Asus TUF Gaming O10G Geforce RTX 3080 im Test

Viele Monate nach dem Start der Geforce RTX 3080 ist die Verfügbarkeit weiter angespannt. In PCGH 03/2021 haben wir trotzdem verschiedene Designs verglichen, damit Sie beim richtigen Modell zugreifen - wenn die Zeit kommt. Eine der getesteten Karten ist die Asus TUF Gaming O10G Geforce RTX 3080.

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Asus TUF Gaming O10G Geforce RTX 3080 im Test
Quelle: PC Games Hardware

Auch wenn die Preise für Next-Gen-Grafikkarten aktuell unter aller Kanone sind: PCGH testet natürlich trotzdem weiter Pixelschuber, denn irgendwann wird die Leidenszeit vorbei und dann möchte man als Leser ja gut informiert sein. Wer eine möglichst breite Übersicht über Custom-Karten mit Geforce RTX 3080 haben will, dem empfehlen wir den PCGH-Vergleichstest bei PCGH Plus. Aus dieser Übersicht stammt auch der folgende Einzeltest - doch bevor wir mit der Asus TUF Gaming O10G Geforce RTX 3080 beginnen, hier ein paar allgemeine Worte zur verwendeten GPU von Nvidia.

Geforce RTX 3080: Technische Daten

Vergleich: RTX 3070, RTX 3080, RTX 3090 Quelle: PC Games Hardware Vergleich: RTX 3070, RTX 3080, RTX 3090 Nvidia hat das Ampere-Zeitalter bekanntlich Mitte September mit der Geforce RTX 3080 eingeläutet. Die Geforce RTX 3080 setzt wie auch die RTX 3090 auf den brandneuen Ampere GA102, Nvidias bislang fortschrittlichsten Gaming-Prozessor. Die 8.704-Shader-ALUs werden durch eine gegenüber Turing verfeinerte Fertigung möglich, welche im Gegensatz zu den vorherigen Top-Chips nicht aus dem Hause TSMC stammt. Stattdessen einigte sich Nvidia mit Samsung, deren 8LPP-Verfahren zwar ohne neuartige EUV-Belichtung auskommt, dafür aber mutmaßlich eine gute Ausbeute und vor allem ein gutes Preisleistungsverhältnis aufweist. Bei der Speicherschnittstelle sind 320 Bahnen aktiv. Im Falle der Geforce RTX 3080 beträgt der Speichertakt 19 GT/s, übersetzbar mit 9.500 MHz im Vergleich zu den bisher üblichen 14 GT/s respektive 7.000 MHz. Was am Ende zählt, ist das Produkt aus Interface-Breite und Takt. Hier schleust die RTX 3080 stattliche 760 GByte pro Sekunde von A nach B - fast 70 Prozent mehr als die RTX 2080/2070(S)/2060S, 53 Prozent mehr als die RTX 2080 Super und immerhin 23 Prozent mehr als die RTX 2080 Ti.

Asus TUF Gaming O10G Geforce RTX 3080

Asus dürfte vor allem durch die Strix-Designs bei Spielern bekannt sein. Die günstigeren TUF-Modelle summen ein vergleichsweise leises Lied und haben sich hinter den dominanteren Strix versteckt. Doch die Geforce RTX 3080 TUF Gaming O10G (UVP: 719 Euro) hat es in sich. Von allen Modellen, die es in die Redaktion geschafft haben, wies die Asus-Karte lange Zeit das höchste maximale (= in Tools einstellbare) Powerlimit von 375 Watt auf und liegt damit sogar fünf Watt über der maximalen Einstellung der Nvidia Founders Edition. Mittlerweile gibt es noch "stärkere" Karten. Der Wert gilt für die komplette Grafikkarte inklusive Speicher, Spannungswandlung, Lüfter und Beleuchtung und lässt sich mithilfe von Tools relativ zuverlässig in Echtzeit auslesen.

Asus nutzt die Spezifikation der 8-Pol-Stecker somit eingerechnet aller Toleranzen aus (300 Watt über die Buchsen und 75 Watt über den PCI-Express-Slot). So viel Energie will erzeugt und aufrechterhalten werden. Nvidia rät zu einem Netzteil mit mindestens 750 Watt, Anbieter besonders starker Modelle gar zu 850 Watt. Wie immer handelt es sich dabei um generische Empfehlungen, sodass ein gutes Markengerät mit deutlich weniger Nennleistung ebenfalls funktionieren kann. Die Karte setzt auf ein Dual-BIOS und präsentiert sich optisch wuchtig und hochwertig. Eine Metallplatte kühlt mithilfe von Wärmeleitpads alle wichtigen Bausteine und unter Last boostet die TUF Gaming O10G unter Höchstlast bis durchschnittlich 1.890 MHz. Die Lautstärke ist mit gemessenen 2,3 Sone dabei noch als angenehm zu beschreiben.
Hinweise für Tuner:&nbsp; <strong>Asus TUF Gaming Geforce RTX 3080</strong> Quelle: PC Games Hardware Hinweise für Tuner:  Asus TUF Gaming Geforce RTX 3080
Asus RTX 3080 im Vergleich Quelle: PC Games Hardware Asus RTX 3080 im Vergleich &nbsp; <strong>Asus TUF Gaming Geforce RTX 3080 im Test: Wertungen</strong> Quelle: PC Games Hardware   Asus TUF Gaming Geforce RTX 3080 im Test: Wertungen Ein gutes Custom-Design zeichnet sich dadurch aus, dass es bereits ab Werk optimal arbeitet. Lüfterdrehzahlen, Powerlimit, Offset auf die Taktraten - all das muss ausgelotet werden und miteinander harmonieren. Asus ist das bei der TUF Gaming OC ohne Frage gelungen. Wir verwenden für den Test das Performance-BIOS. Die Taktfrequenz bewegt sich ohne weitere Anpassungen bereits bei sehr guten 1.935 bis 1.950 MHz. Das Energiebudget wird dabei bestmöglich ausgenutzt, die Karte wird ohne Anpassung nur durch das TGP-Limit im Zaum gehalten. Das zeigt sich beim Wechsel auf das OC-1-Profil, welches mit maximalem Powerbudget arbeitet und der Karte leicht höhere Taktraten erlaubt. Da eine höhere Leistungsaufnahme allerdings immer in höherer Abwärme mündet und die Taktfrequenz auch davon abhängig ist, verhält sich der Kerntakt etwas unruhiger gegenüber der Standard-Konfiguration. Im sehr grafiklastigen Doom Eternal sorgt das Zusammenspiel aus höherem Energiebudget sowie mehr Abwärme für schwankende Taktraten, was für minimal weniger Leistung sorgt; die Karte wird ineffizienter. Der geringe Unterschied zum Standard-Profil macht allerdings deutlich, dass Asus bei der Optimierung und Einmessung der Daten für die Karte den Sweetspot getroffen hat.

Wenn Sie mehr über Tuning-Möglichkeiten für die Asus TUF Gaming O10G Geforce RTX 3080 erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen den dazu passenden Plus-Artikel.

[PLUS] Geforce RTX 3080: 9 Modelle im Vergleichstest

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