Totgeglaubte leben länger: RTX 4090 mit Brandschaden noch gerettet
Der Youtube-Kanal Northwestrepair hat in einem Video vor einigen Tagen eine eigentlich nicht mehr funktionsfähige RTX 4090 mit Brandschaden am PCI-E-Anschluss wieder zum Leben erweckt.
Für manch einen mag die Betrachtung von beschädigter PC-Hardware, die repariert wird, eine entspannende Wirkung haben. Für solche Fälle gibt es Youtube-Kanäle, die sich genau das zur Aufgabe gemacht haben. Zu diesen zählt etwa Northwestrepair aus den USA. Auf dem Kanal werden allerlei Reparaturen dieser Art vorgenommen und vor wenigen Tagen traf es eine RTX 4090, die so stark beschädigt gewesen ist, dass es eigentlich kaum noch möglich gewesen ist, sie wieder zum Laufen bringen, wie auch Northwestrepair konstatierte.
Rettungsaktion für "verbrannte" RTX 4090 im Video
Der Schaden an der Geforce RTX 4090 betraf den PCI-E-Anschluss, wobei fünf Pins für die 12-V-Stromversorgung ersetzt werden mussten. Damit eine Grafikkarte funktionieren kann, sind solche Pins unabdingbar. Northwestrepair begann also damit, die von den Verbrennungen betroffenen Teile der Grafikkarte zu entfernen, was die fünf PCI-E-Pins einschloss.
Damit soll auch das Kurzschlussproblem aus dem Weg geräumt worden sein und die verbliebenen elektrischen Verbindungen dann wieder einwandfrei funktioniert haben, was Nothwestrepair mittels manueller Verkabelung zu ergründen versuchte. Zu diesem Zeitpunkt ließ sich die Grafikkarte jedenfalls einschalten.
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Ohne die fünf fehlenden Pins sei die RTX 4090 aber nicht mehr in der Lage gewesen, "Strom" über den PCI-E-Anschluss zu beziehen und somit musste "Ersatz" her. Kurzerhand entschied sich Northwestrepair dazu, die fehlenden Pins von einer "Spenderkarte" zu beziehen, von der er sie abgeschnitten hatte. Mittels Epoxidharz, Lötzinn und Kupferdrähten wurden die neuen Pins dann an der Reparatur bedürftigen Grafikkarte befestigt.
Der anschließende Test attestierte der Geforce RTX 4090 die wieder zurückerlangte Funktionalität, da Strom über den PCI-E-Anschluss bezogen werden konnte. Einem Stresstest wurde die Grafikkarte aber nicht mehr unterzogen (zumindest in dem Video) und es ist letztlich wohl fraglich, wie lange die RTX 4090 in diesem Zustand ordnungsgemäß arbeiten können wird.
Quelle: Northwestrepair

Ich lerne es weiter. Mein nächster Kandidat ist ein geplatzter Elgo auf einem AM4 Mini ITX Mainboard.
Ich prophezeie aus Marktanalytischer Sicht und da darf ich schon ein biserl mitreden, das gerade Computer immer öfter Repariert werden, weil es sich so langsam aber Sicher so verhält wie mein Vorredner mit den Fernseher richtig beschrieben hat. Das Geld sitzt nicht mehr so locker bei immer mehr Menschen und daher wird das eigene Handwerk wieder gefragter werden. Schließlich kann man etwas Zeit eher frei machen, als mehr Geld in der Tasche zu haben.
In 10 Jahren, wird das da oben, ganz Normal sein für viele Interessierte zumindest mal ausprobiert zu haben.
So einen kleinen Mist zu machen, ist echt nicht Leicht. Aber wo ein Wille, da eine Reperatur.
Wer sein Notebook reparieren will, kann auch mal bei SiE-Tech im Youtube Kanal vorbeischauen und sich ein Urteil über die Arbeitsleistung des Herren und dessen Moral in der Geschichte machen.
Übrigens, bringt die Wahrheit nicht viel. Eigenverschulden wird oft nicht angenommen. Wobei ich mich schon Frage, wo das anfängt und aufhört. Viele derjenigen die das drauf haben, machen aus Gründen auch nur Apple Geräte.... Wohl, weil die Apple Leute eher mehr bezahlen.
Die Kosten zum Nutzen gerechnet bei sowas, sind ein Witz... Das Know How, kann jeder Elektriker. Wenn ein Idiot wie ich das kann, dann kannst Du das auch.
Lötkolben, Heißluftstation mit Reduzierstück und fleißig anderen auf die Finger schauen sowie Lesen und Verstehen, sollte zumindest die Chance erhöhen. Wenn es beim zweiten mal wieder klappt, steigt damit vielleicht auch der Mut zum Probieren weitaus fähigerer Menschen wie ich es bin. Was hat man schon zu verlieren? Das Zeug würde doch sowieso nur rumliegen. Also ran an die Reperatur und weg von der Bucht mit dem gutem Zeugs. Weil da gibt es viele, die ein Geheimnis drauß machen und sich ins Fäustchen lachen, über die Schlauheit der Masse in der Sache.
Heute ist ein 15 Jahre alter 50" Fernseher ein 15 Jahre alter Uraltfernseher. Den kannst du für ein paar hundert Euro besser ersetzen, mit Garantie. Ein Gerät muß heute schon recht neu sein, damit sich eine Reparatur lohnt oder würdest du noch eine RTX 2060 reparieren lassen?
Das ganze wir sich erst ändern, wenn der technische Fortschritt nahezu zum Stillstand gekommen ist und alte Geräte immer noch einen Haufen Geld wert sind. Wobei man auch da wieder einen Mentalitätswandel durchmachen muß.
Die ersten (Farb-)Fernseher waren so teuer, weil die Technik einfach neu und aufwendig war – genauso wie der erste 50 Zoll Plasma teuer war und durchaus eine Reperatur wert, soweit sie denn mit Elektriker-Methoden noch möglich war. Aber spätere High-End-Röhren haben so viel gekostet, weil eine hohe Bildqualität bei CRTs eine hochwertige Konstruktion voraussetzt. Die war automatisch auch teuer, in weiten Teilen langlebig – aber weiterhin relativ grobschlächtig und damit leicht zugänglich. Wenn sich doch mal eine Komponente verabschiedet, war es sowohl möglich als auch sinnvoll, sie zu ersetzen.
Bei LCD oder OLED sieht das anders aus. Mit Ausnahme der Netzteile wären sämtliche Reperaturmaßnahmen daran weitaus teurer, umgekehrt sind sie in der Herstellung ohne deutliche Qualitätseinbußen viel billiger. Auch wenn sie nicht mehr veralten, lohnt eine Reperatur daher kaum. Vergleiche zum Beispiel LED-Lampen – da gibt es auch viele beliebte Modelle, wo ein Austausch des Leuchtmittels unmöglich ist, obwohl "Lampe" ja nun wirklich keiner Weiterentwicklung mehr unterliegt. Aber es ist, für das jeweilige Design, einfach billiger zehn Stück als Einwegprodukt herzustellen als ein reparierbares Exemplar plus neun Ersatzteile. Und das ist nur die Herstellerung – selbst bei so etwas groben und großen wie Waschmaschinen erreicht der Stundenlohn eines deutschen Reparateurs schnell den Neupreis eines Ersatzgerätes. Bei einer 2.000-Euro-Miele weniger, aber bei einer 500-Euro-AEG kann es schon eng werden und als mir die letzte 300-Euro-Siemens um die Ohren geflogen ist, und das Ersatzeil für sich genommen bei mindestens 250 Euro lag...
haben, Löcher bohren und dann die Platine bestücken und das Löten ging
los
War 2002 - 2004 bei meiner Umschulung dann schon anders da hieß es
dann SMD (Kleinstbauteile löten mit Lupe) für mich nicht mehr machbar
da meine Sehkraft da doch Probleme macht.
Damals waren die Produkte nicht so Komplex und die Teile nicht so klein und fein wie heute.
Du benötigst viel mehr Geschick und Know How und vorallem viel genauere Tools heute als früher.
Heute sind die Schäden oft so minimal, dass du die gar nicht findest.
Wenn es Einträglich wäre, würden diese Geschäfte weiterleben.
Heute ist ein 15 Jahre alter 50" Fernseher ein 15 Jahre alter Uraltfernseher. Den kannst du für ein paar hundert Euro besser ersetzen, mit Garantie. Ein Gerät muß heute schon recht neu sein, damit sich eine Reparatur lohnt oder würdest du noch eine RTX 2060 reparieren lassen?
Das ganze wir sich erst ändern, wenn der technische Fortschritt nahezu zum Stillstand gekommen ist und alte Geräte immer noch einen Haufen Geld wert sind. Wobei man auch da wieder einen Mentalitätswandel durchmachen muß.
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