Extreme Wasserkühlung: Gaming-PC mit Geforce RTX 4090 lässt sich vollständig versenken
Wie ein Experiment des populären YouTube-Kanals "DIY Perks" erfolgreich demonstriert, lässt sich ein vollständiger Gaming-PC mit Raptor Lake und einer Nvidia Geforce RTX 4090 vollständig im Wasser versenken und so ebenfalls vollständig mit Wasser kühlen. Solche Überlegungen haben Unternehmen bereits vor Jahren angestoßen.
Der für seine ausgefallenen und teilweise auch verrückten Experimente bekannte YouTube-Kanal "DIY Perks" demonstriert, dass sich ein vollständiger Gaming-PC mit Intel Raptor Lake und einer Nvidia Geforce RTX 4090 komplett im Wasser versenken und ebenso vollständig mit Wasser kühlen lässt. Mit solchen Überlegungen steht er nicht allein da, denn insbesondere Großunternehmen wollen ihre Server und sogar ganze Rechenzentren gerne zukünftig im Meer versenken.
Kupferrohre machen Gaming-PC zum Taucher-PC
Die Lösung des YouTubers besteht aus zahlreichen externen Kupferrohren, die mit der internen Wasserkühlung des PCs verbunden sind. Die Rohre treten durch Endkappen in den Zylinder ein und wieder aus. Diese Zylinder sind ebenfalls ganz aus Kupfer gefertigt, damit die Schnittstellen zwischen Rohr und Endkappe auch akkurat verbunden werden können und absolut wasserdicht sind. Die vollständige Verkabelung wird ebenfalls durch ein Kupferrohr nach Außen geführt.
In seinem rund 20-minütigen und sehr interessanten Video geht der YouTuber auch bis ins Detail auf die benötigten Dichtungen und den Kern des Unterseegehäuses, einen Acrylzylinder, ein. Anschließend wird der Gaming-PC kurzerhand in einen Gartenteich geschmissen und in zwei Meter Wassertiefe versenkt.
Quelle: DIY Perks
Der Gaming-PC verschwindet in zwei Meter Wassertiefe im Gartenteich
Niedrige Temperaturen für CPU und GPU
Das Gaming-Setup dankt den Tauchgang mit niedrigen Temperaturen. Während die CPU dabei maximal 60 Grad Celsius erreicht, bewegt sich die GPU nur leicht oberhalb von 40 Grad Celsius. Auch die Wassertemperatur im Teich selbst steigt nur um rund ein Grad Celsius an. Der Bastler bemängelt einzig die sehr schwer zu realisierende Signalübertragung, durch die langen Wege respektive Kabel. Den zahlreichen im Gartenteich lebenden Fischen hat der Tauch-PC bislang nicht geschadet.
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Quelle: DIY Perks via YouTube via Tom's Hardware

Die Abwärme anderweitig zu nutzen wird bei Kraftwerken oder sehr großen Serverfarmen teilweise schon gemacht, aber auch noch nicht flächendeckend.
Energie scheint immer noch so billig zu sein, dass man sie in enormen Mengen sinnlos verschwenden kann. Da macht der ein oder andere Gaming PC am Ende nichts aus.
Mag ihn und seine Erklärungen generell ganz gern, da er eine entspannte Erzählweise gut mit Fachwissen kombiniert.