Asus Phoenix Geforce GTX 1060 6GB: Minimalistische Mini-Grafikkarte
Asus hat die Phoenix Geforce GTX 1060/6G ("GTX 1060 6GB") vorgestellt, die als Einsteigermodell das minimalistischste Angebot des Nvidia-Boardpartners darstellt. Statt eines Kühlkörpers mit Aluminiumlamellen und Heatpipes kommt eine einfache Strangausführung mit Kupferkern zum Einsatz. Die Grafikkarte übersteigt die Mini-ITX-Abmessungen kaum.
Im Einsteigerbereich sieht Asus die Grafikkartenserie Phoenix vor, die bislang bis zur Geforce GTX 1060/3G angeboten wurde. Auf seiner internationalen Webseite hat der Nvidia-Boardpartner inzwischen eine Produktseite für eine Phoenix GTX 1060/6G angelegt, sodass eine Markteinführung nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen dürfte. Abgesehen von der etwas stärkeren GP106-GPU und dem verdoppelten Grafikspeicher ist das neue Modell identisch zur kleineren 3G-Schwester.
Das Design ähnelt Zotacs Mini-Ausführung und EVGAs Gaming: Das PCB ist mit 183 mm nur etwas länger als ein Mini-ITX-Mainboard, überragt die Slot-Blende allerdings um einen guten Zentimeter. Die Kühlung übernimmt ein Strangkühlkörper samt Kupferkern, der von einem einzelnen Axiallüfter auf Temperatur gehalten wird. Die Oberfläche zur Kühlung fällt deutlich kleiner aus als bei dünneren Lamellen (mit Heatpipes), was bei der GP106-GPU aber noch kein großes Problem darstellen sollte. Auf eine werkseitige Übertaktung verzichtet Asus komplett.
Man könnte meinen, dass eine solche Grafikkarte gut für den Mining-Bereich geeignet wäre. Asus vermarktet die Phoenix Geforce GTX 1060/6G allerdings nicht explizit für diesen Bereich und setzt auch Bildausgänge (3 × HDMI 2.0, 1 × Displayport 1.4, 1 × DVI-D) ein. Preislich brauchen Spieler vorerst auf kein attraktives Angebot hoffen, da der Grafikkartenmarkt zurzeit generell überteuert ist. Die 3-GiByte-Ausführung kostet bereits 300 Euro und mehr.

Darauf lässt es natürlich sehr gut ausruhen.
Hoffen.. viel kann man da auch nicht mehr machen, außer lange sparen und zu sehr hohen Preisen kaufen :x