Geforce RTX 3060: Keine Founders Edition von Nvidia
Nvidias vorerst kleinster Ampere-Ableger, die kürzlich vorgestellte Geforce RTX 3060, wird keine Founders Edition erhalten. Das legen zumindest aktuelle Berichte nahe sowie auch Details des gezeigten Werbematerials im Zuge der ursprünglichen Produktvorstellung.
Im Rahmen der CES 2021 stellte Nvidia kürzlich die Geforce RTX 3060 offiziell vor. Vollumfängliche Spezifikationen zur Mittelklasse-Ampere-GPU gab es zunächst nicht und wurden erst auf Nachfrage bei Boardpartnern von videocardz.com durch jene offengelegt. Auch ein weiterer Punkt schien zunächst noch ungeklärt. Dabei ging es um die Frage, ob Nvidia der Geforce RTX 3060 ebenfalls als Founders Edition auflegt.
Zumindest die Präsentationsfolien ließen hier Spekulationen zu. So wurde auf einem Slide ein Render der Geforce RTX 3060 gezeigt, dessen Kühlung an die Founders-Edition-Varianten des bisherigen Ampere-Line-Ups angelehnt ist. Auf den restlichen Präsentationsfolien wurde darauf jedoch nicht näher eingegangen und auch eine explizite Ankündigung gab es nicht. Stattdessen zeigte Nvidia Partnerkarten.
Wie cowcotland.com mittlerweile berichtet, habe dies auch seine Richtigkeit, da Nvidia keine Founders Edition der Geforce RTX 3060 plane. Weiterführend weist videocardz.com darauf hin, dass die Grafikkarte in der Produktabbildung zudem einen eigentlich nötigen PCI-Express-Stromanschluss misst, der benötigt wird, um den Strombedarf der RTX 3060 von 170 Watt zu decken.
Interessenten müssen somit zwangsläufig zu einer Partnerkarte greifen, deren Preisgestaltung derzeit noch fraglich ist. Nvidia verkündete im Rahmen der Präsentation einen Kostenpunkt ab 329 US-Dollar. Dafür gibt es letztlich im Gesamtpaket 3.548 Shader-Einheiten, 28 RT- und 112 Tensor-Cores, vereint auf der GA106-300-GPU, sowie 12 GiByte GDDR6-Speicher, der über ein 192 Bit breites Speicherinterface angebunden ist.
Auch lesenswert: RTX 3060 mit mehr Grafikspeicher als RTX 3080: Nvidia erklärt die Größe
Erste Custom-Modelle in Form von Mini-ITX-Ablegern wurden bereits offiziell vorgestellt, weitere Optionen dürften in den kommenden Tagen und Wochen folgen. Offizieller Verkaufsstart ist Ende Februar.

Sollen nvidia und amd doch die uvp gleich ganz sein lassen, hat sie niemand zu gezwungen.
Amd und nvidia war die Lieferknappheit schon bei Verkündung bewusst, wollten aber bei den (potenziellen) Käufern mit (bedingt) fairen Preisen sich beliebt machen.
Nun sehe man sich die Preise der Händler an, weeiit über uvp, die ja offenbar ihre Relevanz komplett verloren hat. Hier schrieb schon jemand, die Händler müssten bereits Preise über uvp zahlen, wenn DAS stimmt, war sie eine komplette Lüge, da eine Einhaltung der UVP dann dem Händler unmöglich wird.
Nvidia und amd wollen dem Kunden ggü. preisgünstig erscheinen (mehr o. minder) und die Händler ziehen zwangsweise den Unmut der potenziellen Kunden auf sich, super Marketing.
Ohne UVP fehlt die Orientierung, aber ich kann dem Händler dann auch keinen direkten Vorwurf machen, da nie eine Preisempfehlung vom Hersteller gemacht wurde und in ihrem eigenen Shop kann nvidia ja immer noch zur (dann nicht genannten) uvp verkaufen.