Bitfenix Prodigy M: Cube-Gehäuse für Micro-ATX-Mainboards vorbestellbar
Der Onlineshop Caseking hat bekannt gegeben, dass ab sofort eine überarbeitete Version des Prodigy-Gehäuses aus dem Hause Bitfenix für Mainboards im Micro-ATX-Format vorbestellbar ist. Dieses hat die gleichen Maße wie der Vorgänger, wobei der Innenraum komplett umfunktioniert worden ist. Das Prodigy M soll ab dem 11. Oktober für knapp 80 Euro ausgeliefert werden.
Quelle: Caseking
Bitfenix Prodigy M: Cube-Gehäuse für Micro-ATX-Mainboards in Schwarz und Weiß vorbestellbar (12)
Äußerlich kann man das Bitfenix Prodigy M nur an den durchgehenden Seitenteilen, die bei dem alten Modell mit Mesh-gittern ausgestattet sind, und der Rückseite erkennen. Bei Letzterem offenbart sich bereits das umgeänderte Innenleben. Das Netzteil ist nach vorne gewandert, wo es hochkant mit dem Lüfter zur Front zeigend verschraubt wird, sodass die warme Luft am Boden wieder austritt. Des Weiteren wird das Mainboard um 180 Grad gedreht verbaut, wobei nun 4 Erweiterungsslots vorhanden sind, sodass beispielsweise mehrere Grafikkarten eingebaut werden können.
Zur Belüftung ist jeweils ein 120-mm-Lüfter im Boden sowie auf der Rückseite vorinstalliert. Zusätzlich können im Deckel zwei und im Boden ein weiteres Modell angebracht werden. Letzteres kann man indes auch durch ein 200-mm- oder 230-mm-Ventilator und den Lüfter an der Rückseite durch ein 140-mm-Modell austauschen. Scheinbar etwas undurchdacht ist der Luftstrom, welcher von oben nach unten gehen soll. Da die Grafikkartenkühler die Luft von unten ansaugen, wäre es sinnvoller, wenn man die Lüfter umgedreht anbringt, wenn man mit der warmen Luft des Netzteils unterhalb des Gehäuses leben kann.
Obwohl im Gehäuse so schon wenig Platz vorhanden ist, werden Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 320 mm unterstützt, wenn man ein zweites Exemplar verbaut, muss allerdings der 5,25-Zoll-Schacht entfernt werden. Prozessorkühler dürfen hingegen bis zu 160 mm hoch sein. Außerdem ist das Gehäuse für Wasserkühlungen vorbereitet worden. Sowohl im Deckel als auch auf dem Boden kann ein 240-mm-Slim-Radiator (2 x 120 mm) mit einer Dicke von bis zu 27 mm angebracht werden, wobei unten auch ein einzelnes Modell mit einem Durchmesser von bis zu 230 mm seinen Platz findet.
Im Laufwerkskäfig können entweder zwei 3,5-Zoll- oder drei 2,5-Zoll-Festplatten untergebracht werden. Zusätzlich kann man am Boden von ersterem zwei weitere anbringen, wenn man dort keine Lüfter verbaut. Für diesen Fall liegt auch eine Magnetplatte bei, damit die warme Luft des Netzteils außerhalb des Gehäuses bleibt. Zu guter Letzt kann man noch zwei weitere SSDs am Seitenteil anbringen. Das an der rechten Seite angebrachte I/O-Panel beinhaltet zwei USB-3.0-Ports sowie einen Audio-Ein- und -Ausgang. Das Prodigy M ist exklusiv bei Caseking in den Farben Weiß und Schwarz erhältlich und dort für 79,90 Euro vorbestellbar. Die Auslieferung beginnt ab dem 11. Oktober.
Quelle: Pressemitteilung
Reklame: Bitfenix Prodigy M bei Caseking vorbestellen


Dann wirds nachher wieder zu gross.
Da bau ich meine Komponten lieber auf nen µATX-Board
Im Dezember is wieder "Northcon", da gabs letztes Jahr schon einige zu sehn, also richtig klein is es so schon nicht.
Ich finde auch, man sollte versuchen, die Konvektion viel mehr zu beachten und zu nutzen, gearde wenn man leise kühlen will.
Leider ist mir kein Gehäuse bekannt, das dies richtig nutzt, was aber auch daran liegt, das egal, wie man das MoBo dreht und wendet, irgendwas immer "quer steht", sprich der nach oben aufsteigenden Luft im Weg ist und so entweder zu einem Hitzestau führt oder aber nicht richtig über die zu kühlenden Elemente "streichen" kann. Und dann bräuchte mann nur im Boden und im Deckel Lüfter zur Unterstützung der Konvektion. Innen müßte der CPU-Lüfter so gedreht werden, das er ebenfalls hilft und der Lüfter der GraKa...naja...
Habe es auch gerade rausgesucht aus der aktuellen Ausgabe PCGH 09/2013 Seite 12 Infobox "Kühlungskonzepte: Was lohnt sich?":
"Der Kamineffekt ist in gängigen PC-Gehäusen als Mythos ohne reelle Auswirkungen anzusehen. Verwechseln Sie den Kamineffekt jedoch nicht mit der Konvektion. Letztere wirkt auch schwach in PC-Gehäusen."
Bei kleinen Gehäusen sowieso