Corsair iCUE Link: PC-Kabelmanagement leicht gemacht
Die Verkabelung beim Bau eines PCs kann viel Zeit und Nerven kosten. Mit dem neuen iCUE-LINK-Ecosystem will Corsair jetzt Abhilfe schaffen. Die Ein-Kabel-Technologie soll den Zeitaufwand für den Aufbau und die Einrichtung eines PCs deutlich reduzieren. Dazu wird in jede iCUE LINK-Komponente ein Mikrocontroller integriert, der die Kommunikation mit dem System-Hub ermöglicht.
Die Verkabelung ist oft einer der zeitaufwändigsten Schritte beim PC-Eigenbau, wenn ein optisch sauberes Ergebnis erzielt werden soll. Corsair hat dem Kabelsalat nun den Kampf angesagt und verspricht seinen Kunden mit dem neuen iCUE-Link-Ökosystem eine praktikable Lösung. Dank der sogenannten Ein-Kabel-Technologie sollen kompatible Komponenten wie das Mainboard, einzelne Lüfter oder auch AiO-Pumpen direkt miteinander verbunden werden können. Genau genommen sind bei der iCUE-Link-Lösung aber immer noch mehrere Kabel im Einsatz.
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Letztlich sind sie aber alle entlang einer einzigen Kette verbunden, virtuell gibt es also tatsächlich nur ein langes Kabel. "Dank der zum Patent angemeldeten Ein-Kabel-Technologie kann die Zeit für den Aufbau und die Einrichtung eines neuen Hochleistungs-PCs um bis zu 50 Prozent reduziert und gleichzeitig das Kabelmanagement deutlich optimiert werden. Kein Kabelsalat mehr, keine Verbindungshubs, keine PWM- und RGB-Splitter, die das Gehäuse überladen - iCUE LINK besticht durch seine Einfachheit und sein Potenzial", so das Unternehmen auf der entsprechenden Produktseite.
Kompatible Lüfter können sogar direkt miteinander verbunden werden, wenn sie mithilfe von Steckeradaptern Frame to Frame positioniert werden. Selbstverständlich kann iCUE Link nicht mit bestehenden, sondern nur mit iCUE Link-Komponenten von Corsair verwendet werden, von denen die Ersten bereits im Juni verfügbar sein sollen. Wie die gesamte Technologie hat Corsair auch die neuen Lüfter zum Patent angemeldet. Laut Corsair sind QX120 und QX140 die weltweit ersten vollständig digital gesteuerten Lüfter". Jede iCUE-Link-Komponente verfügt über einen eigenen Mikrocontroller und ist im Verbund einzeln adressierbar.
Quelle: Tom's Hardware

Daher denke ich macht es aktuell wenig sinn.
Arctic nennt sowas PST (PWM Sharing Technology) und ist mit Fremdprodukten kompatibel. Auch RGB-Hardware lässt sich grundsätzlich problemlos verketten, weil jede LED quasi ihren eigenen Controller besitzt. Man muss es aber eben auch wollen.
Ich mein, ich würde mich über weniger Kabelsalat in meinem Gehäuse freuen.
Aber wenn ich dafür einen fetten Aufpreis und vielleicht noch schlechtere Lüfter als meine Noctua kriege dann können sie das behalten.