Founders Edition: Nvidia bestreitet Konkurrenz zu Grafikkarten-Herstellern
Einige Grafikkarten-Hersteller haben bei Release der Nvidia Geforce GTX 1080 Founders Edition Bedenken angemeldet, dass Nvidia jetzt als Verkäufer direkt mit ihnen in Konkurrenz treten würde. Händlern war es einen Monat lang untersagt, ihre eigenen Modelle zu veröffentlichen. Nvidias CEO streitet solche Vorwürfe nun ab.
Lange Zeit war es im Grafikbereich üblich, dass Nvidia und AMD zwar Referenzmodelle zu ihren Neuentwicklungen veröffentlichten, diese jedoch nicht an Privatkunden verkauften. Bei der ersten Pascal-Grafikkarte GTX 1080 hat Nvidia diesen Brauch gebrochen und unter dem Namen "Founders Edition" das eigene Referenzmodell auch an Endkunden verkauft.
Hardware-Partner nahmen das zum Anlass, Befürchtungen zu äußern - dahingehend, dass der eigene Geschäftspartner nun mit ihnen in Konkurrenz treten würde. Grafikkarten-Verkäufern war es weiterhin nämlich einen Monat lang untersagt, die eigenen Modelle zu veröffentlichen. Wenn nun ein weiterer Anbieter am Markt auftritt, wird der Anteil aller anderen Mitanbieter freilich kleiner.
Huang Jen-hsun, CEO von Nvidia wird nun von Digitimes zitiert: Man habe keinerlei Absicht, als Konkurrent aufzutreten. Auch deswegen habe man sämtliche Spezifikationen der Founders Edition mit den Hardware-Partnern geteilt, sodass diese Modifikationen und Verbesserungen vornehmen könnten.
Tatsache bleibt jedoch, dass Nvidia beim Start der GTX 1080 einiges an Umsatz erwirtschaftet hat, der sonst den Grafikkarten-Verkäufern zugeflossen wäre. Auch bei der GTX 1060, 1070 und Titan X bietet Nvidia wieder eine Founders Edition an, die für Privatkunden erhältlich ist. Dies entspricht der Definition von Konkurrenz, ganz gleich ob sie beabsichtigt ist, oder nicht.
Für den Kunden ist Konkurrenz glücklicherweise meistens förderlich. Wenn Nvidia selbst Modelle anbietet, müssen sich die Hersteller durch bessere (Preis-)Leistung oder anderweitig hervortun, um ihren Umsatz zu generieren.

somit vermutlich trotz "fehlender Verkäufe" aus.
Der Bericht sollte lauten "Unternehmen danken Nvidias Geschäftsführern dass jene auf die brilliante Idee kamen die Founders Edition einzuführen - so kann man den Kunden besser schröpfen".
Gebe es keine Konkurrenz für die 1060, würde deren Preislagen höher sein; Founders Edition sei Dank.
hallo, ich habe tatsächlich eine kleinigkeit in meinem Post vergessen und zwar hab ich nur im Rahmen der 1060 geschaut was es so gibt da mir 1070, 1080 und co. einfach viel zu teuer sind.
Die von Ihnen gepostete Asus mit DHE Kühler kannte ich tatsächlich nicht, jedoch würde ich der FE hier den vorzug geben da sie mir einfach viel besser gefällt.
Zitat von chinaquads
"Er schrieb was von hochwertigen dhe Kühlern. Die klappernen Dinger kann man ja wohl nicht als hochwertig ansehen."
Ich z.B. habe ein schlechtes gefühl wenn ich einen Twin Frozr von MSI in die Hände nehme. Ich kann zwar nur für die älteren Sprechen bei denen man angst haben musste, dass man die Kühlerlamellen verbiegt (beim Einbau) und die kleinen klapprigen Lüfter sind auch nicht gerade vertrauenserweckend. Bei der 470 Twin Frozr von meinem bruder fiel nach relativ kurzer zeit ein Lüfter aus......... Die neueren Twin Frozr kenn ich nicht da ich keine mehr gekauft hab seit meiner 6870
Ich vermisse einfach die guten alten Referenz Designs wie zu zeiten der gtx 260 welche einen sehr soliden Eindruck machen verglichen mit den Custom Kühllösungen heutzutage. Erfahrungsgemäß liefen diese Hitzköpfe auch über die gesamte Nutzungsdauer problemlos bei mir und meinen Bekannten.
Willkommen im Kapitalismus.