Geforce RTX 4000: Händler kombiniert Nvidia-GPUs mit Steam-Geschenkkarten im Wert von 100 US-Dollar

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Geforce RTX 4000: Händler kombiniert Nvidia-GPUs mit Steam-Geschenkkarten im Wert von 100 US-Dollar
Quelle: Nvidia

Der US-Händler Micro Center kombiniert aktuell sämtliche RTX-4000-Grafikkarten mit Steam-Guthaben. Dadurch werden die angebotenen Modelle indirekt um 100 US-Dollar günstiger. Im Fall der RTX 4070 weist das darauf hin, dass es beim Preis wohl auch in Deutschland noch Potential gibt.

Der PC-Markt entwickelt sich momentan in eine für Spieler positive Richtung: Zahlreiche Prozessoren und Grafikkarten wurden zuletzt günstiger, und selbst frisch vorgestellte Produkte sind nach kurzer Zeit unter ihrer UVP erhältlich. Verglichen mit früheren Jahren, in denen Produkte oft monatelang nicht oder nur zu überhöhten Preisen verfügbar waren, ist die aktuelle Situation damit vergleichsweise entspannt.

Bundle mit Steam-Geschenkkarte

Sinkende Preise entstehen aber natürlich nicht, weil man den Spielern einen Gefallen tun möchte. Stattdessen dürfte eine zu geringe Nachfrage im Vergleich zur Produktionsmenge die Ursache sein. Hersteller und Händler müssen sich dadurch bemühen, die Produkte für Kunden attraktiver zu machen. Preissenkungen sind dabei nicht die einzige Möglichkeit, auch Bundles werden oft eingesetzt.

Der US-Händler Micro Center geht in dieser Hinsicht nun neue Wege: Dort werden aktuell alle RTX-4000-Grafikkarte nicht etwa mit einem kostenlosen Spiel, sondern mit Steam-Guthaben kombiniert. Konkret sollen Kunden mit jedem Kauf einer Geforce RTX 4000 eine Steam-Geschenkkarte im Wert von 100 US-Dollar erhalten. Um eine Zusammenarbeit mit Nvidia handelt es sich dabei offenbar nicht, denn bei anderen Händlern gibt es keine vergleichbare Aktion.

Micro Center bietet aktuell hauptsächlich Grafikkarten vom Typ RTX 4070 an, wobei es die günstigsten Modelle genau zum Preis der UVP (599 US-Dollar) gibt. Zieht man die 100 US-Dollar Steam-Guthaben davon ab, so wären die Grafikkarten damit rund 17 Prozent günstiger als die UVP - und das eineinhalb Wochen nach dem Release des Modells. Vermutlich hat der Händler die Geschenkkarten von Valve zwar etwas günstiger bekommen, die Aktion zeigt aber, dass es beim Preis durchaus noch Potential gibt.

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In Deutschland ist ein derartiger Nachlass bislang hingegen leider nicht zu beobachten. Auch hier konnte die RTX 4070 ihre UVP von 659 Euro aber nicht lange halten. Besonders günstig ist aktuell die Gainward RTX 4070 Ghost, die im PCGH-Preisvergleich aktuell ab 606 Euro gelistet ist. Gegenüber der UVP ist auch das aber "nur" ein Nachlass von acht Prozent.

Quelle: Micro Center via Videocardz

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Flatline00 Freizeitschrauber(in)
        Und wer kommt jetzt und sagt das das nicht stimmt und NVIDIA die Preise so hoch setzten musste um keinen Verlust zu machen ?
      • Von Flatline00 Freizeitschrauber(in)
        Und wer kommt jetzt und sagt das das nicht stimmt und NVIDIA die Preise so hoch setzten musste um keinen Verlust zu machen ?
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Torsley
        diese käufergruppen sind aber nun bedient oder existieren so im moment gar nicht mehr.
        Stimmt - aber was die Hersteller gelernt haben ist, dass die anderen (normalen) Käufer diese Preise eben auch akzeptiert haben.
        NVidia hätte ohne Mining-/Chipkrise sich selbstständig kaum getraut mal eben die Grafikkartenpreise zu verdoppeln. Der Markt hat das in der krise aber getan und siehe da die Leute haben weiter gekauft. NV hat daraus gelernt - die ärgern sich wahrscheinlich weil sie vorher jahrelang ihre GPUs offensichtlich viel zu billig verkauft haben.
      • Von Torsley BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Das hat die halbe Welt gedacht als RTX3000er Karten auf einmal das doppelte und dreifache dessen kosteten als die RTX2000er davor.
        Und?
        Die Leute haben gekauft. Genau deswegen bleiben die Preise auch oben. Weil die Leute kaufen.
        wobei zu dieser zeit ein großteil der käufer mit ihren grafikkarten geld machen wollten und ein anderer teil wegen covid und homeoffice darauf angewisen war überhaupt in neue hardware zu investieren. diese käufergruppen sind aber nun bedient oder existieren so im moment gar nicht mehr. ich hoffe abwarten wird also vielleicht wirklich etwas bringen.
      • Von DoctorChandra
        "Händler kombiniert Nvidia-GPUs mit Steam-Geschenkkarten im Wert von 100 US-Dollar"

        Na klaro, nur so bekommt man die Dinger beim Mob an den Mann.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Die Tendenz geht in die richtige Richtung, ja. Die verkäufe müssen aber auch eine längere Zeit da unten bleiben bis sich die Konzerne wieder dazu durchringen können die Preise zu senken. Durch den Mininghype und die extremen preise haben die die letzten jahre so einen Geldberg angehäuft dass sie da durchaus ne Weile auf Zeit spielen/aussitzen können.
        Wenn wir mal ein Jahr oder zwei ne dicke Rezession haben (und die Mehrheit der Leute eher kucken muss ihr Essen und Fixkosten zahlen zu können statt Grafikkarten zu kaufen) kann sich sowas auch wieder anders einpendeln - aber das dauert.
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