RTX 3060 Ti im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
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RTX 3060 Ti im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz

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Die Emissionswerte der Geforce RTX 3060 Ti geprüft: Wie viel Strom benötigt die günstigste Ampere-Grafikkarte und wie effizient ist sie?

Wie bereits erwähnt, stand uns für diesen Test keine Nvidia Founders Edition zur Verfügung, sondern ausschließlich Custom-Designs der Board-Partner. Alle Benchmarks finden anhand des UVP-Modells Zotac Geforce RTX 3060 Ti Twin Edge statt, daher führen wir auch die Leistungsaufnahmemessungen damit durch und berechnen einen exemplarischen Effizienzwert. Auf die Messung der Lautheit verzichten wir hingegen, denn die Vergleichbarkeit ist aufgrund der sonstigen Referenzdaten nicht vergleichbar. Somit sei nur gesagt: Die Zotac Twin Edge bietet eine angemessene Kühlung, welche ihre Lüfter im Leerlauf abschaltet und unter Last mit gemäßigter Lautstärke arbeitet - hörbar ist sie definitiv, ohne (subjektiv) störend zu werden.

Wir gehen unterdessen davon aus, dass die Geforce RTX 3060 Ti Founders Edition über das gleiche Platinen- und Kühldesign wie die Geforce RTX 3070 Founders Edition verfügt. Das Kühlsystem muss bei der RTX 3060 Ti nur 200 anstelle von 220 Watt bewältigen, sodass Nvidias neueste Grafikkarte das mit Abstand leiseste Ampere-Modell sein dürfte. Genaue Zahlen können wir Ihnen nicht bieten, doch gehen wir von einer maximalen Lautheit im Bereich von 1,5 Sone aus (RTX 3070: 1,9 Sone).

Leistungsaufnahme

Bei der Geforce RTX 3060 Ti handelt es sich um eine Gaming-Grafikkarte mit offiziell 200 Watt Leistungsaufnahme. Wie wir in unserer jüngsten Abhandlung zur Leistungsaufnahme erläutern, handelt es sich bei Nvidias Watt-Angaben um die sogenannte Total Graphics Power (TGP), Nvidias favorisierte Bezeichnung für die Leistungsaufnahme einer Grafikkarte. Dieser Wert darf nicht mit der Thermal Design Power (TDP) verwechselt werden - die TGP, auch Total Board Power oder kurz TBP genannt, lässt kurzzeitige Lastspitzen unter den Tisch fallen. PCGH misst die Leistungsaufnahme von Grafikkarten seit August 2020 noch genauer als früher, und zwar mithilfe des Power Capture Analysis Tool von Nvidia, um diese Feinheiten besser abzubilden.

Wie bei den Spiele-Benchmarks verläuft auch hier alles erwartungsgemäß - so, wie man es von einer abgespeckten Geforce RTX 3070 erwartet. Im Leerlauf beträgt die Leistungsaufnahme 10 Watt, was seit mehreren Generationen typisch für die Mittel- und Oberklasse ist. Echte Volllast, egal ob mit oder ohne Raytracing, führt zu einer Leistungsaufnahme zwischen rund 199 und 202 Watt - bei der RTX 3070 sind's 216 bis 221 Watt. Unterstellt man der Einfachheit halber einen Mittelwert von 200 Watt für die RTX 3060 Ti und 220 Watt für die RTX 3070 (jeweils die TGP), ergeben sich folgende Energieeffizienzwerte (mehr ist besser): Die Geforce RTX 3060 Ti erreicht 0,298 Indexpunkte pro Watt, während die RTX 3070 auf 0,313 Indexpunkte pro Watt kommt. Die RTX 3070 verweilt folglich knapp auf dem Thron als effizienteste Ampere-Grafikkarte. Auf den Plätzen 2 bis 4 (Indexpunkte pro Watt): RTX 3060 Ti, RTX 3090 (0,282) und RTX 3080 (0,271).

  RTX 3070 FE RTX 3060 Ti (Zotac Twin Edge) RTX 2070S FE RTX 2060S FE GTX 1070 FE RX 5700 XT RX Vega 56
Lautheit (50 cm Entf.)            
Leerlauf (Desktop) 0,0 Sone 1,1 Sone 0,8 Sone 0,4 Sone 0,1 Sone 0,2 Sone
2 LCDs (UHD + FHD) 0,0 Sone 1,1 Sone 0,8 Sone 0,4 Sone 0,2 Sone 0,2 Sone
UHD-Youtube-Video 0,0 Sone 1,1 Sone 0,8 Sone 0,4 Sone 0,2 Sone 0,2 Sone
Gaming (Maximum) 1,9 Sone 2,2 Sone 2,0 Sone 2,9 Sone 3,6 Sone 4,9 Sone
Leistungsaufnahme              
Leerlauf (Desktop) 10,5 Watt 10 Watt 11 Watt 10,5 Watt 8,5 Watt 11 Watt 15 Watt
Dual-Display (UHD + FHD) 15 Watt 18 Watt 14 Watt 15 Watt 11,5 Watt 41 Watt 15,5 Watt
UHD-Youtube-Video 17 Watt 17 Watt 15 Watt 16 Watt 12 Watt 16 Watt 26 Watt
Gaming (MAXIMUM) 221 Watt 202 Watt 224 Watt 182 Watt 149 Watt 222 Watt 216 Watt
Control (WQHD + RT) 218 Watt 199 Watt
Anno 1800 (Full HD) 219 Watt 200 Watt
Wolfenstein @ 60 Fps (FHD) 51 Watt 53 Watt 66 Watt 63 Watt 70 Watt

Leistungsaufnahmemessungen mittels PCAT; Messungen der Lautheit im schallarmen Raum aus 50 cm Entfernung lotrecht zum Kühler.

Nvidia Geforce RTX 3060 Ti im Test: Mithilfe des PCAT-Messaufbaus messen wir die Ströme der verschiedenen Zuleitungen parallel. Quelle: PC Games Hardware Nvidia Geforce RTX 3060 Ti im Test: Mithilfe des PCAT-Messaufbaus messen wir die Ströme der verschiedenen Zuleitungen parallel.

Custom-Designs gehen teils deutlich weiter

In letzter Minute erreichten uns weitere Herstellerdesigns auf Basis der Geforce RTX 3060 Ti. Somit haben wir vier Karten im Testlabor - und was für welche: Asus und MSI schickten uns ihre Flaggschiffe, welche optisch an die hauseigenen RTX-3090-Modelle erinnern. Die MSI Gaming X und die Asus ROG Strix OC verfügen über wuchtige Triple-Slot-Kühler, welche unweigerlich zu geringen Temperaturen und niedriger Lautheit führen. Auch die Leistung steigt, wenn Sie sich für ein derart hocgezüchtetes Modell entscheiden. Beispielsweise arbeitet die Strix OC mit 240 Watt TGP, das sind 40 Watt oder 20 Prozent mehr als bei Einsteigervarianten. Die Folge ist ein konstanter Boost auf mehr als 1,9 GHz, was den Abstand zur Geforce RTX 3070 reduziert. Damit nicht genug, die Strix OC erlaubt es, das Powerlimit auf satte 325 Watt anzuheben - ohne die Möglichkeit, dies jemals unter Spielelast auszufahren; die Karte ist damit praktisch niemals powerlimitiert. Wir sehen uns die Partnerdesigns von Asus, Gigabyte, MSI und Zotac in Kürze genauer an. Bis dahin haben wir einige Impressionen für Sie:

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  1. Seite 1 RTX 3060 Ti im Test: Spezifikationen, Preispunkt und mehr
  2. Seite 2 RTX 3060 Ti im Test: Spiele-Benchmarks
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  4. Seite 4 RTX 3060 Ti im Test: Zusammenfassung mit Fazit
    • Kommentare (324)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sonny1606
        Zitat von DaHell63
        Das sind eben die falschen Erwartungengen der Leute.
        Die RTX 2070 super ist eine WQHD Karte mit der man mit anständigen Einstellungen noch ein
        Weilchen zurechtkommt...ohne das es jetzt an Augenkrebs ausartet.
        Die RTX 3070 fällt für mich in die selbe Kategorie. Klasse WQHD Karte, aber für 4K sollte es dann
        schon eine Nummer größer sein.
        Du hast schon recht, jedoch hängt alles von den Anforderungen ab. Z.b schafft mein 2xwqhd Monitor 240hz also 240 fps. Bis eine gpu games mit Raytracing schafft dauert es noch Jahre. Im Gegenzug reiche bei Strategie Games durchaus 30-50fps locker aus. 60-120fps für shooter fpr hobbygamer... Optische Unterschied in Games von hoch zu ultra settings ist kaum sichtbar. Anti Aliasing bei hohen Auflösungen nutzlos.
        Den Settings- Regler gut justiert sind viele games mit solchen karten in 4k spielbar.
      • Von sonny1606
        Zitat von DaHell63
        Das sind eben die falschen Erwartungengen der Leute.
        Die RTX 2070 super ist eine WQHD Karte mit der man mit anständigen Einstellungen noch ein
        Weilchen zurechtkommt...ohne das es jetzt an Augenkrebs ausartet.
        Die RTX 3070 fällt für mich in die selbe Kategorie. Klasse WQHD Karte, aber für 4K sollte es dann
        schon eine Nummer größer sein.
        Du hast schon recht, jedoch hängt alles von den Anforderungen ab. Z.b schafft mein 2xwqhd Monitor 240hz also 240 fps. Bis eine gpu games mit Raytracing schafft dauert es noch Jahre. Im Gegenzug reiche bei Strategie Games durchaus 30-50fps locker aus. 60-120fps für shooter fpr hobbygamer... Optische Unterschied in Games von hoch zu ultra settings ist kaum sichtbar. Anti Aliasing bei hohen Auflösungen nutzlos.
        Den Settings- Regler gut justiert sind viele games mit solchen karten in 4k spielbar.
      • Von Mitchpuken
        Natürlich nicht! Keine Ahnung was ich da geschrieben habe Was ich eigentlich fragen wollte. Wenn beiden Karten der vram ausgeht, um wie viel die 3070 dann schneller ist.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Die RTX 3060Ti hat mehr VRam als die RTX 3070 ?
      • Von Mitchpuken
        Hier stand Mist
      • Von Bebo24 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von RtZk
        Was hier viele übersehen, dass NVIDIA nicht nur die Modelle im Preis nach oben verschoben hat, sondern gleichzeitig die Chips nach unten.
        Einen beschnittenen 102er Chip für eine 80er gab es länger nicht mehr, das war eigentlich die Ti.
        Ein beschnittener 104er Chip für 60er genauso wenig, das war eigentlich die 70er.
        Namen sind letztendlich nur Schall und Rauch, aber die Chipeinteilung bei NVIDIA ist immer ein guter Orientierungspunkt.
        Bei Turing hat sich noch jeder beschwert, dass man nicht mehr für sein Geld bekommt als zur letzten Generation, jetzt bekommt man die Leistung für den halben Preis und es wird sich immer noch beschwert .
        Im Prinzip ist das völlig richtig. Jetzt müsste man nur noch Karten zur UVP auch wirklich kaufen können
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