Geforce RTX 3070: Speicher-Upgrade auf 16 GiB bringt drastischen Fps-Boost
Drei Modder waren von der geringen Speicherkapazität der Geforce RTX 3070 frustriert und haben diese deshalb kurzerhand verdoppelt. Mit 16 GB Speicher kann die Grafikkarte dabei teils deutlich höhere Bildraten liefern, wenn zuvor ein Speicherlimit vorhanden war.
Beim Kauf einer neuen Grafikkarte stehen Spieler vor verschiedenen Abwägungen. Im Fokus steht meist die Performance, die aber je nach Spiel aber stark variieren kann. Zudem ist auch der Speicher ein immer wiederkehrendes Problem. Reicht dieser in ein paar Jahren, oder wird die GPU dann schon ausgebremst? Bei der Geforce RTX 3070 ist teilweise schon heute letzteres der Fall: Die 8 GiB der Grafikkarte reichen nicht in allen Spielen aus.
16-GiB-Upgrade mit deutlichen Vorteilen
Ein Beispiel dafür ist das Remake von Resident Evil 4: Hier läuft der Speicher voll, es kann zu Rucklern und teils drastischen Fps-Einbrüchen kommen. Selbst eine RTX 3060, die über deutlich weniger Rechenleistung, aber dafür 12 GiB Speicher verfügt, war teilweise schneller. Das störte die brasilianischen Modder Paulo Gomes, Pedro Chagas und Jefferson Silva Paulo Gomes, die sich deshalb an einer Lösung versucht haben.
Um das Speicherproblem zu beheben, löteten die drei Modder kurzerhand die RAM-Module auf dem PCB der Geforce RTX 3070 aus und ersetzten sie durch Chips mit doppelter Speicherkapazität. Dadurch läuft die Grafikkarte nun mit 16 GB Speicher, sie wird aber ansonsten weiterhin wie ein unverändertes Modell behandelt. Nur eine weitere Anpassung musste noch vorgenommen werden: Solange im Treiber nicht der High-Performance-Modus aktiviert war, kam es zu Artefakten.
Quelle: youtube.com
GPU-Z liest die RTX 3070 mit 16 GB problemfrei aus.
Abschließend wurde die überarbeitete Geforce RTX 3070 noch in Resident Evil getestet. Dabei wurde der RTX 3070 mit 16 GiB ein deutlicher Leistungssprung attestiert: Die minimalen Fps stiegen bei einer Auflösung von 2.560 x 1.080 deutlich an. In einem Moment erreichte die Grafikkarte mit 8 GiB in 0,1 Prozent der Fälle beispielsweise nur 7 Fps, wohingegen das Modell mit Speicherupgrade nunmehr 40 Bilder pro Sekunde schaffte. Das unterste Prozent sprang hingegen von 7 auf 70 Fps, und auch im Durchschnitt gab es mit 81 statt 70 Fps eine deutliche Verbesserung.
Quelle: Paulo Gomes (Youtube)
Im Remake von Resident Evil 4 brachte das Speicherupgrade einen deutlichen Fps-Boost.
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Zumindest in diesem Spiel - und unter den gegebenen Testbedingungen - scheint sich das Upgrade also gelohnt zu haben. Für Privatanwender ist das aber natürlich nichts: Das Einlöten neuer RAM-Module ist aufwendig und fehleranfällig, und zudem müsste man die neuen Speicherchips natürlich auch bezahlen. Die RTX 3070 mit 16 GiB bleibt damit leider nur ein Experiment, das zeigt, wie wichtig der VRAM einer Grafikkarte sein kann.
Quelle: Videocardz

Ob die 10GB schnell angebundener Speicher auf der XBoX rein für die GPU genutzt werden, weiß ich nicht.
Die hier nominell stärkeren Karten mit dicken VRam Polster haben wohl einfach keine Lust. Nicht mal in alten Spielen 60FPS und das ohne Raytracing.
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...aber bei der RTX 4070 liegt es am VRam
Für Konsolenqualität haben 8GB dedizierter Grafikspeicher bisher ausnahmslos gereicht.
16GB sind für OS, Arbeitsspeicher und V-ram alles andere als prall.
Leider gibt es zu der Thematik nicht wirklich schnell auffindbare Artikel der Fachpresse. Mich würde hier ein von irgendwelchen Systemkrieg- oder #pcmasterrace-Diskussionen losgelöster Vergleich sehr interessieren. ([Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] und Kollegen, maybe?)
Produkte mit knappem Speicher gab es immer schon, aber geplante Obsoleszenz wurde dennoch nicht unterstellt. Die Debatte ist total vergiftet, unsachlich und die Ansprüche schießen völlig undifferenziert in die Höhe.
Für Konsolenqualität haben 8GB dedizierter Grafikspeicher bisher ausnahmslos gereicht.
16GB sind für OS, Arbeitsspeicher und V-ram alles andere als prall.
Verstehe ich grundsätzlich so. Eine Obsoleszenz setzt ja ein ende der Benutzbarkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt voraus und das ist nicht gegeben, wenn man hier und da einen Regler bedienen muss oder nicht in maximaler Grafikqualität spielen kann.
Produkte mit knappem Speicher gab es immer schon, aber geplante Obsoleszenz wurde dennoch nicht unterstellt. Die Debatte ist total vergiftet, unsachlich und die Ansprüche schiessen völlig undifferenziert in die Höhe.
Ne, scheiss drauf wenn du in 2Jahren an "ein" Limit kommst. Du nimmst es mit Fassung.
Ganz klar, die Leute wollen Max Details und ironischerweise gab es noch nie so wenig Unterschied zwischen den Settings, allen voran RT (nicht PT).
Ich hätte mich auch noch etwas am Riemen reissen könne mit meiner GTX1080 aber, warum auch gell? Finde meine RX6800xt auch geil liegt wohl auch am neuen OLED Ultrawide.