Geforce RTX 3050: Zum Launch bis zu 133 Prozent über UVP

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 Geforce RTX 3050: Zum Launch bis zu 133 Prozent über UVP
Quelle: Nvidia

Am 27. Januar wurde die Markteinführung von Nvidias neuer Einsteigergrafikkarte Geforce RTX 3050 vollzogen und wie üblich liegen die Preise deutlich über den Empfehlungen.

Einen Tag nach dem Test der Geforce RTX 3050 ist Nvidias Konkurrenz zur Radeon RX 6500 XT am gestrigen Donnerstag zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 279 Euro an den Start gegangen. Dabei offenbarte sich schon kurz vor Release, dass die Hersteller neben einem jeweils entsprechend ausgepreisten Standardmodell auch weitere Custom-Designs für bis zu über 400 Euro anbieten werden.

Wie bei jedem Grafikkarten-Launch der jüngeren Vergangenheit zeigte sich dann kurz nach Release um 15 Uhr auch das typische Bild nur wenig verfügbarer Exemplare, die damit einhergehend auch deutlich oberhalb der UVP lagen und liegen. 3dcenter.org hat sich die Marktlage zur Release-Zeit sowie kurz danach näher angeschaut und schon am Anfang nur wenige Angebote im Rahmen von 430 bis 460 Euro ausgemacht.

Dem Bericht nach wurde die Situation im weiteren Verlauf immer schlechter und gipfelte schließlich in einem einzigen direkt lieferbaren Angebot für 649 Euro als günstigstem verfügbaren Angebot einer Geforce RTX 3050, was 133 Prozent oberhalb der UVP liegt beziehungsweise dem 2,3-fachen selbiger entspricht. Auch in anderen Ländern soll die Situation demnach nicht viel besser aussehen, wobei die mangelhafte Verfügbarkeit eine verlässliche Bestimmung der Preissituation erschwert.
 Geforce RTX 3050: Zum Launch bis zu 133 Prozent über UVP Quelle: 3dcenter.org  Geforce RTX 3050: Zum Launch bis zu 133 Prozent über UVP Angesichts der schlechten Verfügbarkeit bestehe außerdem "eher der Verdacht, dass diverse 279-Euro-Angebote, an welchen nunmehr ein 'Ausverkauft'-Schild prangt, nie wirklich existiert haben - zum Launchzeitpunkt also ansatzlos vom Warte- in den Ausverkauft-Status gewechselt sind", wird gemutmaßt.

Testwertungen an Straßenpreise knüpfen?

Während sich die hohen Straßenpreise der Geforce RTX 3050, wie bei der Radeon RX 6500 XT, auch nach gut einer Woche mit besserer Verfügbarkeit etwas legen könnten, ist Nvidias neueste Einsteigergrafikkarte angesichts der überzogenen Höchstpreissituation und der schnelleren Konkurrenz in Form von Radeon RX 6600 sowie der Geforce RTX 3060 zu ähnlichen Preisen ab 500 Euro respektive 650 Euro gegenwärtig keine sonderlich attraktive Option.

Eine echte Beurteilung der Karte mache zu dieser Preislage laut 3dcenter.org keinen Sinn, weswegen auch Kritik hinsichtlich der zuletzt von Nvidia üblichen Markteinführungen laut wird, bei denen Testberichte immer einen Tag vor dem eigentlichen Marktstart kommen, woraufhin die Preisdiskussion zunächst schon durch sei: Dabei müssten "selbst bei einem zeitgleichen Ablauf [...] die Testberichte natürlich immer in Unkenntnis der realen Straßenpreise geschrieben werden, die da lautet, dass die eigentliche Bewertung einer neuen Grafikkarte nicht mehr zum Start der Testberichte erfolgen kann". Daher wird in dem Bericht angeregt, dass Tests hierzu stets einen Nachtrag und ein entsprechendes Fazit erhalten sollten.

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von xlOrDsNaKex Freizeitschrauber(in)
        Es gab sogar jede Menge davon auf dem Gebrauchtmarkt. Vergiss bitte aber nicht das nicht jede zum Verkauf angepriesen Karte auch tatsächlich als Mining Karte ausgewiesen wurde. Oftmals hat man dieses kleine aber wichtige Detail gerne "vergessen" anzugeben.

        Aber gerade die 580 gabs massenweise bei ebay und auf eka.
      • Von xlOrDsNaKex Freizeitschrauber(in)
        Es gab sogar jede Menge davon auf dem Gebrauchtmarkt. Vergiss bitte aber nicht das nicht jede zum Verkauf angepriesen Karte auch tatsächlich als Mining Karte ausgewiesen wurde. Oftmals hat man dieses kleine aber wichtige Detail gerne "vergessen" anzugeben.

        Aber gerade die 580 gabs massenweise bei ebay und auf eka.
      • Von sonny1606
        Was ich nicht ganz verstehe 2017 gab es schonmal einen GPU Mining Boom wo plötzlich die Lager leergekauft wurden. Ich dachte mir damals dass dann die Karten ein paar Jahre später in Massen auf dem Gebrauchtmarkt landen müssten. Wo sind als die Karten wie RX580, gtx1080ti etc. von 2017 hin? So schlecht sind die ja nun auch nicht. Zumindest bevor man ein völlig überteuerte rtx3050 kauft könnte man damit doch die Zeit überbrücken bis der GPU wieder besser ist.
      • Von Snowhack Volt-Modder(in)
        Zitat von TheLax
        Ich frage mich da echt wie hoch der Anteil der Händler an den Preisen ist und würde mir da, naiverweise, etwas mehr Transparenz wünschen. Kommen die 133% wirklich durch Alternate, Caseking und MF oder langt da bereits ein Zwischenhändler ordentlich zu und denen bleibt nichts anderes übrig als die Preise weiterzugeben?
        Meine Bestellung Anfang Januar bei EVGA direkt, sollte deine Frage beantworten, EVGA verkaufen sicher nicht zum Selbstkostenpreis oder mit Verlust ihre Karten.

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      • Von Kyuss89 Software-Overclocker(in)
        Und schon ist die viel gescholtene 6500XT wieder attraktiv
      • Von SLBBD Komplett-PC-Käufer(in)
        Sollten Testwertungen bzw. Aufrüstempfehlungen an die aktuellen Straßenpreise geknüpft werden, dürfte es für Besitzer einer Geforce 10XX derzeit praktisch gar keine empfehlenswerten Karten unter 1000 Euro geben, da man grundsätzlich für das gleiche Geld (damaliger Kaufpreis) heute weniger Leistung erhält. Selbst bei Turing sieht es unterhalb der 2080ti nicht anders aus. Lediglich Käufer einer Titan V (Volta) oder vielleicht auch der Titan RTX hätten jetzt noch mehr oder weniger attraktive Aufrüstoptionen.
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