12VHPWR-Stecker: Prototyp soll Schwachstellen beheben

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12VHPWR-Stecker: Prototyp soll Schwachstellen beheben
Quelle: Bilibili

Nachdem auch die Geforce RTX 5090 & Co. erneut mit schmelzenden 12VHPWR-Steckern negativ auf sich aufmerksam gemacht haben, möchte ein Anwender die Problematik mit einem Prototyp angehen und die Schwachstellen entsprechend beheben.

Nachdem auch die Nvidia Geforce RTX 5090, Geforce RTX 5080 & Co. teils erneut mit schmelzenden 12VHPWR-Steckern der 2. Generation ("12V-2×6") negativ auf sich aufmerksam gemacht haben, möchte ein Anwender die Problematik mit einem Prototyp angehen und die Schwachstellen entsprechend beheben. Wie der Overclocker und Enthusiast Roman "der8auer" Hartung in einem Test herauskristallisieren konnte, stehen die 12V-Leitungen im Fokus.

Wie die Website UNIKO's Hardware über X mitgeteilt hat, ist jetzt auf der chinesischen Video-Sharing-Plattform Bilibili ein durchaus unkonventioneller Prototyp eines 12VHPWR-Steckers veröffentlicht worden, welcher insbesondere die Problematik der in der Praxis teils überlasteten sechs 12V-Leitungen angehen und damit Anwender und deren Hardware schützen soll. Wie diverse Recherchen von "der8auer" und Buildzoid ergeben haben, kann es auch beim Betrieb einer der aktuellen Geforce RTX 5000 ("Blackwell") zu einer "sehr ungleichmäßigen" Stromverteilung auf den 12V-Leitungen kommen. Hierdurch kann die Temperaturentwicklung zum Schmelzen des Steckers führen.

Der Anwender "Wing King" veröffentlichte entsprechende Bilder seines selbst konzipierten 12V-2×6-Steckers auf Bilibili, welcher in der Lage sein soll, den Strom über jeden einzelnen der insgesamt sechs 12V-Pins auszulesen. Wenn die 12V-Lasten nicht gleichmäßig und innerhalb der Normen auf die sechs Leitungen verteilt werden, wird ein entsprechender Alarm ausgelöst. Wie ein Blick auf die SMDs zeigt, hat der Entwickler insgesamt sechs Shunt-Widerstände ("R002") mit 0,002 Ohm für die Messung der Stromstärke angebracht. Der Micro-USB-Anschluss macht die Messwerte auch für die verschiedenen Softwarelösungen zugänglich.

12VHPWR Quelle: Bilibili 12VHPWR 12VHPWR Quelle: Bilibili 12VHPWR

Das gesamte Projekt und die zugehörige Software sollen laut "Wing King" noch einer entsprechenden Weiterentwicklung unterzogen und letztlich als Open Source für jedermann freigegeben werden. Der Bauplan und der Quellcode sollen auch Drittanbieter dazu motivieren, ihre Lösungen ähnlich aufzubauen.

12VHPWR Quelle: Bilibili Lustigerweise nennt der Entwickler sein Design inoffiziell 12V-2×6 "Ti", was wohl wiederum auf die Überlegenheit gegenüber dem regulären 12V-2×6-Stecker anspielen soll, welcher bereits seit dem Release der Geforce RTX 3000, damals noch in der ersten Version "12VHPWR", negativ von sich reden macht.

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Quelle: Bilibili via UNIKO's Hardware via Tom's Hardware

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TCausH PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Cleriker
        Verstehe, halte ich aber dennoch für schwierig. Beim Wechsel zu mehr RT braucht es spezielle Recheneinheiten. Wenn die Rastergrafik bei gleichem Energiebudget aber nicht sinken soll, können keine spezialisierten Kerne dazukommen. Kommen sie dazu, müsste der Rest weniger Energie bekommen usw.
        Ja, dein Ansatz in Ehren, aber bei sich ändernden Anforderungen super schwierig.
        bezogen auf aktuelle und vor allem von uns gamern genutzte hardware ist das absolut richtig. ich würde meine aussage aber gar nicht zwangsläufig darauf begrenzen. mit arm, risc-v und ähnlichen konzepten stehen technologien in der entwicklung wo derartige konzepte greifen könnten- wenn man wollte- ist halt alles theoretisch und real schwer umsetzbar so wie der markt strukturiert ist.
      • Von TCausH PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Cleriker
        Verstehe, halte ich aber dennoch für schwierig. Beim Wechsel zu mehr RT braucht es spezielle Recheneinheiten. Wenn die Rastergrafik bei gleichem Energiebudget aber nicht sinken soll, können keine spezialisierten Kerne dazukommen. Kommen sie dazu, müsste der Rest weniger Energie bekommen usw.
        Ja, dein Ansatz in Ehren, aber bei sich ändernden Anforderungen super schwierig.
        bezogen auf aktuelle und vor allem von uns gamern genutzte hardware ist das absolut richtig. ich würde meine aussage aber gar nicht zwangsläufig darauf begrenzen. mit arm, risc-v und ähnlichen konzepten stehen technologien in der entwicklung wo derartige konzepte greifen könnten- wenn man wollte- ist halt alles theoretisch und real schwer umsetzbar so wie der markt strukturiert ist.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von TCausH
        nein. das meine ich nicht. ich würde mir wünschen das es entwickler gäbe die feste werte bezüglich der leistungsaufnahme haben. als dogmatische basis. und darauf basierend die effizienz weiter verbessern. beispiel: bereich gaming. es gibt drei leistungsklassen- 50watt, 150watt, 250watt- und dieser wert steht, unumstößlich. darauf wird evolutionär entwickelt und verbessert

        die aktuelle entwicklung verfolgt das ziel neue technologien fernab jedweder einschränkung zu nutzen, ohne irgendeine moral oder irgenwelcher grenzen.
        die 5090 verballert ~600watt um bunte bilder zu erzeugen. warum reichen nicht 200watt? es ist ja nicht nur die gpu die mehr braucht. der rest vom system muss ja mitziehen. wie gesagt, ich finde die aktuelle enticklung nicht gut.
        Verstehe, halte ich aber dennoch für schwierig. Beim Wechsel zu mehr RT braucht es spezielle Recheneinheiten. Wenn die Rastergrafik bei gleichem Energiebudget aber nicht sinken soll, können keine spezialisierten Kerne dazukommen. Kommen sie dazu, müsste der Rest weniger Energie bekommen usw.
        Ja, dein Ansatz in Ehren, aber bei sich ändernden Anforderungen super schwierig.
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Rooney070
        Dieser verschi**ene Stecker ist eine einzige Schwachstelle .
        Absolut deiner Meinung
      • Von TCausH PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Cleriker
        Glaube ich nicht, dass du das tun würdest. Schau dir mal die 5090 an. Die ist exakt in dem Maße schneller als die 4090, die sie mehr Energie bekommt. Warum ist das so? Weil es sonst eine 4090 wäre. Der Prozess hat sich nicht verändert. Man brauchte aber ein Verkaufsargument.
        Du sagst jetzt, dass du lieber zu einer 5090 gegriffen hättest, die quasi exakt einer 4090 entspräche, aber mehr kostet. Bist du dir sicher, dass du so ein Produkt bevorzugen würdest? Dein System funktioniert nur, wenn die Prozesse es hergeben und mehr bei gleicher Leistungsaufnahme möglich wäre, oder das gleiche Spieleleistung bei weniger Leistungsaufnahme.
        Bei einem Stillstand wie in der aktuellen Situation würdest du nur eine umgelabelte Karte für mehr Geld und gleicher Leistungsaufnahme erwerben.
        nein. das meine ich nicht. ich würde mir wünschen das es entwickler gäbe die feste werte bezüglich der leistungsaufnahme haben. als dogmatische basis. und darauf basierend die effizienz weiter verbessern. beispiel: bereich gaming. es gibt drei leistungsklassen- 50watt, 150watt, 250watt- und dieser wert steht, unumstößlich. darauf wird evolutionär entwickelt und verbessert

        die aktuelle entwicklung verfolgt das ziel neue technologien fernab jedweder einschränkung zu nutzen, ohne irgendeine moral oder irgenwelcher grenzen.
        die 5090 verballert ~600watt um bunte bilder zu erzeugen. warum reichen nicht 200watt? es ist ja nicht nur die gpu die mehr braucht. der rest vom system muss ja mitziehen. wie gesagt, ich finde die aktuelle enticklung nicht gut.
      • Von antonrumata Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cleriker
        Glaube ich nicht, dass du das tun würdest. Schau dir mal die 5090 an. D
        Bei einem Stillstand wie in der aktuellen Situation würdest du nur eine umgelabelte Karte für mehr Geld und gleicher Leistungsaufnahme erwerben.
        Aber die ist doch neuer und damit viel, viel besser. Außerdem hat man es in ihrer Nähe immer Winter schön warm und so ein kleiner Stecker-Schmorbrand ist auch ganz nett.
      Direkt zum Diskussionsende
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