Geforce RTX 5090: Wieder Berichte von schmelzenden Steckern
Es gibt wieder Berichte von schmelzenden Steckern bei der Geforce RTX 5090. Die Gründe werden noch analysiert, aber man kann wohl bereits jetzt sagen, dass PB-Bauer penibel auf ihre Spannungsversorgung achten müssen - gute Kabel, fester Sitz, gelegentliche Sichtprüfung.
Einmal mehr gibt es Berichte über geschmolzene Stromstecker bei der Geforce RTX 5090, obwohl das Problem gelöst sein sollte. Das Design des 12VHPWR wurde so angepasst, dass kürzere Pins keine Verbindung herstellen, wenn der Stecker nicht richtig sitzt, und in Folge keine volle Leistung freigegeben wird. Das schützt einen aber anscheinend nicht vor schlechter Kabelqualität.
Der Nutzer verwendete in einem SFF-System das Kabel eines Drittanbieters, das von diesem für den Einsatzzweck beworben und freigegeben, aber den Anforderungen offenbar doch nicht gerecht geworden ist. Während einer Session Battlefield 5, als die Geforce RTX 5090 um 500 bis 520 Watt verwendet haben soll, begann ein unangenehmer Geruch auszutreten. Ein Notaus und eine Untersuchung später war klar, dass das Kabel mit der Buchse verschmolzen ist.
Interessanterweise hielt das Setup zwei Jahre lang bei der Geforce RTX 4090 FE den Belastungen stand. Der erste Verdacht deutet darauf hin, dass die neuen FE-Karten minimal andere Stecker in der Buchse verwenden und so die Passform gelitten hat. Der Nutzer muss den Schaden übrigens an beiden Seiten beklagen: an der Grafikkarte und am verwendeten Asus Loki SFX-L. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war aber in dem Fall das Kabel des Drittanbieters die Schwachstelle.
Warum genau in diesem Fall ein Drittanbieterkabel verwendet wurde, ist unklar. Bei einem SFF-System ohne Augenmerk auf eine bestimmte Optik darf man wohl vermuten, dass es um die Kabellänge ging. Das wird sich möglicherweise noch aufklären, denn der Geschädigte steht mit "der8auer" in Kontakt und der Fall könnte so auf dem Youtube-Kanal landen, falls es noch Erkenntnisse gibt. Vonseiten des Drittanbieters des Kabels gab es bislang keine Stellungnahme.
Daraus zu lernen ist, dass man bei Kabeln von Dritten vorsichtig sein und man generell bei der Kombination moderner Hochleistungsgrafikkarten mit Netzteilen absolut sicherstellen sollte, dass alles gut zueinanderpasst, um spätere Schäden zu vermeiden. Die Nummer dürfte aber einmal mehr eine Diskussion über den 12VHPWR entfachen, denn es gibt einen zweiten Fall, über den auf dem Youtube-Kanal Toro Tocho (spanisch) berichtet wird. Hier trat das Steckerschmoren auf der Netzteilseite auf und es ist nicht auszuschließen, dass es eine schlechte Verbindung gewesen ist.

Gruß T.
Dann würde auch ein blöder alter 8pin reichen.
PCIE Steckplatz nur noch für Daten, eben entkoppelt von einer externen Stromzufuhr.
Bei 575W müssen bei 12V ja knapp 48A über die Leitung!
Bei 575W und 24V noch 24A
Bei 575W und 48V nur noch 12A
Über AWG18 können laut Spec 150V
Ein 8pin Stecker hat nu 3x12V und ebenfalls Sense.
Bei 24A wären das auch schon 8A je Litze.
Also gleich auf 48V.
Dann hast du theoretisch 4A je Litze. Muss natürlich auch getrennt sein, nicht wie bei den neuen FE Karten von Nvidia. Absoluter Vollaussetzer.
Ist das zu einfach gedacht ? Gibt es etwas, was man bedenken muss ?
Also wirklich gesetz dem Fall, man würde extern speisen und eben nicht im 12V System unterwegs sein.
Hab vorgestern noch sinniert, wie es mit der Stromversorgung von Grafikkarten weitergehen wird. Da ich mir zwei 12V-2x6 Pin Stecker oder einen 24 Pin HPWR Stecker für 1000 Watt ehr schlecht vorstellen kann, da dann wenig Leistung für CPU und sonstige Hardware übrigbleibt, wird Nvidia auf ne alte Lösung zurückgreifen:
Nvidia Volts. Also einfach ein externes Netzteil für GPUs...