In Win Alice: Kunstoffgehäuse mit bunten Wechselcovern
Bei Hersteller In Win wird es demnächst bunter. Mit "Alice", angelehnt an "Alice im Wunderland", begibt sich demnächst ein Kunstoffgehäuse mit Stahlelementen und wechselbaren Polyester-Bezügen auf Abenteuer durch das PC-Land. Geschmückt wird das Grundgerüst wahlweise mit knalligen Farben und kitschigen Mustern. Auch schlichtere Varianten hat der Hersteller im Programm, falls es Käufern doch einmal zu bunt wird.
In Win hat die "nächste Generation" der PC-Gehäuse eingeläutet und die ist in den Augen des Herstellers superleicht und, wenn gewünscht, knallbunt oder zumindest optisch auffällig. Getauft wurde das neue Case von In Win "Alice".
Viel Kunstoff, etwas Stahl und ein auffälliger Hauch von Polyester
Dabei handelt es sich im Grunde um ein Kunststoffgerüst aus ABS mit großen Aussparungen. Im Inneren wird die Hardware von schwarzen Stahlplatten getragen. Darauf lassen sich Mainboards bis zum ATX-Formfaktor montieren. Einen individuellen Look bekommt Alice von "Wechselcovern". In Win bezeichnet so Polyester-Bezüge, die am Ende über das Gerüst gespannt werden. Ab Werk kommt das Gehäuse mit einem schlichten grauen Überzug beziehungsweise "Cool Gray", wie es In Win bezeichnet. Weitere Cover sind in diversen Farben und mit unterschiedlichen Mustern erhältlich.
Von einfachen Farben über knalligere Farbverläufe bis hin zum Kitschmuster scheint der Hersteller alle Geschmäcker bedienen zu wollen. In Win spricht hierbei von einer "Diversifizierung" des Marktes. Aus der Community habe man den Wunsch nach einer Fülle an "lebendigen Farben" vernommen und setze diesen nun in Form von Alice um. Abseits der Wechselüberzüge bildet ein staubschützendes Kunststoff-Top-Cover noch einen Akzent. Das ist entweder in dezenterem Grau gehalten oder strahlt für Freunde knalligerer Setups in einem orangenen Farbton. Die obere Abdeckung ist leicht erhöht, was auf den von In Win konzipierten Airflow zurückzuführen ist.
Quelle: In Win
Quelle: In Win
Quelle: In Win
Quelle: In Win
Quelle: In Win
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Das System im Inneren ist vertikal aufgebaut. Das Rückseitige I/O des Mainboards sowie die Display-Ausgänge der Grafikkarte finden sich oberseitig, sodass hier die warme Luft abgeführt wird. Die Frischluft strömt derweil von unten hinein. Dort findet sich beispielsweise auch Platz für einen 360-Millimeter-Radiator oder bis zu drei 120-mm-Lüfter. Ein weiterer 120-mm-Radiator kann indessen oberseitig verbaut werden.
Ungünstig ist allenfalls, dass In Win an der Unterseite gänzlich auf Staubfilter verzichtet. Zwar halten Top-Cover und Polyester-Überzug diesen oberseitig sowie an den Seiten ab, doch das hilft wenig, wenn Staub von unten angesaugt wird. Immerhin sitzen Mainboard und Grafikkarte in der oberen Hälfte. Unten werden hingegen Netzteil und Festplatten verstaut. Platz gibt es für insgesamt drei 2,5-Zoll-Laufwerke sowie ein 3,5-Zoll-Laufwerk. Netzteile dürfen derweil maximal laut Gebrauchsanleitung 230 Millimeter in der Länge messen, auf der Produktseite spricht In Win hingegen von 220 Millimetern. Was die Maximalhöhe von CPU-Kühlern betrifft, nennt In Win 195 Millimeter. Grafikkarten sollten nicht länger als 300 Millimeter sein.
Quelle: In Win
Quelle: In Win
Quelle: In Win
Quelle: In Win
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Bei dem Verstecken von Anschlusskabeln hat sich In Win zumindest beim Netzteil Gedanken gemacht und eine Kabelführung unter einem der Standfüße versteckt. An der Oberseite sieht es hingegen ungünstig aus. Zumindest weist der Hersteller hier auf keine expliziten Kabelführungen hin. Auch der Ein-Schalter ist etwas ungünstig positioniert und seitlich angebracht, sodass dieser unter dem Polyester-Überzug verschwindet. Auf ein I/O wurde indessen gänzlich verzichtet. Das Gewicht gibt In Win mit 3,7 Kilogramm an.
Laut In Win sei das Alice bereits in Kürze im Handel erhältlich. Ein konkreter Zeitraum wird jedoch nicht genannt. So verhält es sich auch bei den Preisen. Die fehlen sowohl für Grundgehäuse sowie Wechselcover. Laut früheren Gerüchten seien für das Gehäuse 40 US-Dollar angedacht.
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Meine Box für Schmutzwäsche sieht so ähnlich aus.
Sieht aus wie ein Papierkorb.
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Mir würde als Desktop nie ein Kunststoffgehäuse ins Haus kommen. Seit ich vor fast 20 Jahren mein erstes Lian Li gekauft habe, will ich nichts anderes mehr.