PCGH-Plus Label [PLUS-KLASSIKER] Geforce RTX 3090: Tuning und Tipps

PCGH Plus: Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit etwas Geduld nicht nur mehr Leistung aus Ihrer RTX 3090 herausholen, sondern dabei auch eine von Grund auf optimierte und laufruhigere Grafikkarte erhalten können. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2020.

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 Geforce RTX 3090: Tuning und Tipps
Quelle: PC Games Hardware

Ampere ausgequetscht

Ampere ist in aller Munde - Nvidia ist ein grandioser Launch gelungen, wenn man einmal die Lieferbarkeit zu Beginn ausblendet. Findige User haben sich bereits an die Optimierung ihrer RTX-3000-Karten gewagt und die PCGH-Redakteure sind da keine Ausnahme. Wir haben uns jeweils zwei Modelle der RTX 3080 und RTX 3090 geschnappt und sie mit dem MSI Afterburner übertaktet, undervolted und optimiert. Das Ziel war, mehrere Profile für die jeweilige Grafikkarte zu schaffen, die sich auf Knopfdruck abrufen lassen. Abgerundet werden die Beobachtungen mit Temperatur- und Verbrauchsmessungen sowie Benchmarks in zwei sehr grafiklastigen modernen Titeln. Damit die ermittelten Werte möglichst praxisnah ausfallen, haben wir für diesen Artikel ein System bestehend aus einem Intel Core i9-10900K, 32 GiB DDR4-3600-Speicher und einem MSI Z490 Unify zusammengestellt, welches in einem Be Quiet Pure Base 500DX verbaut ist. Als CPU-Kühler dient uns ein Gamerstorm Assassin III. Das Gehäuse bietet ab Werk drei 140-mm-Lüfter, welche dauerhaft mit rund 1.000 U/min betrieben werden. Für den einen oder anderen wäre dieses Setup wahrscheinlich zu laut. Das Ziel war es jedoch ein zu den GPU-Preisen passendendes System auszuwählen, was einem Anwender zuhause möglichst nah kommt.

Wir möchten darauf hinweisen, dass alle Arbeiten auf eigene Gefahr geschehen und das sich unsere Ergebnisse nicht vollständig auf Ihr Setup übertragen lassen. Jede Grafikkarte ist ein Unikat, zudem ist die sonstige verbaute Hardware, insbesondere die Gehäusebelüftung, entscheidend.

Profile und Einstellungen

Da verschiedene Custom-Designs mit unterschiedlich hoher Total Graphics Power (TGP) zum Einsatz kommen, haben wir uns für Vorgaben für die Testprofile entschieden. Der erste Durchlauf geschieht immer im Standard-Modus der Karte, so wie Sie sie ab Werk kaufen können. Im zweiten Durchlauf wird die Grafikkarte auf 80 Prozent ihres Powertargets begrenzt, der Rest bleibt automatisch geregelt. Das stellt die einfachste Möglichkeit dar, eine Karte stromsparender (und leiser) zu betreiben, ist aber nicht die optimale Lösung, wie Sie später noch sehen werden. Test Nummer Drei ist das genaue Gegenteil, wir erhöhen, sofern möglich, das Powertarget auf die maximale Stufe und schauen, wie sich die Grafikkarte unter Last verhält.

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Folgende RTX 3090 wurden beispielhaft optimiert: 
  • Zotac RTX 3090 Trinity
  • Asus RTX 3090 ROG Strix OC
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