Mit Geforce RTX 5090D: Neun Jahre alter Prozessor schlägt sich gut - zumindest manchmal
In China wurde Nvidias Geforce RTX 5090D zusammen mit einem neun Jahre alten Intel Xeon E5-2680 v4 getestet. Trotz des betagten Prozessors limitiert dabei die GPU - zumindest manchmal.
Wer in modernen Spielen mit hohen Bildraten spielen möchte, sollte über halbwegs aktuelle Hardware verfügen. In manchen Spielen ist die GPU-Last aber offenbar derart groß, dass selbst ein neun Jahre alter Intel-Prozessor noch für vernünftige Bildraten sorgt. Exemplarisch zeigt das ein Benchmark, der auf der chinesischen Videoplattform Bilibili veröffentlicht wurde.
Eingeschränkter Gleichstand
Dort wurde die Geforce RTX 5090D als leicht beschnittene Variante der Geforce RTX 5090 zusammen mit mehreren Prozessoren getestet. Darunter befand sich auch ein mit neun Jahren besonders altes Modell: Der 2016 veröffentlichte Intel Xeon E5-2680 v4 mit 14 Kernen und Broadwell-Architektur.
Selbst ohne aktive Frame Generation kann der Prozessor dabei zumindest in zwei von drei Spielen erstaunlich gut mit moderneren Modellen mithalten - sofern man alle Grafikregler am Anschlag hat. Mit UHD und maximalen Details liegt ein Ryzen 7 9800X3D sowohl in Marvel Rivals als auch in Cyberpunk 2077 bei der durchschnittlichen Bildrate nur um wenige Prozentpunkte vorne. Hintergrund ist das extreme GPU-Limit durch die Geforce RTX 5090D - trotzdem gibt es bei dem alten Xeon aber teilweise starke Framedrops.
| Spiel (UHD, maximale Details) | Intel Xeon E5-2680 v4 (1% Percentil / Avg) | Ryzen 7 9800X3D (1% Percentil / Avg) | Unterschied |
|---|---|---|---|
| Cyberpunk 2077 | 19 / 29 | 24 / 34 | +26 % / +17 % |
| Marvel Rivals | 65 / 101 | 98 / 115 | +51 % / +14 % |
| Counter-Strike 2 | 72 / 168 | 163 / 322 | +126 % / +92 % |
Im CPU-lastigen Counter-Strike 2 zeigt sich zudem, dass eine hohe Prozessorleistung zumindest in manchen Titeln auch für die Durchschnittsbildrate wichtig bleibt. Der alte Broadwell-Xeon schafft hier im Schnitt "nur" 168 Fps, während AMDs Ryzen 9 9800X3D mit durchschnittlich 322 Fps knapp 92 Prozent schneller ist.
Etwas kaschieren lässt sich das vermutlich durch Nvidias DLSS 4 mitsamt MFG, auch wenn der Tester leider nur Cyberpunk 2077 und Marvel Rivals in diesem Szenario geprüft hat. Während das Upscaling selbst keinen Einfluss auf die CPU-Leistung hat, verschiebt die Zwischenbildgenerierung den Rechenbedarf deutlich in Richtung GPU.
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Dafür muss die Technik aber natürlich unterstützt werden - und zum Beispiel bei Counter-Strike 2 ist genau das nicht der Fall. Das von Valve entwickelte Spiel unterstützt bislang nur DLSS 3 statt DLSS 4. Wie bei vielen anderen Titeln bekommt man hier daher nur mit einer modernen CPU die höchsten Bildraten. Zumindest in manchen Spielen könnte die Multi-Frame-Generation von DLSS 4 aber helfen, mit alten Prozessoren noch höhere Bildraten zu erreichen. Allzu niedrig darf die Basis-Framerate dafür aber nicht werden - denn sonst macht sich der Input-Lag bemerkbar.
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Quelle: via Tom's Hardware
