Jonsbo C6 und N2: Neue Gehäuse für Micro-ATX- und NAS-Systeme vorgestellt
Jonsbo hat mit dem C6 und dem N2 zwei neue Gehäuse auf den Markt gebracht, die in je zwei Farbvarianten erscheinen und durch ihren kompakten Aufbau hervorstechen sollen. Das C6 soll sich dabei für Micro-ATX-Mainboards eignen, wohingegen das N2 auf Mini-ITX und viele Festplatten setzt.
Das chinesische Unternehmen Jonsbo hat zwei neue Gehäuse vorgestellt, die sich an recht unterschiedliche Zielgruppen richten. Das C6 soll den Aufbau eines kompakten Systems mit Micro-ATX-Mainboard ermöglichen, mit dem man trotzdem noch spielen kann. Das N2 hat hingegen möglichst viel Speicherkapazität im Blick: Dort werden ein Mini-ITX-Mainboard mit fünf 3,5"-Schächten kombiniert.
Gehäuse im Kompaktformat
Neben dem besagten Micro-ATX-Mainboard lassen sich im C6 laut Jonsbo Grafikkarten mit bis zu 255 mm Länge verbauen. Im Extremfall kann man damit eine luftgekühlte Geforce RTX 4070 unterbringen. Beim CPU-Kühler muss man zudem weitere Kompromisse eingehen, denn dieser darf maximal 75 mm hoch sein. Damit bleiben nur niedrige Top-Blower in der Auswahl. Zumindest beim Netzteil hat man mit dem ATX-Format und maximal 185 mm Länge aber kaum Einschränkungen. Allgemein soll der Einsatz von viel Mesh und bis zu drei Lüftern dabei dafür sorgen, dass es in dem kompakten 16-Liter-Gehäuse nicht zu warm wird.
Quelle: Jonsbo
Das Jonsbo C6 ist weitgehend vollgepackt. Oben lässt sich dabei ein 120-mm-Lüfter verbauen, und vorne können maximal zwei 140-mm-Modelle untergebracht werden.
Mit rund 11 Liter ist das neue Jonsbo N2 deutlich kompakter, dementsprechend findet dort auch weniger Hardware Platz. Das Mini-ITX-Mainboard kann nur mit einer Low-Profile-Erweiterungskarte mit einem Slot ausgestattet werden, womit Grafikkarten vom Tisch sind. Zudem lassen sich CPU-Kühler nur bis maximal 65 mm Höhe verbauen, und beim Netzteil ist man auf das SFX-Format beschränkt. Dafür lassen sich im N2 aber zahlreiche Datenträger unterbringen: Im unteren Bereich des Aluminium-Gehäuses werden vertikal fünf 3,5"-Slots untergebracht, und neben dem Mainboard kann man noch ein 2,5"-Laufwerk montieren.
Quelle: Jonsbo
Die Rechenhardware des N2 wird ausschließlich über den CPU-Kühler gekühlt, der seine Luft über Lochblech im Deckel ansaugt. Der einzige 120-mm-Gehäuselüfter bläst hingegen auf die Festplatten in der unteren Kammer.
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Beide Gehäuse sind zwar bereits bei einigen Händlern gelistet, bislang aber nur bei Caseking lieferbar. Das C6 wird dort in Schwarz und Weiß für 45 Euro angeboten, wohingegen das N2 in denselben Farbvarianten 140 Euro kostet. Inwiefern diese Preise gerechtfertigt sind, werden erste Tests und Bauberichte noch zeigen müssen. Insbesondere bei den Möglichkeiten zur leichten und sauberen Verkabelung sowie bei der Kühlung gibt es in diesem Bauvolumen teils große Unterschiede.
Quelle: Pressemitteilung

Micro ATX ist nicht mein Fall. Alles sehr fummelig und hitzetechnisch aufwendig. Habe alte BQ Tower (offene Seite), BQ 601 und BQ 700. sind ok.
Ich habe das Nr200P mit einer 4090...allerdings eine Founders. Die läuft ohne weiteres auch mit 600W ohne 100% Lüfterspeed ohne zu drosseln.
Die CPU hat eine 280mm AIO, die Luft direkt von der Seite auf die M.2 und das Mainboard bläst und so beides besser kühlt als jeder Big Tower mit 10+ Lüfter.
Ich hatte allerdings vor der 4090 übergangsweise eine kleine 3060Ti (mit Kühlfinnen die um 90° gedreht sind, also nach vorne und hinten zeigen) und die drosselte wegen Hitzestau.
Ich finde beide Gehäuse aber auch nicht wirklich gut. Die Länge der GPU ist nicht mehr zeitgemäß und die Kühlung der CPU wird auch vernachlässigt. In beiden Fällen würde ich nicht mehr als eine 65W CPU empfehlen...
Micro ATX ist nicht mein Fall. Alles sehr fummelig und hitzetechnisch aufwendig. Habe alte BQ Tower (offene Seite), BQ 601 und BQ 700. sind ok.