PCGH-Plus Label [PLUS] Geforce RTX 2060 + 5 Custom-Designs im Test

PCGH Plus: Mit der Geforce RTX 2060 bringt Nvidia eine Raytracing-fähige Grafikkarte in freundlichere Preis­bereiche. Starkes Schnäppchen oder schwacher Kompromiss? PC Games Hardware klärt auf. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2019.

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 Geforce RTX 2060 + 5 Custom-Designs im Test
Quelle: PC Games Hardware

RTX für die Massen?

Seit dem vergangenen September veröffentlicht Nvidia eine neue Grafikkarte nach der anderen. Was seit dem hochpreisigen Launch und der nachgeschobenen Geforce RTX 2070 noch fehlte, war ein Modell für die Masse. Eine Brot-und-Butter-Karte. Eine neue GTX 1060. Diese Lücke im Portfolio gedenkt Nvidia nun mit der Geforce RTX 2060 zu füllen, welche für 369 Euro an den Start geht. Verglichen mit den übrigen Turing-Grafikkarten mutet dies unschlagbar günstig an. Ob es einen Haken gibt, klären wir im ausführlichen Test der Geforce RTX 2060 Founders Edition sowie fünf Herstellerdesigns.

RTX 2060: Schnipp, schnapp

[PLUS] Geforce RTX 2060 + 5 Custom-Designs im Test (1) [PLUS] Geforce RTX 2060 + 5 Custom-Designs im Test (1) Nvidias Turing-Architektur besteht derzeit aus drei GPUs, die allesamt in 12-Nanometer-Fertigung bei der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) vom Band laufen. Das Topmodell TU102 befeuert sowohl die Titan RTX (siehe Seite 32) als auch die RTX 2080 Ti, der kleinere TU104 stellt das Herz der RTX 2080 dar. Diese Leistungsklassen sind nicht Gegenstand dieses Artikels. Vielmehr geht es um den dritten und kleinsten Chip namens TU106: Bisher exklusiv auf der RTX 2070 im Einsatz, fällt nun auch die RTX 2060 in seinen Zuständigkeitsbereich.

Da der TU106-Prozessor für die Mittelklasse überqualifiziert ist, muss er einen Beschnitt über sich ergehen lassen. Von 36 physisch vorhandenen Shader-Multiprozessoren bleiben 30 aktiv, womit die Pro-Takt-Leistung des Chips um rund 17 Prozent sinkt. Damit nicht genug, als klassisches 60er-Modell muss die RTX 2060 auch beim Speichersubsystem Federn lassen. Dieses besteht beim TU106 normalerweise aus acht 32-Bit-Kanälen, ergo 256 Bit zum anschließenden GDDR6-Grafikspeicher. Im Falle der RTX 2060 deaktiviert Nvidia zwei dieser Controller inklusive ihrer Cache- und ROP-Partitionen, womit Speicherkapazität und -durchsatz um 25 Prozent sinken. Unterm Strich steht ergo eine um rund 20 Prozent geringere Leistung gegenüber der RTX 2070. Weitere Daten finden Sie in der Tabelle auf der nächsten Seite.

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Folgende Produkte finden Sie im Test: 
  • Asus Geforce RTX 2060 ROG Strix O6G
  • EVGA Geforce RTX 2060 XC Ultra
  • Gigabyte Geforce RTX 2060 Gaming OC Pro 6G
  • MSI Geforce RTX 2060 Gaming Z 6G
  • Nvidia Geforce RTX 2060 Founders Edition
  • Zotac Geforce RTX 2060 AMP
Außerdem im Test:
  • Aufrüstmatrix Full HD und WQHD (18 Ausgangs-GPUs, 10 Ziel-GPUs)
  • Taktverläufe bei sechs GTX-2060-Karten
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