Designer-Gehäuse bis 4.000 Dollar von In Win: 3D-Druck-Skulpturen, ausrangierte Ikea-Kisten und RGB-Overkill
In Win hatte auf der Computex wieder einmal sehr skurrile Gehäuse im Schaukasten. Manche könnte man in der Form auch 1:1 im aktuellen Ikea-Prospekt finden. Andere sehen aus wie eine Skulptur, kommen aus dem 3D-Drucker und schlagen mit 4.000 Dollar zu Buche.
Der Stand des taiwanischen Gehäuseherstellers In Win erinnerte in diesem Jahr an eine Mischung aus Kunstgalerie, Ikea-Auslage und RGB-Anbieter. In Win wäre wohl nicht In Win, hätte man auf der Messe nicht ordentlich auf den Putz gehauen. Die zu erwartenden 4.000 US-Dollar für die neue Signature-Serie sind aber selbst für die Taiwaner eine Hausnummer. Dafür sollen Käufer mit dem Yong getauften Modell auch ein absolutes Unikat erhalten.
Die extravagante, eher an ein Kunstobjekt erinnernde Form stammt aus dem 3D-Drucker und soll jedes Mal anhand eines anderen Schmetterlingsmodell erstellt werden. Moment, Schmetterling? In Win zumindest sagt, dass der Tower das Verpuppungsstadium der Insekten abbildet. Stilisiert wird das wohl irgendwie hinhauen. In Win will dazu noch eine spezielle Webseite einrichten, auf der Kunden dem Tower zum Beispiel ihre Lieblingsfarbe verpassen können. Anschließend entsteht das Gebilde im Drucker aus ABS-Kunststoff (Mehr vom Yong erfährt man im eingebetteten Video).
Alice ist sicher kein geringerer Blickfang, haut aber in eine gänzlich andere Kerbe. Es hat fast den Anschein, als hätte man bei Ikea einen Stapel Kisten geordert, die Wände herausgesägt und sie anschließend mit einem Kopfkissenbezug der Marke Ingeborg umwickelt. Offen ist der Aufbau jedenfalls - ideal für Bastler und hitzköpfige Hardware. Der Preis, so der Bericht zutrifft, fällt mit 40 Dollar für In Win-Verhältnisse auffällig niedrig aus.
Klassische Tower mit RGB-Overkill
Beim In Win 309 folgt man hingegen einem traditionellen Aufbau. Allerdings hat die Front nicht mehr viel mit der eines normalen Towers gemein. Dort haben die Taiwaner ein vollflächiges Panel mit 144 steuerbaren RBG-Lichtern angebracht. Man kann mit einer Software darauf zugreifen, außerdem befindet sich ein Mikrofon im Panel. Damit reagiert es auf Musik und andere Geräusche mit der dazu passenden Lichtstimmung. Ansonsten buhlt das In Win 309 noch mit drei Ego RGB-Lüftern, wobei insgesamt sieben Plätze vorhanden sind, einen USB-C-Anschluss (USB 3.1), zweimal USB 3.0 und die obligatorischen Audioanschlüsse um Käufer. Kosten soll der Tower um die 200 Dollar.
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Beim In Win 925 handelt es sich um eine kleinere Version des deutlich größeren 928. Obwohl es schmächtiger ausfällt, soll noch genug Platz für E-ATX-Boards vorhanden sein. Auf der Haben-Seite stehen noch reichlich Aluminium und gehärtetes Glas, die Kosten belaufen sich schätzungsweise auf etwa 500 Dollar. Im Vergleich zum In Win 928 ist das fast schon ein Schnäppchen. Dort werden 900 Dollar aufgerufen. Bisher ist aber auch das In Win 928 noch nicht im deutschen Handel erhältlich. Immerhin wird es bereits gelistet.
Quelle: Techpowerup, Youtube, In Win (1, 2, 3, 4)

Ist das Kunst oder kann das weg?
144 RGBs ? wer's braucht
ich finde das 905'er ja mal todschick, glaube das gönn ich mir.
edit:
auch wenn es jetzt nicht wirklich schwer zu verstehen war - warum verlinkt man kein deutschsprachiges video?
z.B.:
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Jenes im Video schaut trotzdem witzig aus.
Und RGB-Overkill ->
Die Idee mit den Getränkekisten oder was das sein soll, finde ich gar nicht so übel. Mal was Neues und definitiv ein Hingucker. Hat wirklich was von Ikea.
Bei billigen Gehäusen hat man ja meist das Problem, dass da krampfhaft noch versucht wird, das Beste rauszuholen, die Dinger dann aber auch bescheiden aussehen und die Extras nur für den Feature-Zettel da sind.
Das Alice hingegen ist einfach schlicht und gut ist. Kein Firelefanz, kein Mesh, kein Glas. Einfach nur ne offene Kiste, hier und da ein farblicher Akzent und wenn man das mag noch der Lampenschirm drum.