100 % Raytracing-PLV: Geforce RTX 5070 wird immer billiger
Die Geforce RTX 5070 wird immer günstiger und robbt sich zur absoluten P/L-Empfehlung hoch. Dadurch bekommt sie zwar nicht plötzlich mehr Speicher, aber Kompromisse sind da, um gemacht zu werden.
In Frankreich (20 % Mehrwertsteuer) ist die Geforce RTX 5070 für 569 Euro zu haben und damit unter der unverbindlichen Preisempfehlung von 619 Euro. Das macht die Karte für Interessenten spannend, denn auch in Deutschland wird die Karte derzeit für 589 Euro angeboten. Tagespreise schwanken leicht, aber bei angenommenem Mittelwert von 570 Euro ist die Geforce RTX 5070 im PCGH-Preis-Leistungs-Vergleich ziemlich attraktiv. In der Rasterleistung kommt sie auf 95,3 Prozent und berücksichtigt man auch Raytracing, ist sie mit Abstand die beste Karte und liegt bei 100 Prozent. Im Test der Geforce RTX 5060 Ti finden sie die neuesten Werte.
Was den meisten engagierten Spielern nicht gefallen dürfte, sind die 12 GiB Speicher der Geforce RTX 5070. Wer allerdings ein passendes Anwendungsszenario hat, dürfte in jedem Fall das Meiste fürs Geld bekommen. Für den Preis besser wäre bei der Rasterleistung nur die Arc B580, die aber mit 300 Euro in einer anderen Preis- und Leistungsklasse rangiert.
Die Geforce RTX 5070 ist seit März auf dem Markt und hat bereits ihre erste kleine Preissenkung aufgrund der Wechselkursbewegungen hinter sich. Sie wurde zunächst für 649 Euro angeboten. Im Test der Geforce RTX 5070 umreißt PCGH klar, wo die Grenzen der Karte sind. Die Blackwell-Grafikkarte liefert ungefähr die Leistung der Geforce RTX 4070 Ti (Non-Super), benötigt dabei weniger Energie und legt die Exklusivfunktion Multi Frame Generation obendrauf. Die Geforce RTX 5070 hat dabei ein Problem, das ihre größeren Geschwister nicht aufweisen: 12 GiByte Speicher. Das ist deutlich weniger zukunftssicher als 16 GiB und bedeutet schon heute bisweilen Einschränkungen im Betrieb und der Chip wird vom Speicher gebremst.
Wer am Ende aber das Ziel 1440p und 60 bis 120 Fps hat, der trifft diese Werte oft, mit DLSS 4 meist sicher. Und wer sowieso nur in mäßig anspruchsvollen Titeln wie Onlineshootern und dergleichen unterwegs ist, der muss mit der RTX 5070 nicht direkt die Bank sprengen; denn die Ti mit 16 GiB Speicher und etwas schnellerem Chip kostet bestenfalls gleich einmal 873 Euro (879 Euro UVP). Wie immer ist es also vor allem eine Frage des persönlichen Anwendungsfalls, Anspruchs und Budgets. Und falls jemand AMD sagt: Der Gegenspieler Radeon RX 9070 XT (Test) kostet mindestens 749 Euro (UVP 689 Euro).
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Quelle: Cowcotland

Wenn man nun Pathtracing-Fähigkeiten mit berücksichtigt, benötigt AMD für ein featuremäßig unterlegenes Produkt einen Chip, der eine Klasse höher angesiedelt ist (nV hingegen hat seinen 70er Chip nochmal verkleinern können ggü. AD104) mit tendenziell - noch - günstigerem aber dafür mehr VRAM. Schwierig da zu konkurrieren.
Und die muss massiv im Preis fallen, damit AMD am Ball bleibt und nicht mehr potentielle Kunden verliert.
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Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, dass die so schnell so (verhältnismäßig) günstig zu bekommen sein würde.