Geforce GTX 1650 nutzt alten Volta-NVENC
Die Geforce GTX 1650 kommt mit einem neuen Grafikchip daher, der bisher kleinsten Turing-GPU, TU117. Nvidias Dokumentation im Vorfeld war spärlich, sodass einige Details erst im Nachgang bekannt wurden und werden. Dazu gehören Angaben zum sogenannten Nvidia-Encoder, kurz NVENC, der nicht mit anderen Turing-GPUs vergleichbar ist, sondern von Volta übernommen wurde.
Im Februar begann Nvidia damit, den aktualisierten Video-Encoder der Turing-Grafikchips zu bewerben. Werbewirksam wird er Nvidia-Encoder oder kurz NVENC genannt. Er kümmert sich um das Enkodieren von Bildinhalten, zum Beispiel zum Aufnehmen oder Streamen von Spielen. Alle Turing-GPUs ab dem TU116, also auch der TU106, TU104 und TU102 haben einen aktualisierten NVENC spendiert bekommen, dessen Fähigkeiten die Open Broadcaster Software (OBS) seit der Version 23.0 ausnutzt. Nvidia spricht von einer gemittelt 15 Prozent höheren Effizienz. Die Bitrate kann um 15 Prozent gesenkt werden, um die gleiche Bildqualität zu erreichen. Außerdem sollen weniger Artefakte beim Komprimieren entstehen.
Turing-Shader, aber Volta-NVENC in der TU117-GPU
Obwohl die Geforce GTX 1650 der Turing-GTX-Familie angehört und Nvidia den Einsatz der "Turing-Shader" - darunter die parallele Unterbringung von FP32- und INT32-ALUs - bewirbt, muss sie beim NVENC mit einem Einschnitt leben. Aufgefallen ist dieser zunächst durch die offizielle Produktseite, die einen Video-Encoder aus der Volta-Generation nennt. Die Fachpresse konnte zur Veröffentlichung nichts dazu sagen, weil schlichtweg keine technische Dokumentation zur Verfügung gestellt wurde. Wer seine Spiele streamen möchte und nur einen Mittelklasse-PC nutzt, muss beim Einsatz des GPU-Encoders mit der geringeren Qualität auskommen. Über Twitter bestätigte Nvidia, dass die Lösung in der TU117-GPU mit der Leistung der Pascal-Grafikkarten (GTX-10-Serie) vergleichbar sei.
Passend zum Thema: Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS
Wer mit seinem PC spielt, ohne zu streamen, wird keine Nachteile erleben. In der Mittelklasse ist der NVENC parallel zu AMDs VCE lediglich eine beliebte Alternative zum Enkodieren über den Prozessor. Die CPU hat dafür keine dedizierten Schaltkreise, sodass die x264- und x265-Codecs zwar besser aussehen, aber Rechenleistung kosten - in günstigeren PCs stehen seltener Reserven bereit als in Oberklasse-Systemen. Wer seine Grafikkarte zum Streamen nutzt, sollte gegebenenfalls einen Blick auf die Geforce GTX 1660 werfen.

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Die erste Aussage ist korrekt, genauso wie die Zweite. Die erste Aussage betrifft die GPU-Architektur, die ist eben Turing. Nur ist eben nicht der bei Turing sonst übliche NVEnc verbaut, sondern der Featurestand von Volta. Daher die Ergänzung in den Details zum NVEnc.
Die GPU-Architektur (Turing/Volta/Pascal) kann grundsätzlich vollkommen anders sein, als der verwendete NVEnc.
Alles ganz sauber. Und absolut Transparent, nicht wie bei AMD.
Dann wärst du ja schon zig Mal raus, wenn es um deine Behauptungen geht.
Die GeForce® GTX 1650 liefert die bahnbrechende Grafikleistung der preisgekrönten NVIDIA Turing™-Architektur. Sie ist der Supercharger für die beliebtesten Spiele von heute und bei modernen Spielen sogar noch schneller.
NVIDIA Encoder (NVENC) - ja (Volta)
Mussten sie es anfügen? Oder war sich die Rechtsabteilung nach der öffentlichen Feststellung unsicher, ob man so werben darf?
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Man fragt sich ja langsam, wie häufig du noch wie gedruckt lügen kannst, bis die Moderation dir mal die rote Karte zeigt.
Du solltest übrigens mal bei deiner Lieblingsfirma nachschauen, dort steht nämlich nur:
"Unified Video Decoder (UVD)"
"Video Code Engine (VCE)"
Und zwar unabhängig davon, ob welche Version der UVD hat. Hier wird also suggeriert, dass sowohl die alten Polaris10 Chips identisch zu dem neuen Vega20 sind. Komisch, dass es dich da nicht stört?
Man sieht nicht mal Unterschiede zwischen den Herstellern, bis auf die Farbvarianz, die Intel und nVidia als Standard unangetastet lassen. AMD aber anders mischt (zuweilen unsinnig Kontrast reicher oder heller).
Bei Latenzen im Livestream hat nVidia Vorteile.
Jedoch ist mein Pascal Encoder bei zB 4K 60fps GPU Encoding in PowerDirector 16/17 und auch mit Handbrake Encoding ca. 40% schneller, als der Turing NVENC. Bei Full HD liegt man gleichauf.
Bei der Bildquali sehe ich Null Unterschied. Des Weiteren unterstützt der NVENC der Turing Reihe auf kein Field Encoding mehr (Interlaced) in Hardware. Das wurde gestrichen.
Die GTX1650 unterstützt das noch, wie halt auch die ganze Pascal Riege.
Einen Vorteil hat die Turing NVENC Architektur: sie kodiert 4K 24FPS deutlich schneller um, aber das ist nun mal nicht mein "Zielgebiet" und nützt mir also gar nichts.
Dabei macht es verständlicherweise kaum einen Unterschied, ob man sich deswegen eine GTX1660 oder eine RTX2080Ti kauft, da alle nur noch einen NVENC Chip haben, und dieser annähernd die gleiche Leistung bringt. Deswegen überspringe ich auch diese Generation.