Geforce RTX 5090: DirectStorage besser als auf der RTX 4090?
Ist die Geforce RTX 5090 in DirectStorage besser als die Geforce RTX 4090? Ja, sagt eine Überprüfung von Compusemble.
Der Youtube-Kanal Compusemble hat sich die DirectStorage-Leistung der Geforce RTX 5090 angeschaut und kommt zum Ergebnis, dass die Blackwell-Karte eine durchweg bessere Performance erreicht als eine Geforce RTX 4090. Gemessen wurde in den beiden Titeln Ratchet and Clank: Rift Apart und Spider-Man 2, die beide DirectStorage unterstützen. Die Spiele wurden mit DirectStorage GPU-Dekomprimierung und CPU-Dekomprimierung auf einer Geforce RTX 5090 bei 2160p-, 1440p- und 1080p-Auflösungen getestet.
In Ratchet and Clank: Rift Apart erreichte die Geforce RTX 5090 fast identische durchschnittliche Bildwiederholraten mit GPU-Dekompression im Vergleich zur CPU-Dekompression in 2160p. Die durchschnittlichen Bildwiederholraten waren mit der CPU-Dekomprimierung nur 0,96 % schneller, während die 1-%-Tiefs fast 10 % höher waren, was für die CPU-Dekomprimierung spricht. Das deutet laut Compusemble darauf hin, dass eine höhere GPU-Belastung dazu führt, dass DirectStorage auf der GPU läuft und die Leistung möglicherweise verringert. Das ändert sich dann in 1440p, wo die Gesamtleistung und insbesondere die 1-%-Tiefs zugunsten der GPU-Dekomprimierung ausfallen. Die DirectStorage-GPU-Dekomprimierung auf der Geforce RTX 5090 lieferte im Durchschnitt 1,19 % höhere Bildraten und 5,26 % bessere 1-%-Tiefs als die CPU-Dekomprimierung. Bei 1080p ist es ähnlich, mit durchschnittlich 0,48 % höheren Bildraten und 11,11 % besseren 1-%-Tiefs.
Spider-Man 2 zeigt indes, dass solche Ergebnisse nicht pauschal betrachtet werden können und vom Titel abhängen. Bei allen drei Auflösungen wurde ein Leistungsvorteil gegenüber der GPU-Dekomprimierung festgestellt. Interessant ist auch, dass man eine konstantere Leistung der Geforce RTX 5090 im Vergleich zur RTX 4090 festgestellt hat. Speziell in Spider-Man 2 war ein deutlicher Leistungsverlust beim Wechsel zwischen CPU- und GPU-Dekompression festzustellen. Das kann laut Compusemble neben der deutlich höheren Rohleistung ursächlich durch die von 1,0 auf 1,8 TB/s gestiegenen Bandbreite kommen sowie der gestiegenen Speicherkapazität. Wer sich für das Thema interessiert, dem sei das eingebettete Video nahegelegt.



Wann CPU und Wann GPU Dekompression eingesetzt wird, ist rein dem Entwickler überlassen, der muss schauen was in seinem workload sinnvoller ist und wo er noch Leistung freischaufeln kann oder nicht.
"RTX IO" ist nur ein Marketingbegriff oder techn. Umsetzung auf den Nvidia Karten, der eigentliche Name ist Direct Storage.
Der Wechsel auf Directx12 hat auch nicht einfach mehr Performance gebracht, aber es wird auf kurz oder lang einen großen Unterschied machen. Das Potenzial ist einfach riesig, nur braucht es auch erst die Software und einen Anwendungsfall dafür. Directx12 war ja auch nicht per se schneller, da einfach viel mehr drawcalls nötig waren, damit Directx11 scheitert...
Deine Argumentation ist ungefähr so: Man kauft sich ein Mountainbike mit Federungen und wundert sich, dass man dadurch auf der Landstraße bzw. dem platten Feldweg keine Vorteile gegenüber nem 0815 Rad hat.
Direct Storage ist sehr wohl schneller, nicht umsonst ist eine PS5 wesentlich schneller als ein vergleichbares PC Setup ohne direct storage.
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Die Tatsache, dass in einem GPU limitierten Szenario direct Storage mit GPU-Kompression auch bei den Frames spürbar ist, ist auch kein Wunder. Oder verwechselst du direct storage mit sampler feedback?
Irgendwo ist doch da der Wurm drin.
das ist Diabo4 und Ratched &clank.
.. und beide laufen wohl besser ohne.