Gigabyte Geforce GTX 1080 Xtreme Gaming Water Cooling: Pascal unter Wasser vorgestellt

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Gigabyte Geforce GTX 1080 Xtreme Gaming Water Cooling: Pascal unter Wasser vorgestellt. (3)
Quelle: Gigabyte

Gigabyte hat mit der Geforce GTX 1080 Xtreme Gaming Water Cooling eine Pascal-Grafikkarte der besonderen Art vorgestellt. Sie setzt auf einen Kompaktwasserkühler samt 120-mm-Radiator und soll sich vor allem an Enthusiasten mit VR-Faible richten. Dazu bietet sie beispielsweise zwei interne HDMI-Ports.

Mit der Geforce GTX 1080 Xtreme Gaming Water Cooling hat Gigabyte ein recht extravagantes Custom-Design auf Basis des GP-104 vorgestellt. Es wird über eine Kompaktwasserkühlung heruntergekühlt und wartet in diesem Zuge mit einem 120-mm-Radiator auf. Damit wollen die Taiwaner nicht nur Übertakter hinter dem Ofen hervorlocken, sondern auch Spieler, die ein Virtual-Reality-Headset besitzen oder den Kauf eines solchen in Betracht ziehen.

Letztere sollen durch zwei zusätzliche HDMI-Ports zum Kauf überredet werden. Sie liegen am entgegengesetzten Ende der Platine, also im Innern des Gehäuses an einer Stelle, wo man eher die Stromanschlüsse vermuten würde. Bei Bedarf wird man diese wohl auf ein Frontpanel leiten können.

Ab Werk verfügt die Geforce GTX 1080 Xtreme Gaming Water Cooling über zwei verschiedene Leistungsstufen. Im OC-Mode bietet sie einen Basistakt von 1.784 MHz und soll per Boost 1.936 MHz erreichen. Im Gaming-Modus liegen die Frequenzen nur leicht darunter. Sie belaufen sich auf 1.759 und 1.898 MHz. Zum Vergleich: Die Founders Edition, wie Nvidia neuerdings das Referenzdesign nennt, bringt es auf 1.607 beziehungsweise 1.733 MHz.

Die Energieversorgung stellen zwei 8-Pin-Anschlüsse sicher, über die der Pixelbeschleuniger 300 Watt aus dem Netzteil ziehen kann. Rechnet man die Energieversorgung über den PCIe-Slot dazu, ergibt das eine maximale Leistungsaufnahme von 375 Watt. Dabei handelt es sich natürlich nur um einen theoretischen Wert, der höchstens für Extremübertakter interessant ist. In der Praxis sollte die Leistungsaufnahme deutlich geringer ausfallen. Beide Stromanschlüsse hat Gigabyte durch eine LED ergänzt. Sie beginnt zu blinken, sobald die Stromzufuhr instabil wird.

Gigabyte wirbt überdies noch mit einem 12+2-Phasendesign und gegenüber dem Referenzdesign höherklassigen Bauteilen. Leider haben die Taiwaner weder einen Preis noch einen Release-Termin kommuniziert. Unser Preisvergleich weist die Geforce GTX 1080 Xtreme Gaming Water Cooling noch nicht aus - und damit natürlich auch keinen Händler, bei dem man sie (vor)bestellen könnte.

Quelle: Videocardz

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von smoochy84 Kabelverknoter(in)
        Hat irgendwo jemand schon Reviews zu der Gigabyte Geforce GTX 1080 Xtreme Gaming Water Cooling gefunden? Ich habe bis jetzt nur den Test der MSI GeForce GTX 1080 SEA HAWK X gefunden.
      • Von smoochy84 Kabelverknoter(in)
        Hat irgendwo jemand schon Reviews zu der Gigabyte Geforce GTX 1080 Xtreme Gaming Water Cooling gefunden? Ich habe bis jetzt nur den Test der MSI GeForce GTX 1080 SEA HAWK X gefunden.
      • Von Gast1666645802
        ich bastele gerade privat ein einem SLI unter Wasser, aber auch nur deswegen, weil eine Karte für UHD mit guten Settings immer noch zu wenig ist.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Ah, okay.

        Das klingt zwar gut, macht mich aber doppelt skeptisch. Wenn ich sehe was für die momentanen Lösungen so an Kohle abgerufen wird, dann will ich mir nicht ausmalen was ein variables System mit besserer Technik kosten könnte. Der Sprung zur Custom-WaKü ist da nicht mehr so groß und dann gilt es wieder abzuwägen.
      • Von Gast1666645802
        Es ist falsch rüber gekommen, da es im Thread ja um die 1080 ging.

        Was mich bei Cooler Master stört, ist die Man-in-the-middle Geschichte, bei der kein QM greift und die alles voll auf den OEM abschieben. Aber das würde hier zu weit führen. Das ging bei PC Partner schief (FuryX) und später bei Gigabyte (Waterforce). Dabei gibt es wirklich gute Alternativen auf dem Markt, wobei ich nicht die ganzen Hybriden meine, sondern gute Pumpen und überlegt gestaltete Kühler. Wenn nichts schiefgeht, werden wir demnächst einen neuen Player auf dem Markt sehen, dessen Dinge ich schon testen konnte. Zusammen mit einem der großen Nvidia-Boardpartner könnte das wirklich was werden, zumal es als Open-Loop mit Schnellverschluss wirklich eine tolle Option wäre. Diese ganzen Alibi-Radiatoren mit den fest angedengelten Schläuchen sind doch Spielkram.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von FormatC
        Ich habe alle beiden Chargen der Kühlung im Archiv und es ist kein Zufall, dass die Karte nach den Tests sofort EOL gesetzt wurde. Cooler Master hat den Branch Offices im Nachgang komplette Kühler zum Austausch angeboten und die paar Karten, die überhaupt nach DE kamen, auf Verlangen nachgebessert (allein 5 davon über mich, obwohl es mich ja eigentlich nichts anging). Die Schläuche sind leider nur ganze 27 cm lang und lassen sich nicht abgewinkelt drehen (Radiator).
        Reden wir aneinander vorbei? Ich hab mich eigentlich auf die Aussagen zur Fury bezogen. Vielleicht ist das falsch rüber gekommen?
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