Geforce RTX 4090: Schätzungen zum Energieverbrauch - GPU mit doppelter Leistungsaufnahme?
Die Geforce RTX 4090 wird voraussichtliche bis zu 600 Watt verbrauchen dürfen, doch das zusätzliche Energiebudget wird nicht nur für die GPU benötigt. Trotzdem könnte sich der Verbrauch der neuen Rechenchips womöglich grob verdoppeln.
Mit der kommenden Generation sollen sowohl Radeon- als auch Geforce-Grafikkarten ihr TDP-Limit deutlich erhöhen. Angeblich wollen AMD als auch Nvidia den neuen 12VHPWR-Anschluss direkt ausreizen und den RX-7000- und RTX-4000-Grafikkarten damit eine Leistungsaufnahme von bis zu 600 Watt ermöglichen. Der zusätzliche TDP-Spielraum dürfte dabei aber nicht direkt bei der GPU ankommen, denn auch bei den anderen Komponenten auf den Grafikkarten gibt es Änderungen.
450 Watt für die GPU?
Die Website Igor's Lab hat eine Vorabrechnung veröffentlicht, in der die TDP-Aufteilung des neuen Nvidia-Flaggschiffs abgeschätzt wird. Nachdem von den 350 W TDP der RTX 3090 angeblich grob 120 Watt für die Platine und den Speicher benötigt wurden, könnten diese Komponenten bei der RTX 4090 demnach grob 150 Watt verbrauchen. Für die Berechnung wurde dabei von 24 GB Micron-Arbeitsspeicher ausgegangen, der durch eine verdoppelte Kapazität pro Chip nun etwas weniger Energie benötigt. Nvidias neues Flaggschiff soll demnach nur noch rund 40 Watt für den Speicher benötigen, wohingegen es bei der RTX 3090 noch grob 60 Watt waren.
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Mehr Energie dürften hingegen das größere PCB und die aufgebohrte Spannungsversorgung benötigen, sodass der Vorteil des sparsameren Speichers zunichtegemacht werden. Am Ende bleibt laut der Schätzung für die GPU der RTX 4090 aber trotzdem noch eine TDP von 450 Watt übrig, wohingegen sich der GA102 auf der RTX 3090 nur 230 Watt genehmigen darf. Zusammen mit den Effizienz-Verbesserungen durch den 5-nm-Prozess dürfte sich die Leistung des neuen Nvidia-Flaggschiffs somit mehr als verdoppeln, falls die Schätzung stimmt und es bei der Skalierung, der Energieversorgung und der Kühlung nicht zu Problemen kommt.
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Mit Hinblick auf die beiden letztgenannten Punkte will Igor's Lab außerdem erfahren haben, dass das PCB der neuen Geforce RTX 3090 Ti dem der neuen RTX-4000-Grafikkarten zwar ähnelt, aber nicht identisch ist. Demnach soll es möglich sein, dass Ampere-Grafikkarten auf dem Lovelace-PCB betrieben werden, aber nicht andersherum. Damit könnten die Boardpartner ihre neuen Platinen mit den verfügbaren GPUs schon jetzt testen, ohne auf neue Vorabsamples von Nvidia zu warten. Eine Erklärung für die unbestückten Phasen auf dem PCB der RTX 3090 Ti liefert das aber nicht, hier bleiben bislang also noch Fragen offen.
Quelle: Igor's Lab




Jetzt Mal ehrlich, ich bin ja auch nicht immer mit Igor einer Meinung aber derart rudimentäre Fehler unterlaufen ihm bei solchen Artikel n sicher nicht.
Der Shrink bringt auch höhere Leckströme, es ist also das übliche Hund-Schwanz-Prinzip.
Genug Zeit um dem Treiben auch mal zusehen zu können, von der Bank aus.
Bei mir zwar nicht, aber in Europa generell schon
War ja nur ein Scherz
Er hat aber "rückwärts" gerechnet, also von einer angenommen Leistungsaufnahme der gesamten Karte alle Verbraucher außer der GPU abgezogen und den Rest dann als GPU Power Budget definiert.
Eine Effizienzsteigerung durch den Nodewechsel könnte man nun also berechnen. Es wäre aber nur ein Folgeergebnis.