GDDR7-Schock: Die Geforce RTX 5090 wird 300 Dollar teurer?
Der Speichermarkt brennt und die Geforce RTX 5090 bekommt es wohl direkt zu spüren: Laut einem Bericht aus Asien erhöht Nvidia die Boardpreise für seine Flaggschiff-Grafikkarte um rund 300 US-Dollar. Grund ist der teure GDDR7-Speicher.
Die globale Speicherkrise, in der Branche längst nur noch "RAMageddon" genannt, trifft nun auch das absolute High-End der Geforce-RTX-Familie. Wie das chinesische Branchenportal Board Channels berichtet und von VideoCardz aufgegriffen wurde, hat Nvidia seine Boardpartner über eine erneute Kostenerhöhung für die Boardpreise der Geforce RTX 5090 und der China-exklusiven Geforce RTX 5090D V2 in Kenntnis gesetzt. Demnach steigt der Einkaufspreis für die sogenannten AIB-Partner um umgerechnet rund 300 US-Dollar beziehungsweise etwa 2.000 RMB an.
Quelle: Board Channels via VideoCardz
Wichtig dabei: Der Aufschlag betrifft ausdrücklich nicht die GPU selbst, sondern den verbauten GDDR7-Speicher. Die UVP lässt Nvidia bislang unangetastet: Offiziell kostet die Geforce RTX 5090 weiterhin 1.999 US-Dollar, die Geforce RTX 5090D V2 "noch" unverändert 16.499 RMB. An der Realität im Handel geht das jedoch vorbei.
Warum ausgerechnet die Geforce RTX 5090?
Dass es zunächst nur das Topmodell treffen soll, ergibt durchaus Sinn: Mit 32 GiB GDDR7-Speicher an einem 512 Bit breiten Speicher-IF verbaut die Geforce RTX 5090 mehr Grafikspeicher als jedes andere Modell der Geforce RTX 50 Series, die in China heimische Geforce RTX 5090D V2 nutzt 24 GiB GDDR7 an einem 384-Bit-Interface.
Je mehr Speicherbausteine ("ICs") auf dem PCB sitzen, desto stärker schlägt eine Preiserhöhung bei GDDR7 zu Buche. Für andere RTX-50-Modelle mit GDDR7 soll bislang keine vergleichbare Mitteilung an die Boardpartner ergangen sein, ausschließen lässt sich eine Ausweitung deshalb aber keineswegs.
Was bedeutet das für Käufer?
Die unbequeme Antwort: höhere Straßenpreise. Zwar absorbiert Nvidia den Aufschlag formal über die Boardpartner, doch in der Praxis filtern sich solch hohe Mehrkosten erfahrungsgemäß zügig bis zum Endkunden durch, da die Distributoren und der Einzelhandel die potenziell deutlich höheren Kosten einpreisen.
Schon jetzt werden Custom-Designs der RTX 5090 vielerorts rund um die Marke von 4.000 US-Dollar gehandelt, in Deutschland und dem Rest Europas liegen die Preise teilweise seit Monaten deutlich über der ursprünglichen UVP. Auch in Sachen "Preisübertreibung" liegt die Geforce RTX 5090 mit 50 Prozent in Front.
Einzuordnen ist das Ganze als aktuell noch unbestätigter Branchenbericht - eine offizielle Stellungnahme von Nvidia und seinen AIB-Partnern steht aus. Angesichts der angespannten Lage am Speichermarkt, die zuletzt auch bei DRAM für massive Preissprünge sorgte, klingt das Szenario keineswegs unplausibel.
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Quelle: Board Channels via VideoCardz

Aber irgendwo hast du ja recht, könnte kurzzeitig eine Lösung sein für Gamer die keine Ahnung von Hardware haben. Downgrade für viel Geld.