Fünfte Auflage geplant: Budget-Grafikkarte von Nvidia nicht totzukriegen
Eine weitere Iteration der Geforce RTX 3050 ist erneut aufgetaucht, die aber nicht auf die ursprüngliche Ampere-Architektur setzt, sondern auf Ada Lovelace.
Die neueste Version des Grafikkarten-Tools GPU-Z bietet Unterstützung für eine bisher noch nicht erhältliche Geforce RTX 3050 A, die somit die fünfte Version der ursprünglichen Geforce RTX 3050 von Anfang 2022 wäre. Erste Anzeichen dafür gab es bereits im letzten Jahr, als das neue A-Modell in einer PCI-ID-Datenbank als Laptop-GPU aufgeführt wurde.
Laut Tom's Hardware bestätigte Nvidia später die Existenz und ein paar Spezifikationen, darunter die Verwendung eines neueren AD106-Chips (Ada Lovelace) anstelle des ursprünglichen GA107 (Ampere). Das Änderungsprotokoll von GPU-Z bei Techpowerup macht indes keine Angaben darüber, ob es sich um einen mobilen Chip handelt, weswegen laut dem Bericht die Möglichkeit bestehe, dass es sich um eine Desktop-Grafikkarte handelt.
Fünfte Auflage: RTX 3050 offenbar nicht totzukriegen
Dabei gibt es bereits vier Versionen der RTX 3050: Die Geforce RTX 3050 mit 4 GiB (GA107) und 8 GiB (GA106) kamen 2022 auf den Markt, gefolgt von einem 8-GiB-Modell mit GA107 im selben Jahr. Zuletzt wurde letztes Jahr die Geforce RTX 3050 mit 6 GiB veröffentlicht. Damit wäre die RTX 3050 A die fünfte Variante, die den Namen Geforce RTX 3050 trägt, aber immerhin mit einem etwas deutlicheren Unterscheidungsmerkmal, so der Bericht.
Der AD106-Chip in der neuen RTX 3050 soll derselbe sein, den Nvidia sowohl in Desktop- als auch Mobillösungen wie der RTX 4060 Ti, der RTX 4070 Mobile und der RTX 4070 Max-Q verwendet. AD106 ist dabei aber wesentlich kleiner als die zuvor verwendeten GA107 und GA106, verfügt dank des 4N-FinFET-Prozesses von TSMC jedoch über eine höhere Dichte mit mehr Platz für Transistoren.
RTX 3050 A: Spezifikationen noch nicht ganz gesichert
Die beiden 8-GiB- und die 4-GiB-Version der RTX 3050 verfügen über 2.048 bzw. 2.560 CUDA-Kerne. Das 6-GiB-Modell liegt mit 2.304 CUDA-Kernen dazwischen. Die genauen Spezifikationen der nun aufgetauchten Geforce RTX 3050 A sind indes nicht ganz, jedoch soll die im letzten Jahr aufgetauchte Mobile-Version auf 1.792 CUDA-Kerne beschränkt sein, ebenso wie auf eine schmalere 64-Bit-Speicheranbindung. Frühe Benchmarks deuteten dem Bericht nach darauf hin, dass die RTX 3050 A im Laptop fast die Leistung einer RTX 3050 Ti in Laptops erreichte.
| Architektur | GPU | Chipgröße | Transistoren | Fertigung | CUDA-Kerne | Speicher | Speicheranbindung | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| GeForce RTX 3050 A | Ada Lovelace | AD106 | 188 mm² | 22,9 Milliarden | TSMC 4N FinFET | ? | ? | ? |
| GeForce RTX 3050 6GB | Ampere | GA107 | 200 mm² | 8,7 Milliarden | Samsung 8N | 2.304 | 6 GiB GDDR6 | 96 Bit |
| GeForce RTX 3050 8GB GA107 | Ampere | GA107 | 200 mm² | 8,7 Milliarden | Samsung 8N | 2.560 | 8 GiB GDDR6 | 128 Bit |
| GeFore RTX 3050 4GB | Ampere | GA107 | 200 mm² | 8,7 Milliarden | Samsung 8N | 2.048 | 4 GiB GDDR6 | 128 Bit |
| GeForce RTX 3050 8GB | Ampere | GA106 | 276 mm² | 12 Milliarden | Samsung 8N | 2.560 | 8 GiB GDDR6 | 128 Bit |
Dass Nvidia jetzt neuerlich auf einen weiteren Chip für die RTX 3050 setzt, hat laut Tom's Hardware vermutlich praktische Gründe: So könnten die GA106- oder GA107-Chips in der Fertigung ausgelaufen sein und um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen, setzt man jetzt auf den AD106. Grundlage könnte auch die Resteverwertung übrig gebliebener oder defekter AD106-Chips sein. Unterdessen bleibt das mögliche Erscheinungsdatum der neuen Version noch unbekannt, und es bleibt abzuwarten, wie und ob das Modell in den Handel kommt.
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Geforce RTX 3050 ist erneut aufgetaucht, die aber nicht auf die ursprüngliche Ampere-Architektur setzt, sondern auf Ada Lovelace.
Verwirrung á la Nvidia...
Karte ist heute eh längst überholt und ob diese noch Sinn macht lasse ich mal offen stehen...
Elgato HD60 S+ . 1080p 60 Hz-Aufnahme, kommt aber auch mit 4K-Input zurecht (und reduziert bei der Aufnahme natürlich die Auflösung). Achtung, kommt mit HDR, VRR und mehr als 60 Hz nicht klar, dafür ist das ein sog. UVC-Gerät, d.h. es benötigt keine Treiber. OBS & Konsorten nehmen an, das Ding sei einfach nur eine Webcam, damit bin ich von keiner Elgato-Software abhängig...
Der Fairness halber muss ich aber dazusagen, dass ich eine wilde Verkabelung habe: Am Laptop hängt auch mein Headset, damit ich über HDMI-Mirroring von OBS den Spielesound höre. Außerdem habe ich "Mouse without Borders" installiert, damit ist es möglich, den Mauszeiger von einem zum anderen Rechner im selben Netzwerk "mitzunehmen" (kann man sich wirklich wie Dual-Monitor vorstellen, nur dass das auch Dual-Rechner sind...), sodass ich auch vom "Zockerrechner" aus den Laptop (und damit OBS) schnell steuern kann.
Ich denke man merkt, dass ich zwischendrin mal echt zuviel Zeit hatte^^...
Finde die RTX3050 erstmal nicht verkehrt aber auch diese hätte 12GB VRAM spendiert bekommen sollen und preislich unterhalb von 200€. Nutze am Zweit-PC eine RTX3060 12GB, welche ja ähnlich performen sollte und da merkt man schon hier und dort die 12GB oder das die eigentlich noch gute Leistung im nirgendwo verpufft. Für eine RTX5060Ti 16GB war ich dann aber doch zu geizig und die 9060XT gab es damals noch nicht.