Galax Geforce RTX 3090 HOF: Was bringt ein 1.000-Watt-BIOS?
Im Test der Galax Geforce RTX 3090 HOF hat sich eine chinesische Seite gefragt, was ein Mod-BIOS bringt. Der Spender ist die EVGA Kingpin RTX 3090 mit 1.000 Watt TDP.
Die Galax Geforce RTX 3090 HOF ist eines der heißesten Eisen auf dem Markt für Ampere-Grafikkarten und eine chinesische Webseite hat nun einen umfangreichen Test veröffentlicht, bei dem man auch ein Custom-/Mod-BIOS aufgespielt hat, das 1.000 Watt TDP erlaubt. Ab Werk sind für die vornehmlich an gut betuchte Übertakter gerichtete Karte 420 Watt TDP vorgesehen. Bei dem extrem hohen Preis der Karte erwartet man natürlich euch eine exzellente Selektion und das lässt sich mit einem Mod-BIOS herausfinden.
Es gab also einen Testlauf mit den Werksdaten von 420 Watt TDP, 1.845 MHz Takt und 69 Grad Celsius Temperatur bei 64 Prozent Lüftergeschwindigkeit (2.450/2.950 U/min). Das Mod-BIOS kommt offenbar von der EVGA Kingpin RTX 3090. Nach dem Update sind 2.000 MHz und 620 Watt Leistungsaufnahme drin - nach wie vor halbwegs ordentlich von der Kühlung im Zaum gehalten, die Galax ab Werk verbaut. Allerdings liegen nun 96 Grad Celsius an. Nicht gerade das, was man für einen praxistauglichen Alltagsbetrieb gebrauchen kann, aber noch ohne Zusatzaufwand realisiert.
Auf die Straße bringt die Karte die neugewonnene Leistung aber nicht wirklich. Die Leistungsaufnahme steigt zwar deutlich, aber die Frequenz weniger stark und im verwendeten 3DMark schlägt das nicht in nennenswert mehr Punkte durch; 2 bis 3 Prozent sind drin. Das ist allenfalls interessant, wenn man das letzte Bisschen für einen Weltrekord herausquetschen möchte, sofern man überhaupt in dessen Nähe kommt.
Mit mehr Kühlaufwand ist bereits bekannt, dass die Galax Geforce RTX 3090 HOF auch 3 GHz Takt schafft und so wurden bereits mehrere Rekorde gebrochen. Das macht dann auch klar, dass es deutlich mehr Leistung hier nicht mit minimalem Aufwand wie einem BIOS-Update gibt.

Ein überzeugendes Argument für Andere ist das aber nicht. Besonders nicht, wenn da unerfahren ist, sich erstmal einlesen soll umd dann doch keinen sichtbaren Vorteil zu bekommen.
Aus Prinzip die Grafikkarte ans Limit bringen, auch wenn es praktisch keinen Unterschied macht ist eben nur was für Bastler wie dich, die Spass an der Sache haben.
Ich denke, du bist da etwas auf der Spur Sherlock
Schönes Beispiel wie unsinnig es ist.
63 statt 60 FPS? 95 statt 90? Warum soll ich dafür auch nur eine Sekunde Aufwand betreiben?
Bei 60 FPS setzt ich eh nen Limit, mehr brauche ich(!) nicht.
Bei allen darunter machen deine 5% weniger als 3 FPS aus. Also 32 statt 30 FPS? 42 statt 40? Kein relevanter (sichtbarer) Unterschied.
Da wo 5% etwas ausmachen, bei 200 FPS und mehr, sind die 10 extra auch nicht relevant.
Ausnahmen sind Grenzfälle. Wenn man bspw. die Bildwiederholfrequenz vom Monitor nicht ganz erreicht oder ähnliches. Dafür kann sich der Aufwand lohnen, aber per se immer übertakten...
Ich verstehe deinen Punkt, warum Gratisleistung liegenlassen?
Mein Grund ist, dass man sich durchaus auch Leistung kosten kann, wenn man nicht gegenprüft welche Einstellungen das Optimum aus TDP, Lüfterkurve und Takt bieten.
Um das auszuschließen muss ich wieder benchen ohne Ende und, da schließt sich der Kreis, ohne konkreten Anlass ist mir das zuviel Aufwand für round about 5%.
Für ein wirklich gutes Setting muss man schon die Table manuell konfigurieren, selbst das bringt aber max 5%.
Für ein wirklich gutes Setting muss man schon die Table manuell konfigurieren, selbst das bringt aber max 5%.
Nein/Doch/Oh
Ich denke, du bist da etwas auf der Spur Sherlock
Dieses Später wird nie passieren und wenn die Karte echt zu langsam wird, dann wird das Übertakten auch nicht mehr die Lösung sein. Ich habe zB eine MSI 3090 die Standard 74 Grad erreicht und übertaket nur, mit Silent Bios, 75 Grad erreicht. Ich erlaube 380 Watt anstatt 360 Watt und erhöhe den Takt um 105 Mhz und das VRam um 313 Mhz. Das führt zu keinem Problem in irgendeiner Form da es für diese Karte absolut im Rahmen ist, führt auch nicht zu irgendeinem erhöten Verschleiss, gibt mir aber reale 5+% an FPS in anspruchsvollen Games solange kein CPU Limit vorliegt. Es ist nicht wirklich nötig aber warum soll ich darauf Verzichten wenn ich umsonst und ohne Nachteile 63 anstatt 60 FPS oder 95 FPS anstatt 90 FPS haben kann, wie gesagt von Anfang an damit man was davon hat, ja der Verbrauch geht um ein paar Watt hoch aber das macht Null unterschied, ich spiele keine 40 Stunden pro Woche. Je nach Betrachtungswinkel muss man eben für sich entscheiden wie man das machen möchte. Aus Prinzp unsinning ist Übertakten aber nicht, sinnvolles Übertakten ist wie Optimieren und das macht auch Spass.
63 statt 60 FPS? 95 statt 90? Warum soll ich dafür auch nur eine Sekunde Aufwand betreiben?
Bei 60 FPS setzt ich eh nen Limit, mehr brauche ich(!) nicht.
Bei allen darunter machen deine 5% weniger als 3 FPS aus. Also 32 statt 30 FPS? 42 statt 40? Kein relevanter (sichtbarer) Unterschied.
Da wo 5% etwas ausmachen, bei 200 FPS und mehr, sind die 10 extra auch nicht relevant.
Ausnahmen sind Grenzfälle. Wenn man bspw. die Bildwiederholfrequenz vom Monitor nicht ganz erreicht oder ähnliches. Dafür kann sich der Aufwand lohnen, aber per se immer übertakten...
Ich verstehe deinen Punkt, warum Gratisleistung liegenlassen?
Mein Grund ist, dass man sich durchaus auch Leistung kosten kann, wenn man nicht gegenprüft welche Einstellungen das Optimum aus TDP, Lüfterkurve und Takt bieten.
Um das auszuschließen muss ich wieder benchen ohne Ende und, da schließt sich der Kreis, ohne konkreten Anlass ist mir das zuviel Aufwand für round about 5%.