Wee Beastie: Kompakter Kickstarter-PC bringt RTX 4070 erstmals im MXM-Format
Ein neuer Mini-Gaming-PC auf Kickstarter - der Wee Beastie - setzt erstmals auf eine Nvidia Geforce RTX 4070 im kompakten MXM-Format. Theoretisch wäre damit ein GPU-Upgrade möglich.
Mit dem Wee Beastie ist jüngst ein neuer Gaming-PC auf Kickstarter aufgetaucht, der durch seine besonders kompakten Abmessungen bei trotzdem ansprechender Optik und solider Leistung überzeugen soll. Beworben wird das Gerät als "Mini Fishtank" - also als kompaktes Aquarium. Passend dazu erlaubt eine gebogene Glasscheibe den Blick in das aufgeräumte Innere des PCs. Dort wartet wiederum eine Überraschung: eine Geforce RTX 4070 (Desktop) im MXM-Format. Dieses ist bei Endkunden kaum noch zu sehen, erlaubt aber in der Theorie den Tausch gegen eine andere Grafikkarte.
Viele Lüfter auf wenig Raum
Im Fall des Wee Beastie dürfte das aber an der Verfügbarkeit entsprechender Modelle scheitern. Die Upgrade-Fähigkeit ist also eher theoretischer Natur. Zudem ist man auch beim Prozessor in der Auswahl beschränkt: Der Kompakt-PC wird wahlweise mit einem Core i7-13700H oder einem Core Ultra 7 255H angeboten - beide werden fest verlötet. Je nachdem soll das System rund 600 oder 770 Euro kosten. Dazu müssen Kickstarter-Unterstützer aber noch DDR5-RAM im SO-DIMM-Format und eine M.2-SSD kaufen.
Quelle: Wee Beastie (Kickstarter)
Im Wee Beastie kommt die wohl erste Geforce RTX 4070 im MXM-Format zum Einsatz.
Dann erhalten Kunden mit nur 4,75 l (200 × 217 × 110 mm) sehr kompaktes System, das mithilfe von 13 Lüftern trotzdem leise bleiben soll. Laut der Kickstarter-Seite setzt der Wee Beastie auf einen nach oben gerichteten Luftstrom, der durch neun Gehäuselüfter gelenkt wird. Zentral im Gehäuse sind zudem drei 47-mm-Lüfter verbaut, die die Hardware auf Temperatur halten. Der entsprechende Kühler erinnert dabei an aktuelle Referenzdesigns von Nvidia. Hinter dem Kühler befindet sich aber nicht direkt das PCB der Grafikkarte - dieses ist auf dem Mainboard weiter hinten verbaut.
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Wie laut der Wee Beastie im Betrieb sein wird, ist leider noch unbekannt. Zudem gibt es bislang noch kein Teardown-Video oder Bilder des Mainboards - das könnte vor allem mit Blick auf UEFI-Updates zum Problem werden. Mehr dazu wird man wohl spätestens zum Release des kompakten Gaming-PCs erfahren. Nachdem die mit 2.200 Euro sehr knapp bemessene Mindestfinanzierung bereits überschritten wurde, soll der Computer von Dezember bis Februar in die Produktion gehen. Ab dann sollen Kunden ihre PCs erhalten. Theoretisch wäre es anschließend auch möglich, dass das Unternehmen hinter dem Projekt Alternativ-GPUs im MXM-Format anbieten wird. Dafür wäre aber wohl ein großer Erfolg der Kickstarter-Kampagne nötig. Bislang wurden nur rund 50.000 Euro beigesteuert.
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Quelle: Wee Beastie (Kickstarter) via @RubyRapids (X) / Videocardz
