GPU-OC-Rekord: Geforce GTX 1080 Ti erreicht 3 GHz
Vince "k|ngp|n" Lucido hat mit einer Geforce GTX 1080 Ti von EVGA einen neuen Taktweltrekord für GPUs aufgestellt. Der liegt bei 3 GHz. Allerdings wurden mit dem Setup bisher keine validierten Ergebnisse übermittelt. Bei HWBOT gingen dieser Tage von der vermutlichen gleichen Karte nur Ergebnisse mit niedrigerem Takt ein.
Nachdem im vergangenen Jahr der GPU-OC-Rekord mit einer Geforce GTX 1060 aufgestellt wurde, wurden die Werte von 2.885/5.230 MHz nun übertroffen. Vince "k|ngp|n" Lucido erreichte nun 3.024/6.003 MHz auf einer Geforce GTX 1080 Ti, die von Partner EVGA gestellt wurde. Laut Instagram-Marketing sei das erst der Anfang.
Sonderlich viele Details zum OC-Versuch gibt es bisher nicht und auch keine offizielle Meldung. Mit Sicherheit kam flüssiger Stickstoff zum Einsatz. Alles andere wäre bei diesem OC-Versuch, wo lediglich die GPU das limitierende Teil sein soll, wenig sinnvoll. Wie stark die Selektierung ausgefallen ist, bleibt ebenso unbekannt.
Wohl mit der gleichen Karte wurden jüngst drei Ergebnisse bei HWBOT gemeldet, allerdings mit deutlich geringerer Taktrate um 2,5 GHz. Die Geforce GTX 1080 Ti scheint sich jedenfalls recht gut übertakten zu lassen. Man wird sehen müssen, ob Lucido dieser Tage weitere Ergebnisse veröffentlicht. EVGA hatte dies ja angekündigt.Das Herz der GTX 1080 Ti ist der GP102-Pascal-Chip der Titan X. Nvidias Chipdesigner packten zwölf Milliarden Transistoren in die GPU - im GP104 der GTX 1080 stecken "nur" 7,2 Milliarden. Mit sechs GPCs (Graphics Processing Cluster) à 28 Streaming-Multiprozessoren mit je 128 Kernen kommt die GTX 1080 Ti auf 3.584 Cuda-Kerne - genauso viele wie der derzeitige Spitzenreiter Titan X. Den Leistungsvorsprung gegenüber dem bisherigen Flaggschiff erkämpft sich die 1080 Ti durch ihren höheren Takt von 1,6 GHz im Boost- und gar zwei GHz im Overclock-Modus.
Die GTX 1080 Ti verfügt über elf GByte Framebuffer-RAM vom Typ GDDR5X, mit der Rekordgeschwindigkeit von 11 GBit/Sekunde. Die "krumme" Zahl lässt sich einfach erklären, denn der GTX 1080 Ti fehlt einer der zwölf 32 Bit breiten Speichercontroller. Dadurch ist die Speicherbusbreite auch bei 352 Bit. Das mit einer Bandbreite von 484 GByte pro Sekunde operierende Speicherinterface entwickelte Nvidia zusammen mit Micron, denn bei solchen Geschwindigkeiten bleibt nach den Worten von Jonah Alben, Nvidiads Senior Vice President GPU Engineering, so gut wie kein Fehlerspielraum mehr - da müssen alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein.

Die Zeiten wo jedes Jahr was (deutschlich) schnelleres rauskommen sind wohl lange vorbei.
Sieht man auch bald bei der RX480 zur RX580
Dass die 1070 Leistung plötzlich zum Mainstreampreis (150€) verfügbar ist, würde ich nicht vor dem breitflächigen Einsatz von 7nm erwarten.
Irgendwann hatte man mehr Ram als früher HD, dann hatten sogarSoundkkarten mehr Speicher als beides. irgendwie interessant.
Bruder hatte sich die GTX 980 zum Erscheinen gekauft und nun nun ~3 Jahre später ist diese immer noch schneller als ne GTX 1060.
Die Zeiten wo jedes Jahr was (deutschlich) schnelleres rauskommen sind wohl lange vorbei.
Sieht man auch bald bei der RX480 zur RX580