3DMark Port Royal: RTX 2080 Ti mit 2.640 MHz schafft 51 Fps im Raytracing-Benchmark

49
News Mark Mantel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
3DMark Port Royal: RTX 2080 Ti mit 2.640 MHz schafft 51 Fps im Raytracing-Benchmark (1)
Quelle: UL Benchmarks

Vom Extrem-OC-Event Galax GOC 2018 stammen die ersten Ergebnisse in 3DMarks Raytracing-Benchmark Port Royal. Dabei darf man als Nutzer erst einmal schlucken: Selbst eine auf 2.640 MHz übertaktete Geforce RTX 2080 Ti erreicht in 1440p nur durchschnittlich 51,25 Fps. Der Benchmark nutzt die Raytracing-Effekte dafür vergleichsweise exzessiv.

Eigentlich veröffentlicht 3DMark den Raytracing-Benchmark Port Royal erst am 08. Januar. Im Rahmen von Galax' OC-Event Galax GOC 2018 durften Extrem-Übertakter aus der ganzen Welt die Software schon vorab testen und auf Rekordjagd gehen. Die Ergebnisse fasst 3DMark in seiner eigenen Hall of Fame zusammen. Zudem sind sie samt Screenshots auf Hwbot vorzufinden. Für Aufsehen auf internationalen Webseiten sorgt zurzeit die Performance, bei der man jedoch die Rahmenbedingungen betrachten sollte.

Geforce RTX 2080 Ti auf 2.640 MHz übertaktet

Die meisten Punkte konnte der schwedische Extrem-Übertakter Tobias Bergström alias Rauf erzielen, der eine Geforce RTX 2080 Ti und einen Core i9-9900K auf einem Asrock Z390 Phantom Gaming-ITX/ac einsetzte. Die acht Kerne des Coffee-Lake-S-Refresh-Prozessors wurden auf 5,0 GHz übertaktet, die 2 × 8 GiByte DDR4-Speicher auf 1.950 MHz (DDR4-3900), was jedoch irrelevant ist, da nur der Grafik-Score zählt. Die Turing-Grafikkarte durchlief den Benchmark mit einem GPU-Takt von 2.640 MHz sowie einer GDDR6-Frequenz von 8.352 MHz und erreichte dabei 11.069 Punkte. Der Hwbot-Screenshot zeigt darüber hinaus die durchschnittliche Framerate in Höhe von 51,25 Fps. Die Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln haben wir uns bestätigen lassen.

Passend zum Thema: 3DMark mit Raytracing-Benchmark Port Royal: Weitere DXR-Grafikkarten noch 2019

Für Aufsehen sorgt das Ergebnis, weil keine 60 Fps mit einer auf Anschlag übertakteten Geforce RTX 2080 Ti in 1440p natürlich nicht gerade viel sind. Generell möchte 3DMark seine Benchmarks aber auf eine längere Zukunftsfähigkeit auslegen, sodass aktuelle Grafikkarten zum Erscheinen neuer Versionen traditionell keine allzu hohen Werte erreichen. In Port Royal werden die Reflexionen und Schatten per Raytracing berechnet - mit spiegelnden Oberflächen gehen die Schöpfer nicht gerade sparsam um. Erwähnenswert ist außerdem, dass 3DMark zwar Microsofts DirectX-Raytracing-API in DX12 nutzt, nicht aber Nvidias RTX-Back-End. Mit Letzterem wäre womöglich noch der eine oder andere Frame herauszuholen. Herstellerspezifische Optimierungen, um zum Beispiel die Tensor-Kerne zur Glättung auszunutzen, scheint es nicht zu geben.

Bildergalerie

49
    • Kommentare (49)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Gurdi
        Alle anderen brauchen es auch nicht.
        Du würdest auch noch ohne T&L-Einheit zocken, wenn es ginge, oder?
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Gurdi
        Alle anderen brauchen es auch nicht.
        Du würdest auch noch ohne T&L-Einheit zocken, wenn es ginge, oder?
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DARPA
        Es ist ne Antwort auf deinen Beitrag, der Interpretionsspielraum bietet.

        Die absolute Raytracing Performance von Turing ist gering und P/L grauenhaft, aber die RT Performance ist größer als bei allen anderen Consumer Produkten.
        Darüber muss man ja nicht diskutieren.
        Tut ja auch keiner, ändert aber auch nichts daran das die RT Leistung trotzdem bescheiden ist.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Es ist ne Antwort auf deinen Beitrag, der Interpretionsspielraum bietet.

        Die absolute Raytracing Performance von Turing ist gering und P/L grauenhaft, aber die RT Performance ist größer als bei allen anderen Consumer Produkten.
        Darüber muss man ja nicht diskutieren.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DARPA
        Und ne Turing Karte fällt auseinander, wenn sie kein Raytracing berechnen darf, oder wie?
        Das hat dann was mit dem Thema Raytracing Leistung zu tun?
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Zitat von Gurdi
        Alle anderen brauchen es auch nicht.
        Und ne Turing Karte fällt auseinander, wenn sie kein Raytracing berechnen darf, oder wie?
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk