Geforce GTX 1080 Ti: Benchmarks eines übertakteten Modells und Platinenvergleich

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Geforce GTX 1080 Ti: Benchmarks eines übertakteten Modells
Quelle: ithome.com

Im Internet machen die ersten OC-Benchmarks der Geforce GTX 1080 Ti die Runde. Die Karte setzt sich dabei recht deutlich in Szene und verweist die hauseigenen Mitbewerber um Spitzenplätze in Benchmarkdiagrammen deutlich auf die Plätze. Außerdem gibt es Platinenbilder im Vergleich zur Titan X.

Nachdem Nvidia die Geforce GTX 1080 Ti während der GDC vorgestellt hatte, sind nun bereits die ersten OC-Benchmarks aus dem asiatischen Raum im Umlauf. Die mit 3.584 Cuda-Kernen und 11 GiByte GDDR5X ausgestattete Karte lief in besagten Benchmarks mit 2.062 MHz Takt und 5.702 MHz Speichertakt. Regulär läuft der Kern mit 1,48 GHz und boostet laut Nvidia typischerweise bis 1,6 GHz.

Getestet wurde verschiedene Durchläufe im 3D Mark und verglichen mit einer Geforce GTX 1080 OC und einer Geforce GTX 1070 OC. Die Geforce GTX 1080 Ti erweist sich dabei als deutlich schneller und wurde dabei lediglich 63 Grad Celsius warm. Letzteres sollte aber noch nicht als Richtwert genommen werden. Nach den Screenshots zu urteilen liegt das Powerlimit bei 122 Prozent.

  Fire Strike Performance Fire Strike Extreme Fire Strike Ultra Time Spy
Geforce GTX 1080 Ti OC 31135 15093 7362 10825
Geforce GTX 1080 OC 23982 11458 5708 7763
Geforce GTX 1070 OC 20571 9642 4768 6417

Bildergalerie

Das Herz der GTX 1080 Ti ist der GP102-Pascal-Chip der Titan X. Nvidias Chipdesigner packten zwölf Milliarden Transistoren in die GPU - im GP104 der GTX 1080 stecken "nur" 7,2 Milliarden. Mit sechs GPCs (Graphics Processing Cluster) à 28 Streaming-Multiprozessoren mit je 128 Kernen kommt die GTX 1080 Ti auf 3.584 Cuda-Kerne - genauso viele wie der derzeitige Spitzenreiter Titan X. Den Leistungsvorsprung gegenüber dem bisherigen Flaggschiff erkämpft sich die 1080 Ti durch ihren höheren Takt von 1,6 GHz im Boost- und gar zwei GHz im Overclock-Modus.

Die GTX 1080 Ti verfügt über elf GByte Framebuffer-RAM vom Typ GDDR5X, mit der Rekordgeschwindigkeit von 11 GBit/Sekunde. Die "krumme" Zahl lässt sich einfach erklären, denn der GTX 1080 Ti fehlt einer der zwölf 32 Bit breiten Speichercontroller. Dadurch ist die Speicherbusbreite auch bei 352 Bit. Das mit einer Bandbreite von 484 GByte pro Sekunde operierende Speicherinterface entwickelte Nvidia zusammen mit Micron, denn bei solchen Geschwindigkeiten bleibt nach den Worten von Jonah Alben, Nvidiads Senior Vice President GPU Engineering, so gut wie kein Fehlerspielraum mehr - da müssen alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein.

MerkmalGeforce GTX 1080 Ti/11GGeforce GTX 1080/8GGeforce GTX 1070/8G
GPU & KonfektionGP102-350-K1-A1GP104-400-A1GP104-200-A1
Anzahl Transistoren 12.000 Mio. 7.200 Mio. 7.200 Mio.
GPU Clock 1.480 MHz 1.607 MHz 1.506 MHz
GPU Boost 1.582 MHz 1.733 MHz 1.683 MHz
Speichertransferrate 484,7 GByte/s 320,4 GByte/s 256,4 GByte/s
Speicherbestückung 11.264 MiByte 8.192 MiByte 8.192 MiByte
Weitere Daten zu GPUs und Grafikkarten finden Sie in unserer GPU-Datenbank.

Mit einer neu entwickelten Spannungsversorgung verbesserte Nvidia die bereits im Vergleich zur GTX 980 stark optimierte GTX 1080 erneut: Die Grafikkarte besitzt nun einen über einen breiteren Spannungsbereich besseren Wirkungsgrad. Auch am Kühler schraubten die Designer: Bei einer Leistungsaufnahme von 250 Watt ist die GTX 1080 Ti fünf Grad kühler als eine 1080. Anders ausgedrückt: Bei gleicher Temperatur macht der Ti-Lüfter 2,5 dBA weniger Lärm.

Dies erreicht Nvidia zum Großteil durch eine rund 30 Prozent größere Luftaustrittsfläche - dem weggefallenen DVI-Ausgang sei es gedankt. Weitere Details zum "neuen thermischen Design", der "Verdunstungskammer" und der "doppelt so großen Kühlfläche" gab es noch nicht. In einer Demo, in der zahlreiche Helden des Epic-Titels Paragon mit jeder Menge Effekten in 4K dargestellt werden, kam die Karte nicht ins Schwitzen: Mit 1.582 beziehungsweise 5.603 MHz GPU- beziehungsweise Speichertakt kam die Karte mit dem Standardkühler auf eine Temperatur von 60 Grad, bei 2.038 und 5.603 MHz waren es nur sechs Grad mehr.

Quelle: Chiphell, Videocardz, IT Home

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    • Kommentare (67)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Der-Lump Schraubenverwechsler(in)
        AW: Geforce GTX 1080 Ti: Benchmarks eines übertakteten Modells und Platinenvergleich

        Ob ein 4670K mit 4,5 GHZ noch ausreicht für die 1080ti?.... Sieht bis jetzt ja ziemlich interessant aus...
      • Von Der-Lump Schraubenverwechsler(in)
        AW: Geforce GTX 1080 Ti: Benchmarks eines übertakteten Modells und Platinenvergleich

        Ob ein 4670K mit 4,5 GHZ noch ausreicht für die 1080ti?.... Sieht bis jetzt ja ziemlich interessant aus...
      • Von Adam_West PC-Selbstbauer(in)
        AW: Geforce GTX 1080 Ti: Benchmarks eines übertakteten Modells und Platinenvergleich

        Zitat von jadiger
        Wo die meisten Spiele nicht mal in 1080p 3Gb brauchen, ist eher so das die GPU zu langsam ist für die Speichergröße. Eine 780
        mit 3Gb kommt in vielen Titel zurecht zwar nicht mit den höchsten Settings aber da fehlt auch ihr die GPU Power.
        Fast nie ist der VRAM das Problem wenn ein Spiel nicht anständig läuft, weil das Problem würde sich ganz einfach mit Settings lösen lassen.
        Es ist viel mehr das viele GPUs zuviel VRAM haben für ihre GPU Leistung gerade deine Karte ist dazu ein gutes Beispiel.
        Ein Beispiel was viel VRAM braucht ist Dishonored 2 3,5 Gb auf maximal 1080p. Deine Karte würde aber bei diesen Settings keine 20 Fps
        mehr machen und wenn man die Schatten schon runterstellt kommt man schon unter 3Gb. Wobei das alles Afterburner Werte sind die überhaupt
        nicht das minimum Anzeigen nur wieviel gerade belegt ist. Die GPU ist eher zu schwach für die VRAM größe als umgekehrt was willst den auf der Karte 6GB
        haben? Meinst dann würde es besser laufen wenn die GPU keine 20 Fps in max Settings bei Dishonnerd 2 macht. Was heißt du musst sowieso Settings
        reduzieren um überhaupt Spielbare Fps werte hin zu bekommen was dann wieder unter 3Gb wären.
        Ich möchte aber leider nicht auf Grafikqualität verzichten Ich spiele in 1200p, klingt nicht sehr viel mehr als 1080p, zieht jedoch mehr Leistung.
      • Von Roli Freizeitschrauber(in)
        AW: Geforce GTX 1080 Ti: Benchmarks eines übertakteten Modells und Platinenvergleich

        fette Leistung, bin auf Tests gespannt. Sollte echt meinen Freesyncer veräußern, AMD kommt einfach nicht in die Pötte.
        Und Nvidia legt vor, nachdem sie bereits vorgelegt haben. Nachdem sie vorgelegt haben. Und das alles, nachdem sie vorgelegt haben.
        Einziges Manko bei den Grünen: Der Preis. Aber welche Wahl hat man als 2k/4k-Nutzer - AMD bietet schlicht nichts in dem Bereich...seit wann? Einem Jahr?
        Und VEGA-Customs mit breiter Verfügbarkeit, eingependelten Preisen und auf Herz und Nieren getestet wird es wann geben? Später Herbst, wenn es gut läuft. Vermutlich eher Winter.
        Und ob die mit den Topmodellen von Nvidia mithalten können, weiß auch noch niemand.
        Derweil bastelt AMD an einem RX 4XX-Overhaul namens RX500
      • Von jadiger Software-Overclocker(in)
        AW: Geforce GTX 1080 Ti: Benchmarks eines übertakteten Modells und Platinenvergleich

        Zitat von Adam_West
        Ich hab echt juckende Finger. Mit meiner AMD HD7950 3GBVRAM komm ich aktuell bei keinem Spiel mehr großartig weit. Selbst grafisch weniger anspruchsvolle Titel scheitern am niedrigen VRAM.

        Sollte Vega nicht das bringen was ich erwarte (und das ist mitlerweile recht viel, da AMD mal wieder ein gutes Highend Produkt bringen muss), wird es wohl ne schicke 1080Ti Custom.

        Bin gespannt auf das Rennen.

        Gruß
        Wo die meisten Spiele nicht mal in 1080p 3Gb brauchen, ist eher so das die GPU zu langsam ist für die Speichergröße. Eine 780
        mit 3Gb kommt in vielen Titel zurecht zwar nicht mit den höchsten Settings aber da fehlt auch ihr die GPU Power.
        Fast nie ist der VRAM das Problem wenn ein Spiel nicht anständig läuft, weil das Problem würde sich ganz einfach mit Settings lösen lassen.
        Es ist viel mehr das viele GPUs zuviel VRAM haben für ihre GPU Leistung gerade deine Karte ist dazu ein gutes Beispiel.
        Ein Beispiel was viel VRAM braucht ist Dishonored 2 3,5 Gb auf maximal 1080p. Deine Karte würde aber bei diesen Settings keine 20 Fps
        mehr machen und wenn man die Schatten schon runterstellt kommt man schon unter 3Gb. Wobei das alles Afterburner Werte sind die überhaupt
        nicht das minimum Anzeigen nur wieviel gerade belegt ist. Die GPU ist eher zu schwach für die VRAM größe als umgekehrt was willst den auf der Karte 6GB
        haben? Meinst dann würde es besser laufen wenn die GPU keine 20 Fps in max Settings bei Dishonnerd 2 macht. Was heißt du musst sowieso Settings
        reduzieren um überhaupt Spielbare Fps werte hin zu bekommen was dann wieder unter 3Gb wären.
      • Von NotAnExit Software-Overclocker(in)
        AW: Geforce GTX 1080 Ti: Benchmarks eines übertakteten Modells und Platinenvergleich

        Zitat von sethdiabolos
        Die Vegetation schaut besser aus als in Crysis und die Texturen sind sehr scharf und dürften bestimmt auch einiges an VRAM kosten.


        Call of the wild ist recht begnügsam beim Vram. 3,8GB hatte ich eben als Maximum mit max. Settings und 1440p (DSR). Die Texturen sind gut, aber auch einige weniger gute dabei. Das Gesamtbild ist allerdings fantastisch! Eine solch dichte Vegetation wird wohl erst durch Kingdom Come Deliverance getoppt werden. Wenn man die Regler hochdreht, frühstückt dieses Spiel wirklich Grafikkarten. Und ohne DSR möchte ich nicht spielen, da es schon unruhig werden kann, eben durch die ganze Vegetation. Da könnte die 1080ti in der Tat zeigen was sie drauf hat.
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