RTX 5070: Stromkabel schmilzt wieder trotz ATX-3.1-Netzteil und neuem 12V-2×6-Standard
Auch bei der Geforce RTX 5070 gibt es Probleme mit dem neuen 12V-2×6-Stromanschluss. Ein Nutzer meldet ein geschmolzenes Kabel - trotz ATX-3.1-Netzteil und scheinbar korrekter Verbindung mit einem Seasonic GX-750.
Die Probleme mit geschmolzenen Stromanschlüssen bei Nvidia-Grafikkarten reißen auch mit der Einführung des überarbeiteten 12V-2×6-Standards nicht ab. Ein Nutzer berichtet über ein geschmolzenes 12V-2×6-Kabel an einer Geforce RTX 5070 von Zotac - in Kombination mit einem Seasonic GX-750, einem ATX-3.1-zertifizierten Netzteil mit nativem Anschluss. Laut eigener Aussage war der Stecker dabei korrekt eingerastet und vollständig eingesteckt.
Neue Zweifel an der Sicherheit des 12V-2×6-Stromstandards
Der Vorfall ereignete sich offenbar während des normalen Betriebs, als der Nutzer plötzlich einen intensiven Geruch von verschmortem Plastik wahrnahm. Erst beim späteren Austausch des Netzteils wurde die Ursache entdeckt: Ein Teil des Stromkabels war deutlich geschmolzen, während der 12V-2×6-Stecker selbst äußerlich unbeschädigt blieb. Anders als bei früheren Schadensmeldungen gab es dieses Mal keine Hinweise auf ein mechanisches Problem, etwa ein nicht eingerasteter Stecker - ein häufiger Grund für ähnliche Schäden in der Vergangenheit.
Die betroffene Kombination aus RTX 5070 und Seasonic GX-750 entspricht eigentlich den aktuellen Spezifikationen für den 12V-2×6-Standard. Der neue Anschluss, eine überarbeitete Version des umstrittenen 12VHPWR-Steckers, soll durch mechanische Verbesserungen und klarere Designrichtlinien eigentlich für mehr Sicherheit sorgen. Dass es trotzdem zu einem derartigen Vorfall kommt, wirft erneut Fragen auf - zumal vergleichbare Zwischenfälle auch bei älteren RTX-4000-Karten wie der RTX 4090 für Unmut gesorgt hatten.
Einige Nutzer wiesen bei X darauf hin, dass in diesem konkreten Fall einer der Pins im Stromanschluss zurückgedrückt gewesen sei, was möglicherweise Probleme bei der Stromverteilung verursacht habe. Auch leistungsstarke GPUs wie die RTX 5090, die eigentlich weniger als anfällig galten, zeigten ähnliche Probleme. Der Overclocker der8auer demonstrierte zudem, dass eines der 12-V-Kabel in einem Test deutlich mehr Strom transportierte als die anderen und dabei eine Temperatur von bis zu 150 °C erreichte. Warum genau dieses einzelne Kabel geschmolzen ist oder weshalb GPU- und Netzteilanschluss äußerlich unversehrt blieben, ist bislang unklar.
Ob es sich bei diesem Fall um ein individuelles Problem, einen Fertigungsfehler oder ein systemisches Risiko handelt, muss erst noch aufgeklärt werden. Nvidia hatte im Rahmen der RTX-4000er-Reihe in der öffentlichen Kommunikation daran festgehalten, dass die überwiegende Mehrheit der Schäden auf Anwendungsfehler zurückzuführen sei - etwa durch nicht korrekt eingesteckte Stecker. Zu den Grafikkarten der RTX-5000er-Reihe hat sich Nvidia bislang noch nicht geäußert. Ob der Vorfall weiter untersucht wird, und ob auch Nvidia auf das Problem reagiert, bleibt vorerst offen. Sollten sich solche Fälle häufen oder weitere Nutzer ähnliche Schäden melden, könnte die Debatte um die Sicherheit des neuen Stromstandards erneut aufflammen.
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Quelle: via Videocardz

Mehr als drei wären dann abertatsächlich irgendwann eng geworden; wobei ich noch eine Karte in Erinnerung habe, die beidseitig Stecker verbaut hatte, ich meine aber es war ein 2 x 8 PIN Design, wo die Buchse einfach gespiegelt wurde. Würde zumindest das Platzproblem auf dem PCB halbieren.
Ich kenne nur Leute hier, die den alten Standard in den alten Specs weiterbetreiben wollen, oder eben einen neuen Standard mit ähnlichen Lastreserven wie beim alten einführen wollen. 300W über einen 8 PIN will hier eigentlich niemand.
Faktisch ist der Sicherheitsfaktor des Steckers nunmal deutlich unterhalb des Branchenschnittes anzutreffen; niemand konstruiert dir so einen Stecker mit 10-15% Sicherheit! Schon gar nicht in unspezifitierten Temperaturbereichen (ja, so ein Gehäuse kann recht unterschiedlich klimatische Bedingungen aufweisen). Das Ding wurde eben nicht von einem Ingineur entwickelt; sondern von Papiertigern, die keine Ahnung hatten und mit viel Glück hat am Ende ein Ingineur draufgeguckt und wollte gerade sagen "Joa, passt" (wenn xxx eingehalten wird) wobei er letzteren Halbsatz schon nicht mehr sagen durfte.
1.) 12VHPWR wurde entwickelt um Kosten zu sparen
2.) 12VHWPR ist der teurere Stecker
Was denn nun?
Da reden wir noch nichtmal über Verkehrsflugzeuge, könnte mir vorstellen (weiß es aber nicht), dass die Sicherheitsfaktoren dort noch etwas "gröber" sind.
Aber, um es dann hier auch zu beenden (zumindest für mich); du weißt bestimmt noch einen Grund warum der neue Standard der heiße Scheiß ist und viel besser als der alte Standard. Ich für meinen Teil bin glücklich mit 2 x 8 PIN und eine GPU die mehr verbraucht,wird in den nächsten Jahren sicherlich nicht bei mir einziehen, von daher bleibe ich bei 2 x 8 PIN. Für jeden der eine GPU mit 12VHPWR haben möchte, habe ich die Empfehlung es nicht zu dramatisch zu sehen; anmachen ein paar Runden zocken, Temperatur messen, wenn es läuft, läuft es.
Dagegen fallen die Einzelfälle aus der 500er Gen kaum ins Gewicht und es ist auch für den Anwender viel besser nur einen Stecker anzustecken, als sich mit 6+2Pin 3x herumzuärgern.
Kann sein, halte ich aber für unzutreffend. Ich halte es für eine reine Kosten und Designfrage.
Gerade die Cost-Down Produkte mit kurzem PCB.
So gesehen möglicher Win-Win.
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Mit dem EPS müsste man auch 2 von verbauen, also wie man es macht, es führt immer wieder zu Problemen auf die eine oder andere Weise.
Mit dem alten Zeugs wo die Pins Kreuz und quer hingen und die Header/Stecker aus billigstem Plastik waren oder gehen wir noch weiter zurück zu den Festplatten Steckern, was dort für eine "Qualität" herrschte, kann man nicht vergleichen, Sicherheitsfaktor hin oder her.
Die 8-pin stecker sind super billig. die 12vhpwr-stecker haben sehr viel engere Fertigungstoleranzen was der Hauptfaktor für den Preis ist.
Nvidia hat den Stecker durch die Standardisierungskommission durchgeprügelt, weil sie den für ihre neuen Grafikkarten haben wollten, Intel war auch daran beteiligt, AMD wohl eher weniger.
Das ist genau kein Grund warum! Es ging bei diesem Standard in erster Linie um die Erhöhung des Limits, denn die PCISiG hat niemals die Verwendung von mehr als 2 8 PINs zertifizerit und freigegeben, selbst die OC Karten mit 3 x 8 PIN liefen außerhalb der Specs (deswegen hatte die 295X vermutlich ab Werk 2 x 8 PIN; während Custommodelle mit 4 x 8PIN kamen). Deswegen musste ein neuer Standard her!
Das ist genau kein Grund warum! Es ging bei diesem Standard in erster Linie um die Erhöhung des Limits, denn die PCISiG hat niemals die Verwendung von mehr als 2 8 PINs zertifizerit und freigegeben, selbst die OC Karten mit 3 x 8 PIN liefen außerhalb der Specs (deswegen hatte die 295X vermutlich ab Werk 2 x 8 PIN; während Custommodelle mit 4 x 8PIN kamen). Deswegen musste ein neuer Standard her!
Dann kam (vermutlich Intel) daher und wollte den Standard so "schmal" wie möglich bauen, nicht wegen des halben Cents die so ein kleines Druckgussteil kostet, sondern wegen der Positionierung an der GPU, im Gehäuse!
Es hat nichts, mit den wenigen Cent zu tun.
Überhaupt wird deine Aussage hinsichtlich der höheren Qualität mit Füßen getreten, von dieser Aussage. Denn höhere Qualität kostet immer exponentiell mehr Geld.
Der aktuelle Standard wird am Ende auf den gleichen Maschinen wie der alte gefertigt und die Druckgussteile, die PINs etc. kommen alle aus den gleichen Werken. Wenn du einen heutigen Stecker mit einem vor 10 Jahren vergleichst, vieleicht. Aber könnte mir sogar vorstellen, dass der von vor 10 Jahren insgesamt besser war.
Ich schreibe, dass es klar ist, dass so etwas passiert, wenn man den Sicherheitsfaktor minimiert. Wenn du bspw. berechnest, welche Dimension der Bremse du für ein Auto benötigst; dann nimmst du zur Berechnung nicht das zulässige Gesamtgewicht, du nimmst das plus X%! x ist hier aber ziemlich sicher mehr als 10%; in der Mechanik (also bei dauerhaften Lasten und nicht nur kurzzeitigen Lasten) wird in der Regel der Faktor 2 veranschlagt. Den Faktor 1,1 nimmt man her, wenn man extrem außergewöhnliche Szenarien, wie schwere Erdbeben berechnet.
Beste Grüße