Nvidia: "RTX 4090 ausverkauft" - trotzdem heftiger Absturz bei Geforce-GPUs
Das Blutbad bei Nvidia blieb zwar aus, aber die Umsätze mit Geforce-Grafikkarten stürzten trotzdem heftig ab. PCGH fasst die jüngsten Finanzzahlen von Nvidia zusammen.
Nvidia hat mit Spannung erwartete Zahlen vorgelegt. Im Vorfeld wurde ein heftiger Absturz bei Umsatz und Gewinn erwartet, doch ganz so schlimm wie befürchtet war es doch nicht. Für den Geforce-Gaming-Bereich gibt es aber vorerst keine Entwarnung, trotz überschwänglicher Kommentare zur RTX 4000.
Datacenter rettet Nvidia
Doch zuerst zu den harten Zahlen. Der Umsatz des dritten Quartals, das bei Nvidia am 30.10. endete, landete bei 5,93 Mrd. US-Dollar, das sind 17 Prozent unter Vorjahr und 12 Prozent unter dem Vorquartal. Beim Nettogewinn sah es anders aus: Hier lag Nvidia sogar 4 Prozent über dem Vorquartal, aber 72 Prozent unter dem Gewinn des vergleichbaren Vorjahresquartals.
Quelle: Nvidia
Nvidia: "RTX 4090 ausverkauft" - trotzdem heftiger Absturz bei Geforce-GPUs
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Doch wo kommt das Minus her? Beim Umsatz fällt der Gaming-Bereich mit Geforce-GPUs negativ auf. Nur noch 1,57 Mrd. US-Dollar konnte man umsetzen, das bedeutet ein heftiges Minus von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr und von 23 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die RTX 4090 startete am 12.10., lief also zumindest schon teilweise in die Umsätze (im Gegensatz zu RTX 4080). Laut Nvidia war das Ada-Flaggschiff vielerorts ausverkauft. Das reichte aber trotzdem nicht aus, um die Geforce-Situation nennenswert zu verbessern. Nvidia kämpfte mit vollen Lagern an RTX-30-Karten, parallel wurden viele Grafikkarten nach ihrem Dasein in Miningsystemen auf Ebay angeboten. Viel besser lief der Bereich Datacenter, hier schaffte man 3,83 Mrd. US-Dollar Umsatz und lag 31 Prozent über dem Vorjahr. Dass Nvidia mehr als doppelt so viel mit Profi-Karten umsetzt als mit Gaming-GPUs, dürfte ein Fingerzeig für künftige Aktivitäten sein. Andere Geschäftsbereiche von Nvidia wie Automotive sind zumindest aus Umsatzsicht kaum der Rede wert.
Die Aussichten für das vierte Quartal sieht Nvidia im Wesentlichen stabil. Erwartet wird ein Umsatz von rund 6 Mrd. US-Dollar. Vorhersagen zum Gewinn gibt es wie gewohnt nicht, die Prognose der Bruttogewinnmarge, die zwischen 63,2 und 66 Prozent landen soll, lässt angesichts der aktuellen Situation (56,1 Prozent im Q3) aber aufhorchen. Entsprechend fällt auch das Feedback auf dem Aktienmarkt aus: Die erwarteten Rückgänge sind bereits eingepreist, die Aktie notiert kaum schwächer. Es hätte für Nvidia also viel schlimmer kommen können.

Dich wohl nicht aber mich beeindruckt es eben einfach mehr wenn man anstatt 350-400Fr. nur noch 300 bezahlt als wenn man von 1000 auf 900 kommt. Ich kenne nicht das ganze Internet und jetzt war auch Cybermonday also von mir aus auch 850Fr. oder etwas weniger und dann???
Garnichts, 800 wäre immer noch zuviel weil zu hoch angesetzt.
Ich meine nach 2Jahren Irrenhaus, ist die 3080 genau dort wo sie angefangen hat. Von wegen günstiger!
Respektiv ganz genau für den ursprungs versprochenen Preis habe ich sie noch nie kaufen können aber suche auch nicht verbissen die ca. 740Euros.
Ich weiss du kaufst alles wenn NV drauf steht aber ich kauf nicht einmal AMD weil ich nicht den Mehrwert sehe.
Noch weniger wenn ich jedes Prozent mehr auch mit dem gleichen Prozent mehr Kohle einkaufen muss.
Kannst du dich noch erinnern als alte Karten "abgelöst" wurden? Sie haben einfach den Platz der Vorgängerkarte eingenommen. Wäre eine geile Sache oder?
Da kann man viele Zeilen sparen .
Wen die Situation so ist wie im Bericht dann müsste ja alles grossartig laufen?
Lager ist voll, keine Lieferprobleme resultiert in fallende Preise.
Was stimmt nicht?
Da AMD allerdings auch massiv Personal eingestellt hat und besser dasteht als noch vor 5 Jahren, wird der Kampf in den nächsten Jahren auf jedenfall enger werden, was uns allen zu Gute kommen wird.
Eine Alternative wird man aber erst in einigen Jahren (zumindest für mich). Weder die Performance/Effektivität und Effizienz sind da wo sie sein sollten - dauert noch - noch die Treiber. Auch das ist eine Jahrelange Arbeit:
Außer man optimiert nachträglich jedes Spiel der letzten 15 Jahre nachträglich für eine GPU/Treiberarchitektur die bei Release des Spiels nicht verfügbar war. Das geht aber nicht nur auf Treiberseite, sondern muss auch (zum Teil!) im Spiel passieren.
Intel könnte natürlich unendlich Ressourcen in diese Richtung werfen, aber als Gewinnorientiertes Unternehmen wird man eher sich da hüten.
Dass man diesen Kampf nicht in Runde 1 gewinnt war schon vor Jahren klar. AMD bzw ATI hat ihre Treiberprobleme auch über Jahre in den Griff bekommen. Es wird einfach dauern.
Intel wird DX9 und Co nicht mehr groß optimieren, jedoch kann man alle Ressourcen auf DX12, Vulkan und Co werfen damit wenigstens alle Spiele ab jetzt laufen, und die alten Spiele - naja für die sind irgendwann mal genug Hardwareeinheiten da, dass diese auch flüssig laufen.
Problematisch sehe ich hauptsächlich, wenn Spiele überhaupt nicht laufen/abstürzen.
Dass man nicht einfach eine super ARchitektur bzw super Treiber aus dem Boden stampft ist auch klar, auch die Leute muss man zuerst mal finden/einstellen/einarbeiten usw.
Intel hätte hiermit schon 10 Jahre früher anfangen sollen und das wurde auch viele Jahre bei ihren iGPUs kritisiert. Die waren ja für iGPUs ausreichend potent, aber außer 3D Mark und ausgewählte Spiele lief da oft nicht viel drauf.
Ich hab das immer mal wieder probiert, weil ich in der Arbeit Intel-CPUs habe. Etwa "Alien Isolation" - läuft wunderbar (was die Performance betrifft) - bis es dann eben nicht mehr läuft. Ein Bug, recht früh im Spiel, der nie gefixed wurde - einfach ein Absturz.