Corsair auf der CES: Neue PC-Gehäuse und ein 1600-Watt-Netzteil genauer vorgestellt
Temperglas, Aluminium, stylisch oder eher zurückhaltend? Corsairs Spec-Omega- beziehungsweise Obsidian-500D-Cases bieten etwas für jeden Geschmack. Außerdem stellten die Corsair-Ingenieure stolz ihr neues Top-Netzteil mit 1.600 Watt vor.
Corsair hatte mitnichten nur kabellose Tastaturen und Mäuse im Angebot. Auf der CES 2018 in Las Vegas hatten die rührigen Peripherieanbieter auch neue PC-Gehäuse und ein neues High-End-Netzteil im Gepäck.
Obsidian 500D: High-End-Case mit Temperglas & Aluminium
Auf der CES präsentierte Corsair zwei neue High-End-Gehäuse der Obsidian-Klasse: das Obsidian 500D mit Temperglasfront und -seitenwand sowie eine Variante, die stattdessen auf gebürstetes Aluminium setzt, damit Freundinnen und Ehefrauen nicht schreiend das Weite suchen, nachdem man auf den Einschaltknopf gedrückt hat. Spaß beiseite: Es liegt natürlich am PC-Bastler selbst, mit wie vielen RGB-Bauteilen man den PC in einen Rummelplatz verwenden möchte.
Die Temperglasversion des Obsidian-Case ist außerdem auch für alle die interessant, die auf etwas zurückhaltendes Design setzen und einfach nur ihre hart ersparten Komponenten bestaunen möchten. Beide Gehäuse machen obendrein das Aufrüsten einfach und bieten beispielsweise Platz für gleich drei SSD-Laufwerke, die in Sekundenschnelle erreichbar sind - Scharniere in den Seitenwänden machen es möglich. Das Netzteil verschwindet bei beiden Obsidianern hinter einer Metallabdeckung.
Carbide Spec-Omega: Nicht nur für Einsteiger
Zwar versteht Corsair die Gehäuse vom Typ Carbide Spec-Omega eher als Einsteigerkategorie, basieren sie doch auf der populären Alpha-Serie. Doch die drei neuen Varianten der Spec-Omega-Reihe, die wir auf der CES vorgestellt bekamen, sprechen auch fortgeschrittene PC-Bauer an - und sogar der RGB-Gehäuselüfter wirkte weniger kirmesartig als bei anderen Vertretern.
Dafür sorgt eine Gehäusewand aus Temperglas und den Farben Rot, Weiß und Schwarz sowie einer weißen beziehungsweise roten Leuchtlinie bei den roten und schwarzen Modellen. Auf eine Netzteilabdeckung verzichteten Corsairs Designer - kein Beinbruch, insbesondere, da viele Netzteile heutzutage ja ebenfalls mit bunten Gehäusen und RGB-Beleuchtung daherkommen.
AX 1600i: Corsairs neues Top-Netzteil
Wo wir von Netzteilen sprechen: Das AX 1600i ist Corsairs neues Flaggschiff, was die geregelte Stromversorgung mit bis zu 1.600 Watt angeht. Es sei für einen Moment dahingestellt, wer solche Energiereserven heutzutage noch benötigt - doch gerade für PC-Fans, die in den USA wohnen und nur auf maximal 115 Volt aus der Steckdose zugreifen können, haben die Corsair-Ingenieure sich selbst übertroffen. Wir in Europa können da nur müde lächeln.
Zum komplett neuen Innenleben: Erstmals verbaut Corsair hier Gallium-Nitrid-Transistoren, die effizienter, zuverlässiger und dabei kleiner und leichter als frühere Vertreter sein sollen. Das komplette Netzteil ist dadurch deutlich leichter als vergleichbare Geräte, übertrifft dabei die 80-Plus-Titanium-Zertifizierung deutlich. Halb im Spaß fragten die Ingenieure daher die Zertifizierungsstelle, ob sie nicht noch eine neue Klasse erfinden wolle, etwa Diamant? Doch darauf bekamen die Entwickler eine negative Antwort.
Gar nicht negativ: Die zahlreichen modular ausgeführten Leitungen ins Gehäuse, die Kabel, die Corsair-typisch aufgeräumt in einer eigenen Tasche mitgeliefert werden - sowie last but not least der Low-Noise-Lüfter, der bei geringer und mittelgroßer Last auf Wunsch im Zero-RPM-Mode auf höhere Temperaturen wartet.
OT: nix zu Project Slate ?