: Neues Gehäuse Lancool III ist größer, teurer und besser belüftet
Quelle: Lian Li

Lian Li hat mit dem Lancool III das bisher größte und teuerste Gehäuse der Reihe vorgestellt. Das neue Modell kann zahlreiche Komponenten beherbergen, in Vollausstattung ist es aber kein Schnäppchen.

Nach den Lancool-Gehäusen One, 215, 205 und II hat Lian Li mit dem Lancool III nun das fünfte und zugleich größte Gehäuse der Reihe vorgestellt. Optisch ähnelt das Lancool III dabei dem Lancool II, doch das neue Gehäuse ist in jeder Richtung etwas größer und kommt so auf ein Volumen von 65,5 statt 54,1 Liter. Den zusätzlichen Platz nutzt Lian Li dabei für die Unterbringung von zusätzlichen und größeren Komponenten.

Viele Möglichkeiten

Konkret sollen im Lancool III CPU-Kühler mit bis zu 187 mm Höhe und Grafikkarten mit einer Länge von maximal 435 mm Platz finden. Dazu gibt es laut Lian Li acht PCI-Stechplätze und genügend Platz für ein 220-mm-Netzteil sowie ein mit maximal 280 Millimetern überbreites ATX-Mainboard. Mit Hinblick auf die Laufwerke soll man außerdem bis zu zwölf 2,5"-Laufwerke oder acht 2,5- und vier 3,5"-Laufwerke montieren können.

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Des Weiteren wirbt Lian Li mit mehreren Möglichkeiten zur Anpassungen. Beispielsweise soll man die Grafikkarte auch senkrecht und das IO-Panel wahlweise auch unten an der Front anbringen können. An der Vorderseite lässt sich zudem vierstufig einstellen, in welcher Tiefe die Lüfter montiert werden. Das soll zusätzliche Kapazität für Radiatoren schaffen, von denen laut Lian Li drei im Gehäuse Platz finden können: Maximal sind zwei 360er an der Vorder- und Unterseite sowie ein 420er an der Oberseite möglich. Mit Hinblick auf eine potentielle Luftkühlung gibt es gegenüber dem Lancool 2 außerdem eine konzeptionelle Änderung an der Unterseite: Der untere Gehäusebereich ist seitlich nicht mehr verschlossen, sondern er wird nun von (luftdurchlässigem) Meshgitter verdeckt.

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Die von Lian Li versprochenen Features haben allerdings auch ihre Kosten: Mit einem Startpreis von 150 Euro ist das Lancool III das bisher teuerste Gehäuse der Reihe. Wer das Gehäuse zudem in weiß oder mit RGB-Beleuchtung kaufen möchte, muss 160 Euro bezahlen. Für beides gleichzeitig werden sogar 170 Euro verlangt. Für das optionale Kit für eine vertikale GPU-Installation kämen außerdem noch weitere 70 Euro hinzu, und als optionales Zubehör werden außerdem auch noch zusätzliche Staubfilter angeboten. Ab Werk wird nur die Frischluft an der Unterseite gefiltert.

Zum Start ist das Lancool III ausschließlich bei Caseking verfügbar. Laut PCGH-Preisvergleich wird das neue Gehäuse aber bereits von einigen anderen Händlern gelistet, die es ebenso bald anbieten wollen. Sobald das der Fall ist, bleibt zu hoffen, dass der Preis sich von der UVP löst und das Gehäuse etwas günstiger angeboten wird.

Quelle: Lian Li via Computerbase

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