Geforce GTX 1080 Ti: Platinen-Design und Power-Target-Mod im Video
Nachdem die Tage bereits Bilder des Platinendesigns der Geforce GTX 1080 Ti in der Founders Edition die Runde machten, gibt es nun auch ein Video von "der8auer", der noch einmal auf die Details eingeht sowie den Vergleich zur Titan X Pascal zieht. So viel sei verraten: Das Referenzdesign wird als tauglich empfunden und lässt Raum für OC unter der Power-Target-Mod.
Nachdem dieser Tage bereits das erste Bild der Platine der Geforce GTX 1080 Ti die Runde machte und mit der Titan X (Pascal) verglichen wurde, gibt es nun auch ein ganzes Video zum Thema Platinendesign der Geforce GTX 1080 Ti. "der8auer" hat auf Youtube ein Video veröffentlicht, welches das Thema noch einmal aufgreift. Zum einen wird das Design im Detail gezeigt, zum anderen auch über die Unterschiede zum Design der Titan X (Pascal) gesprochen, welche die 1080 Ti quasi beerbt.
Erfreulich ist insgesamt, dass bei der Founders Edition bzw. beim Referenzdesign die weiterhin sieben Phasen umfassende Spannungsversorgung verbessert wurde. Insbesondere beim Speicher hat sich im Vergleich zur Titan X (Pascal) etwas getan. Und es wäre auch kein Video eines OC-Gurus, wenn nicht kurz die Möglichkeit angesprochen wurde, das Power Target auszuhebeln. Die GTX 1080 Ti bietet jedenfalls schon im Referenzdesign bei der Spannungsversorgung ausreichend Leistungsreserven. Da wird es interessant zu sehen sein, wie weit die Custom-Designs der Board-Partner gehen.
Das Herz der GTX 1080 Ti ist der GP102-Pascal-Chip der Titan X. Nvidias Chipdesigner packten zwölf Milliarden Transistoren in die GPU - im GP104 der GTX 1080 stecken "nur" 7,2 Milliarden. Mit sechs GPCs (Graphics Processing Cluster) à 28 Streaming-Multiprozessoren mit je 128 Kernen kommt die GTX 1080 Ti auf 3.584 Cuda-Kerne - genauso viele wie der abzulösende Spitzenreiter Titan X. Den Leistungsvorsprung gegenüber dem bisherigen Flaggschiff erkämpft sich die 1080 Ti durch ihren höheren Takt von 1,6 GHz im Boost- und gar zwei GHz im Overclock-Modus.
Die GTX 1080 Ti verfügt über elf GByte Framebuffer-RAM vom Typ GDDR5X, mit der Rekordgeschwindigkeit von 11 GBit/Sekunde. Die "krumme" Zahl lässt sich einfach erklären, denn der GTX 1080 Ti fehlt einer der zwölf 32 Bit breiten Speichercontroller. Dadurch ist die Speicherbusbreite auch bei 352 Bit. Das mit einer Bandbreite von 484 GByte pro Sekunde operierende Speicherinterface entwickelte Nvidia zusammen mit Micron, denn bei solchen Geschwindigkeiten bleibt nach den Worten von Jonah Alben, Nvidiads Senior Vice President GPU Engineering, so gut wie kein Fehlerspielraum mehr - da müssen alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein.
Bin schließlich SMD Löter, da ist das kein Thema.
Habe dach noch keinerlei Erfahrungen zu.