RTX 4070: Neues Galax-Modell mit verstecktem Anschluss
Zum 20. Geburtstag des Herstellers Galax gibt es neue RTX-Sondermodelle: Das chinesische Unternehmen präsentierte eine neue RTX 4070, deren Stromanschluss versteckt wird und so für ein aufgeräumteres Design sorgen soll.
Der chinesische GPU-Hersteller Galax feiert seinen 20. Geburtstag mit neuen Sondermodellen. Darunter befindet sich auch eine frische RTX 4070 mit dem passenden Namen "20th Anniversary Edition", welche zumindest zunächst nur für den chinesischen Markt erscheinen soll - ein weltweiter Release wird bisher nicht erwähnt. Die neue Grafikkarte ist dennoch einen Blick wert, denn ähnlich wie die vor rund einem halben Jahr vorgestellte Gigabyte RTX 4090 Windforce versteckt das in weiß gehaltene Galax-Sondermodell zur RTX 4070 den Stromanschluss und will so für ein aufgeräumtes Design sorgen.
Möglich macht dies das 2-Slot Design der RTX 4070 20th Anniversary Edition, welches an seiner breitesten Stelle nur 45 Millimeter misst. Unterhalb einer kleinen Abdeckung, welche magnetisch angebracht ist, ist der Stromanschluss für den herkömmlichen 8-Pin-Adapter zu finden. Anderweitig setzt Galax fast komplett auf die klassische RTX-4070-Spezifikation.
Entsprechend führt auch die Jubiläumsedition der RTX 4070 einen AD104-250-Chip in sich, der auf 5.888 FP32-ALUs sowie 12 GiB GDDR6-Speicher zugreifen kann. Der Basistakt bleibt bei 1.920 Megahertz stehen, doch immerhin am maximal möglichen Boosttakt wurde geschraubt: So kann die GPU hier auf bis zu 2.610 MHz zugreifen, was ein leichtes Plus in Höhe von fünf Prozent im Vergleich zum Referenzmodell darstellt. Als Leistungsaufnahme gibt Galax einen Wert von bis zu 215 Watt an. Bisher unklar ist allerdings, zu welchem Preis die RTX 4070 20th Anniversary Edition auf den Markt gebracht wird; ebenso ist davon auszugehen, dass auch zur RTX 4070 Ti und RTX 4080 ähnliche Jubiläumsmodelle vorgestellt werden.
Sollten mehr GPU-Hersteller auf "unsichtbare" Stromanschlüsse setzen? Über die Kommentarfunktion können Sie uns Ihre Meinung mitteilen. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine kostenlose Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln.
Quelle: Galax via Videocardz

Die Herausforderung dabei ist, dass die zweite PowerPlane(für den PCIe Slot) sich nicht einfach so ins Board Layout implementieren lässt. Dafür braucht man eine entsprechend hohe Anzahl an Layer im PCB. Der 8 Pin EPS sitzt nicht umsonst dicht am CPU Sockel bei modernen Mainboards. Die Signalqualität für DDR5 bzw. PCIe Gen5 erfordert einiges. Da kann man nicht einfach so die PowerPlane in der Nähe der Traces führen.
DDR5 ist eh nur ein Sandwich, wie der Intel Sockel 1200 es war ? oder noch ist.
Schöne Weihnachten ? Shinna ?
Die Herausforderung dabei ist, dass die zweite PowerPlane(für den PCIe Slot) sich nicht einfach so ins Board Layout implementieren lässt. Dafür braucht man eine entsprechend hohe Anzahl an Layer im PCB. Der 8 Pin EPS sitzt nicht umsonst dicht am CPU Sockel bei modernen Mainboards. Die Signalqualität für DDR5 bzw. PCIe Gen5 erfordert einiges. Da kann man nicht einfach so die PowerPlane in der Nähe der Traces führen.
Meine erste GPU war die 3dfx Voodoo 3000(~1997), danach folge ein xfx 250??? (~2004 wow Beta), erst mit dem Einbau der ATI Radeon 650 oder so ähnlich, wunderte ich mich über den Stromanschluss.
Ich finde das in Ordnung, das Hersteller "Back to root" rudern.
Außerdem erspart uns diese Rückkehr weitere verschmorte, angeblich falsch eingesteckte Stromanschlüsse am Gerät selbst - die der Hersteller nicht als technischen Fehler anerkennen will/kann.