Geforce GTX 780: Mit 4 oder 5 Graphics Processing Clusters - Die Hintergründe
Heute ist das Testembargo für die Geforce GTX 780 gefallen. Die wie die GTX Titan auf dem GK110 basierende Grafikkarte weist eine Besonderheit auf, die wir zwar im GTX-780-Test schon erwähnen, hier aber noch einmal etwas ausführlicher beschreiben wollen. Die GTX 780 kann über 4 oder 5 sogenannte Graphics Processing Clusters verfügen, was Auswirkungen auf die effektive Pixelfüllrate hat.
Wie schon im Test der Geforce GTX 780 beschrieben, gibt es eine Besonderheit bei den Rechenwerken der "Titan Light". Der GK110-Chip besteht bekanntlich aus 15 sogenannten SMX (Streaming Multiprocessor), wovon 12 in der GTX 780 aktiv sind. Jedes SMX beinhaltet dabei 192 Shader-Einheiten, 16 Textureinheiten, das Registerfile und verschiedene Caches. Die SMX sind in Gruppen, den Graphics Processing Clusters (GPCs), organisiert. Diese beherbergen die Rasterizer, von denen jeder acht Pixel pro Takt schafft. Sind die SMX in fünf Gruppen organisiert, sind es insgesamt folgerichtig 40 Pixel pro Takt, ergo 33,48 Gpix/s als GTX Titan und 34,7 GPix/s als GTX 780, die der GK110 an die ALUs weitergeben kann. Das ist nur wenig mehr als beispielsweise GTX 680 und HD 7970 erreichen und könnte sich als Flaschenhals des gigantischen Chips erweisen. Die kleineren Chips erreichen den Durchsatz durch den höheren Takt jenseits von 1 GHz.
Jetzt wird es spannend: Nvidia gibt selbst an, dass die Geforce GTX 780 entweder mit 4 oder 5 Graphics Processing Clusters (GPCs) ausgeliefert wird. Das bedeutet jetzt nicht, dass Sie eine GTX 780 mit mehr oder weniger Rechenwerken erhalten können: Die Anzahl der GPCs wirkt sich aber auf die effektive Pixelfüllrate der Grafikkarte aus - im Fall von nur 4 aktiven GPCs verschärft sich das Pixelfüllraten-Problem. Hintergrund: In den GPCs sitzen die SMX-Untergruppen mit je 192 ALUs. Der Standort des Defekts bestimmt damit, welche SMX-Gruppen deaktiviert werden, sodass bei ansonsten gleicher Shader-Zahl unterschiedlich viele GPCs aktiv sein können.
Unser Testmuster der Geforce GTX 780 verfügt wie im Test beschrieben nach synthetischen Messungen über lediglich 4 GPCs mit einer theoretischen Pixelfüllrate von 27,6 GPix/s. Bei 5 GPCs wären es 34,5 GPix/s (+25 Prozent). Mangels einer 5-GPC-Alternativkarte können wir Ihnen im Moment nicht sagen, wie sich das Fehlen eines GPCs auf die Spieleleistung auswirkt. Wir bleiben bei dem Thema aber für Sie am Ball.

Gibt es zu dem Thema schon Neuigkeiten..?
Hab da mal ne Frage. Ich dachte immer die Pixelfüllrate lässt sich so berechnen:
Chiptakt x Anzahl der ROPs
Bei der GTX Titan/780 habe ich gesehen, dass man das so berechnet:
Chiptakt x Anzahl der Rasterizer x 8
Welche Rechnung stimmt denn ?
Ach ja bei Fermi war da auch etwas mit den ROPs. Da wurden auch nur mit 32 gerechnet obwohl die 48 hatte.
Es würde mich freuen, wenn jemand mich aufklären könnte
Edit: Niemand?
hab auch mal getestet:
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Display adapter: NVIDIA GeForce GTX 780
Driver version: 9.18.13.2018
Display mode: 1920x1080 A8R8G8B8 60Hz
Z-Buffer format: D24S8
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FFP - Pure fillrate - 30935.812500M pixels/sec
FFP - Z pixel rate - 183244.109375M pixels/sec
FFP - Single texture - 32300.966797M pixels/sec
FFP - Dual texture - 29753.189453M pixels/sec
FFP - Triple texture - 26602.789063M pixels/sec
FFP - Quad texture - 24668.166016M pixels/sec
PS 1.1 - Simple - 32320.050781M pixels/sec
PS 1.4 - Simple - 31492.871094M pixels/sec
PS 2.0 - Simple - 32316.753906M pixels/sec
PS 2.0 PP - Simple - 32314.798828M pixels/sec
PS 2.0 - Longer - 31929.558594M pixels/sec
PS 2.0 PP - Longer - 31931.464844M pixels/sec
PS 2.0 - Longer 4 Registers - 32302.060547M pixels/sec
PS 2.0 PP - Longer 4 Registers - 32301.798828M pixels/sec
PS 2.0 - Per Pixel Lighting - 24562.900391M pixels/sec
PS 2.0 PP - Per Pixel Lighting - 24425.523438M pixels/sec