Carbide 600C, 600Q: Corsair setzt auf gedrehte Mainboards
Corsair hat die beiden Gehäuse 600C und 600Q aus der Carbide-Serie vorgestellt, die zum ersten Mal im eigenen Hause auf gedrehte Mainboards setzen. Dadurch soll der Luftstrom verbessert werden, ab Werk werden drei 140-mm-Lüfter vorinstalliert. 150 Euro kostet der Spaß, einen Eintrag im PCGH-Preisvergleich gibt es noch nicht.
Nachdem Corsair bisher nur standardisierte ATX-Gehäuse mit Midi-Tower-Ausmaßen im Produktportfolio hatte, setzt der Hersteller jetzt erstmals auf eine um 180 Grad gedrehte Anordnung. Dementsprechend wird das Mainboard beim Carbide 600Q und 600C auf der linken Seite verbaut, wobei Mini-ITX, Micro-ATX, ATX und verbreiterte ATX-Platinen unterstützt werden. Während das 600C mit einem Sichtfenster den Blick auf die Hardware freigibt, ist das 600Q gedämmt. Andere Unterschiede zwischen den Schwestermodellen gibt es keine. Beide Gehäuse kosten 150 Euro.
Bei 260 × 535 × 454 mm ist der Midi-Tower nicht sonderlich hoch oder tief, dafür vergleichsweise breit. Corsair nutzt den Platz, um durchgängig 140 mm breite Lüfter zu unterstützen. Zwei in der Front und einer am Heck sind standardmäßig vorinstalliert, durch die Mainboard-Drehung soll die Luft besser durch das Gehäuse strömen können. Zwei 140er oder drei 120er können zudem am Boden nachmontiert werden. Entsprechend werden in der Front 280-mm-Radiatoren für Wasserkühlungen unterstützt, am Boden wahlweise ein 360er oder 280er.
Bei den Materialien setzt Corsair fast durchgängig auf Stahl, einzig die Verbindung zwischen Front und Body scheint aus Kunststoff zu bestehen. Das I/O-Panel bietet derweil jeweils zwei Mal USB 3.0 und USB 2.0 sowie die obligatorischen Audio-Anschlüsse. Ein Controller kann die Lüfter in drei Stufen steuern.
Quelle: Corsair (Pressemitteilung, Produktseite #1, #2)

War beim R4 erstmal überrascht,dass das Sichtfenster auf der anderen Seite war.
Bei meinem alten Gehäuse wars auf der rechten Seite, finde es so besser.
Musste mit USB Verlängerungskabel arbeiten um den PC richtig hinstellen zu können, war etwas blöd.
Das bleibt gleich, egal ob es so oder herkömmlich verbaut wird, die Lüfter entscheiden den Luftstrom, da steigt keine warme Luft mehr auf.
Evtl. sollte man, um Klarheit zu haben, den Luftströmungen messen, mit Rauch.
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Die warme Luft steigt von der CPU auf und heizt die GPU zusätzlich. Zudem holt sich die GPU die warme Luft von oben. Und da die GPU meist weniger Kühlspielraum hat, wie eine CPU sehe ich in dem Konzept für LuKü eher einen Nachteil.