Nvidia: Allzeitrekorde trotz Knappheit bei RTX 3080 und Co.

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Nvidia: Allzeitrekorde trotz Knappheit bei RTX 3080 und Co.  
Quelle: Nvidia

Nvidia hat trotz weltweiter GPU-Knappheit bei RTX 3080 und Co. glänzende Zahlen vorgelegt. Im Fiskalquartal Q4, das Ende Januar endete, konnte man neue Allzeitrekorde bei Umsatz und Nettogewinn erreichen. Die Bedeutung von Crypto-Mining spielt Nvidia herunter.

Gefühlt verkehrte Welt: Während Normalsterbliche seit Monaten vergeblich versuchen, Next-Gen-Grafikkarten zu vernünftigen Preisen zu kaufen, macht Nvidia das Geschäft seines Lebens.

Nvidia: Rekorde für die Ewigkeit

In den jüngst veröffentlichten Q4-Zahlen, die bei Nvidia bis Ende Januar gingen, hat der Geforce-Erfinder mehrere Schallmauern durchbrochen. So überschritt man erstmals die 5-Mrd-Umsatz-Grenze, schaffte aber auch neue Rekorde beim Nettogewinn. Konkret setzte Nvidia 5,003 Mrd. USD um (ziemlich genau die Hälfte davon mit der Gaming-Abteilung), ein Plus von 5,9 Prozent zum Vorquartal bzw. 61,1 Prozent zum Vorjahresquartal. Erst im letzten Q3 war Nvidia erstmals über der Marke von 4 Mrd. USD Umsatz gelandet. Auch beim Gewinn ging es fast im gleichen Maße hoch: 1,457 Mrd. USD Nettogewinn stehen in den Büchern, 9,1 Prozent mehr als im Q3 und gleich 53,4 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Vor allem die Sparten Gaming und Datacenter überzeugten.

Die Nachfrage nach RTX-30-Grafikkarten sei "unglaublich", so Nvidia-Chef Jensen Huang. Fast zu gut, möchte man meinen, denn Nvidia gibt zu, dass man Ende Januar, also am Ende des Fiskalquartals, einen noch geringeren Bestand an entsprechenden Karten hatte als noch Anfang November. Obwohl Nvidia nach eigener Aussage "das Angebot erhöht hat", sollen die Lagerbestände in den Vertriebskanälen zwischen Februar und April "wahrscheinlich niedrig bleiben". Die Grafikkarten der Geforce-RTX 30-Serie waren nicht laut Nvidia nur wegen ihrer "erstaunlichen Leistung eine Sensation im Weihnachtsgeschäft", sondern auch wegen der Features. Die knappen Bestände im Handel sollen Nvidias Erfolg aber nicht schmälern, im Gegenteil: Für das erste Quartal des neuen Jahres erwartet Nvidia eine weitere Steigerung auf 5,3 Mrd. USD. Den Börsianern reicht das nicht, die Aktie gibt heute um einige Prozentpunkte nach.

Nvidia: Umsatz und Gewinn im Q4 Nvidia: Umsatz und Gewinn im Q4 Quelle: PC Games Hardware

Bleibt die Frage, wie Nvidia so gute Geschäfte machen kann, wenn im Handel gefühlt viel zu wenig Grafikkarten verfügbar sind. Das Mining soll jedenfalls nicht daran schuld sein, glaubt Nvidia. Man müsse sich zwar auf Analystenschätzungen verlassen, weil Nvidia nur die GPUs an Grafikkartenhersteller verkauft und daher die "Endnutzung nicht genau verfolgen oder quantifizieren kann". Aber diese Analystenschätzungen besagen, dass Kryptomining nur mit 100 bis 300 Millionen USD zum Q4-Umsatz beiträgt - das wären maximal 12,5 Prozent des Gaming-Umsatzes. Trotzdem möchte Nvidia, "dass die Geforce-GPUs bei den Gamern landen". Deshalb habe man unter anderem die Mining-Effizienz der Geforce RTX 3060 halbiert, aber auch die neue CMP-Serie vorgestellt, die im März ausgeliefert werden soll. CMP-Produkte sollen einen "gewissen Einblick in den Beitrag des Krypto-Minings zu unserem Gesamtumsatz verschaffen" - Nvidia rechnet aber zwischen Februar und April nur mit 15 Millionen USD Umsatz durch CMP-Produkte.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von onkel-foehn
        Man kann sich sich auch alles schön rechnen ...
        Ein 10600KF (125 Watt mit 6C/12T, PCIe 3.0) kostet 190 € (inkl. Versand) und ein 3700X (65 Watt mit 8C/16T mit Kühler) 275 €. B550 Mainboards gibt es ein Dutzend zwischen 70 - 95 €.
        Der 5600X (65 Watt für 329 €) mit PCIe 4.0 ist knapp 20 % schneller als der 10600K laut Benches.
        Schnelleren RAM und OC geht bei beiden (+ SAM bei AMD).
        Aber jeder wie er will ...

        MfG Föhn.
        Gamernexus hat OC vs OC gebencht und dann ist der Unterschied eben nicht so groß, als das es den Aufpreis rechtfertigt.
        Welches ITX B550 Board gibt es denn unter 120 Euro?

        Stoc vs Stock gebe ich dir Recht, aber selbst da wäre es die Frage, ob man das Geld dafür ausgeben möchte und nicht lieber in die GPU zusätzlich stecken möchte.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von onkel-foehn
        Man kann sich sich auch alles schön rechnen ...
        Ein 10600KF (125 Watt mit 6C/12T, PCIe 3.0) kostet 190 € (inkl. Versand) und ein 3700X (65 Watt mit 8C/16T mit Kühler) 275 €. B550 Mainboards gibt es ein Dutzend zwischen 70 - 95 €.
        Der 5600X (65 Watt für 329 €) mit PCIe 4.0 ist knapp 20 % schneller als der 10600K laut Benches.
        Schnelleren RAM und OC geht bei beiden (+ SAM bei AMD).
        Aber jeder wie er will ...

        MfG Föhn.
        Gamernexus hat OC vs OC gebencht und dann ist der Unterschied eben nicht so groß, als das es den Aufpreis rechtfertigt.
        Welches ITX B550 Board gibt es denn unter 120 Euro?

        Stoc vs Stock gebe ich dir Recht, aber selbst da wäre es die Frage, ob man das Geld dafür ausgeben möchte und nicht lieber in die GPU zusätzlich stecken möchte.
      • Von Gast1748380205
        Sehr gute Nachrichten und da ist imho noch Potential. NV sollte die Super Serie schnell launchen und die UVPs jeweils um 50% nach ob korrigieren. Der Markt erlaubt deutlich mehr Gewinn.
      • Von Reigenspieler Software-Overclocker(in)
        30 Euro hab ich davon Nvidia in den Rachen geschmissen. GeForce Now widerrufen und nie mein Geld zurück bekommen.
      • Von onkel-foehn
        Zitat von derneuemann
        ich liebäugle ja auch mit einem 5600x, aber wenn ich für mich schaue, dann vergleiche ich...

        5600x + itx B550 vs. 10600kf + itx z490.

        Preis ist damit 330+120 Euro (AMD) vs. 180 + 150 Euro (Intel) und mit hohem Ram OC liegen die Varianten doch auch nicht mehr soweit auseinander. Gamernexus zum Beispiel hat den 5600X OC nur 6% vor dem 10600k OC gesehen. Sofern beide auch den Speicher übertaktet bekommen haben. Dafür würde ich jetzt nicht 36% mehr Geld ausgeben.

        Aber grundsätzlich ja, in der jetzigen Situation sollte man schon eher AMD unterstützen, sofern es für einen selbst, das gleiche P/L Verhältnis ist.
        Man kann sich sich auch alles schön rechnen ...
        Ein 10600KF (125 Watt mit 6C/12T, PCIe 3.0) kostet 190 € (inkl. Versand) und ein 3700X (65 Watt mit 8C/16T mit Kühler) 275 €. B550 Mainboards gibt es ein Dutzend zwischen 70 - 95 €.
        Der 5600X (65 Watt für 329 €) mit PCIe 4.0 ist knapp 20 % schneller als der 10600K laut Benches.
        Schnelleren RAM und OC geht bei beiden (+ SAM bei AMD).
        Aber jeder wie er will ...

        MfG Föhn.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von onkel-foehn
        Mich (und andere) für Blöd verkaufen ...

        Dann wird es aber höchste Zeit für eine RYZEN CPU

        MfG Föhn.
        ich liebäugle ja auch mit einem 5600x, aber wenn ich für mich schaue, dann vergleiche ich...

        5600x + itx B550 vs. 10600kf + itx z490.

        Preis ist damit 330+120 Euro (AMD) vs. 180 + 150 Euro (Intel) und mit hohem Ram OC liegen die Varianten doch auch nicht mehr soweit auseinander. Gamernexus zum Beispiel hat den 5600X OC nur 6% vor dem 10600k OC gesehen. Sofern beide auch den Speicher übertaktet bekommen haben. Dafür würde ich jetzt nicht 36% mehr Geld ausgeben.

        Dazu hat mich mein 6700K @4,7GHz mit Ram OC noch nicht in die Situation gebracht, zwingend aufrüsten zu müssen, also dachte ich mir das noch bis Rocket Lake in Ruhe anzuschauen, ob Rocket Lake die Preise nach unten drücken kann. Über UVP widerstrebt mir eh .

        Aber grundsätzlich ja, in der jetzigen Situation sollte man schon eher AMD unterstützen, sofern es für einen selbst, das gleiche P/L Verhältnis ist.

        Und Grafikkarte ist klar dringender
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