[PLUS] Dank OBS-Update: Besser auf Twitch streamen mit Geforce-RTX-Karten?
PCGH Plus: Nvidias neueste GPU-Architektur soll nicht nur Lichtstrahlen physikalisch korrekt darstellen können, auch Streamer sollen von einer verbesserten Hardwarebeschleunigung profitieren. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 05/2019.
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Voll auf RTX gestreamt
Das Streamen von Videospielen erfreut sich immer noch einer ungehaltenen Beliebtheit und Begeisterung, sodass beispielsweise im Jahr 2018 insgesamt 560 Milliarden (!) Minuten an Live-Übertragungen auf Twitch konsumiert wurden - das sind ganze 58 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Aber es wird nicht nur immer mehr geschaut, sondern es gibt auch immer mehr Streamer: Im Jahr 2017 sind noch zwei Millionen Streamer jeden Monat auf Sendung gegangen, 2018 waren es bereits 3,4 Millionen und eine Abschwächung des Trends ist in keinster Weise auszumachen, vielmehr wird ein Rekord nach dem anderen gebrochen. Mit der Einführung der RTX-Karten von Nvidia hat der Chiphersteller in Zusammenarbeit mit OBS (Open Broadcaster Software), der branchenführenden Streaming-Software, den eigenen NVENC-Codec überarbeitet. Dadurch soll die GPU nun verbesserte Ergebnisse erzielen können, wie die software-basierte Enkodierung über x264, die Ressourcen der CPU verwendet. Kann Nvidias Turing-Mikroarchitektur bei Streamern ein qualitativ besseres Bild beim Zuschauer abliefern und gleichzeitig mehr Fps im Spiel erzielen?
Streaming 101
Das Thema Live-Streaming hatten wir bereits in der Ausgabe 04/2018 behandelt, sodass wir Ihnen nun einen kleinen Exkurs zur Bitrate und den grundlegenden Einstellungen geben wollen, damit alle auf dem gleichen Nenner sind. Neben der Qualität Ihrer Internetanbindung, bei der vor allem der Upload die entscheidende Kenngröße ist, sind die Bildauflösung, die Framerate und die Bildgenauigkeit wichtige Parameter. Die gängigsten Auflösungen eines Streams sind entweder 720p oder 1080p. UHD, 4K oder 1440p verbrauchen zu viel Bandbreite und werden beispielsweise von Twitch gar nicht unterstützt. Bei Youtube sieht das schon anders aus, dort empfiehlt man aber für einen UHD-Stream mit 60 Fps 20 bis 51 Mbit/s - zu viel für die meisten Internetanschlüsse im Digitalisierungsdunkelland Deutschland. Als Orientierung: Verwenden Sie für 720p/30 Fps ungefähr 3.000 kbit/s und für 1080p/30 Fps circa 5.000 kbit/s. Möchten Sie mit einer höheren Framerate senden, benötigen Sie nicht die doppelte Bandbreite, sondern ungefähr ein Mbit/s mehr an Datendurchsatz.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- OBS im Test: GTX 1080, RTX 2070, Vega 56 (vorher/nachher) - Frametimes und CPU-Auslastung
- Fps-Vergleich, Vergleich der Bildqualität
- Exkurs: Bitrate ist nicht gleich Bitrate
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