Geforce 411.70 WHQL beseitigt hohe Leistungsaufnahme bei Geforce RTX 2080 und RTX 2080 Ti
Beim Test der Geforce RTX 2080 und RTX 2080 Ti bemängelten wir die relativ hohe Leistungsaufnahme und Lautheit im Leerlauf. Zumindest den Stromverbrauch hat Nvidia - wie versprochen - mithilfe eines Treiber-Updates begradigt. PC Games Hardware präsentiert Ihnen erste Messungen einer RTX 2080 Founders Edition und RTX 2080 Ti Founders Edition.
Nvidias Geforce RTX 2080 und RTX 2080 Ti arbeiten mit einer hohen Energie-Effizienz: Diese Aussage stimmt grundsätzlich, beinhaltete bis heute jedoch ein "Aber" - die Leistungsaufnahme im Leerlauf war verbesserungswürdig. Das bemängelten wir bereits im Test der RTX 2080 (Ti). Nvidia gab auf Nachfrage an, dass das Problem bekannt sei und mit einem kommenden Treiber beseitigt werden solle. Dieser Treiber ist nun in Form des Geforce 411.70 WHQL erschienen. Erste PCGH-Messungen bestätigen, dass die Kalifornier ihr Wort halten und die Leistungsaufnahme im Desktopbetrieb deutlich senken - allerdings nicht bei jedem Workload.
Geforce 411.70 senkt Stromverbrauch - teilweise
Hohe Leistungsaufnahme kann mehrere Ursachen haben, etwa zu hohe Spannungen und Taktraten oder komplexere Probleme wie fehlendes Power- respektive Clock Gating. Im Falle der Geforce RTX 2080 (Ti) lag die Ursache beim zu hohen Takt des neuen GDDR6-Speichers: Dieser arbeitete im Leerlauf (Windows-Desktop) bisher mit effektiv 810 MHz. Nach dem Update auf den Geforce 411.70 WHQL sinkt der Wert auf die Hälfte und somit auf die schon von Pascal-Grafikkarten bekannte Frequenz. Dadurch wird auch der Speicher-Controller entlastet, was insgesamt zu reduzierter Leistungsaufnahme führt. Wie viel das ist, dokumentiert die folgende Tabelle. Die Spannung des Kerns verweilt indes bei knapp über 0,7 Volt (je nach Karte 0,712 bis 0,725 V), was deutlich mehr ist als bei Pascal (0,625 bis 0,650 V).
| RTX 2080 FE (Driver 411.70) | RTX 2080 FE (Driver 411.63/.51) | RTX 2080 Ti FE (Driver 411.70) | RTX 2080 Ti FE (Driver 411.63/.51) | |
|---|---|---|---|---|
| Leistungsaufnahme | ||||
| Leerlauf (Desktop) | 12 Watt | 17 Watt | 15 Watt | 23 Watt |
| 2 LCDs (UHD + FHD) | 42 Watt | 42 Watt | 59 Watt | 59 Watt |
| UHD-Youtube | 21 Watt | 21 Watt | 26 Watt | 29 Watt |
So schön die gesenkte Leistungsaufnahme beim Nichtstun ist, so sehr schmerzt das bestehende Fehlverhalten der RTX-Grafikkarten bei Anschluss mehrerer verschiedenartiger Monitore: Nach wie vor arbeitet der GDDR6-RAM mit vollem Takt (effektiv 7.000 MHz) und der Kern im Falle der RTX 2080 außerdem mit 1.260 MHz (Ti: 1.185 MHz). Das ist wesentlich zu hoch, um sparsam zu agieren. Hier muss Nvidia noch nachbessern. Bis dahin können Sie einen alten Trick ausprobieren: Nvidia Inspector: Stromverbrauch im Multi-Monitoring-Betrieb senken.
Auch an der Lautheit ändert sich durch das Treiber-Update nichts, die Drehzahlen sind unverändert. Eine Geforce RTX 2080 (Ti) Founders Edition arbeitet nach Treiberinstallation wie gehabt mit rund 1.500 Lüfterumdrehungen pro Minute und, daraus resultierend, 0,8 Sone Lautheit.

. Das Energiemanagement der Karten hängt sich oftmals auf. Nach dem Beenden eines Spiels bleiben die Lüfter auf Drehzahl, oder die Karten takten nicht runter im Idle Betrieb.
Hab zwei 1080ti verbaut. Die erste "Express" Installation ist vollkommen fehlgeschlagen, danach war eine komplette Neuinstallation notwendig.
Mit dem aktuellen Treiber bootet Windows teilweise nur mit 500MHz CPU Takt
Afterburner kann ich nicht mehr nutzen, da oft die Spiele im OC Mode abstürzen, inkl. Rechner neustart.
Unter Linux oder Windows mit älteren Treibern sind die Probleme alle nicht vorhanden. Ich hoffe nvidia fixt das alles zeitnah.
Siehe oben.
Nvidia hat in der Vergangenheit zu sehr am VRAM gespart, dass hat man zum Glück eingestellt. Und AMD braucht meist lange um die Treiber zu optimieren.
Mit dem Vorwurf des "Betrugs" wäre ich sehr vorsichtig, da kommt man rechtlich schnell in Bedrängnis.
Ansonsten, Fermi und Kepler hatten zu wenig VRAM um gut zu altern. Die GTX 980 TI z.B. altert gut und die Pascal Karten werden zeigen dass Nvidia Karten genau so gut altern wie die AMD Karten. Das Phänomen bei AMD Karten ist, die brauchen sehr lange bis die Treiber passen, konnte ich gut bei der Vega Karte feststellen, das dauert einfach (für meinen Geschmack auch zu lange).
@Gurdi
Siehe oben.
Nvidia hat in der Vergangenheit zu sehr am VRAM gespart, dass hat man zum Glück eingestellt. Und AMD braucht meist lange um die Treiber zu optimieren.
Nvidia verbaut absichtlich langsamen oder (zu) wenig VRAM, um die Nutzbarkeit der Karten zu verkürzen, und sie machen es immernoch !
AMD RX 580 4 und 8 GB
GTX 1060 3
Nur um das nochmal klar zu stellen, ich muss nix erfinden oder behaupten, um Nvidia schlecht aussehen zu lassen, sondern nur die Fakten auf den Tisch legen !
Und ich mache das nicht weil ich ein AMD Fanboy bin oder Nvidia Hater, sondern weil ich will dass sich das ändert.
Dann kaufe ich auch wieder gerne Nvidia Karten, natürlich nur wenn auch das Preis/Leistungsverhältnis stimmt.
Zum.Launch war eine 7970 knapp auf GTX 680 Level, heute ist sie 10% vorne.
Die HD6970 war auch eine Gen die schlecht gealtert ist. Dennoch ist Kepler mit genügend RAM auch heute noch an GCN dran, hat aber 10 bis 15% an Boden verloren, nicht zuletzt wegen dem nachlassenden CPU Limit in das AMD mit ihrem höheren Treiberoverhead bei Tahiti und Hawai lief.
AMD Karten altern nicht generell besser, das ist nur eine Momentaufnahme.
Turing kann so eine NvidiaGen sein die ähnlich wie GCN altern wird.
Vega altert denke ich nicht besser als Pascal.
Mit dem Vorwurf des "Betrugs" wäre ich sehr vorsichtig, da kommt man rechtlich schnell in Bedrängnis.
Ansonsten, Fermi und Kepler hatten zu wenig VRAM um gut zu altern. Die GTX 980 TI z.B. altert gut und die Pascal Karten werden zeigen dass Nvidia Karten genau so gut altern wie die AMD Karten. Das Phänomen bei AMD Karten ist, die brauchen sehr lange bis die Treiber passen, konnte ich gut bei der Vega Karte feststellen, das dauert einfach (für meinen Geschmack auch zu lange).
@Gurdi
Siehe oben.
Nvidia hat in der Vergangenheit zu sehr am VRAM gespart, dass hat man zum Glück eingestellt. Und AMD braucht meist lange um die Treiber zu optimieren.