Herman Miller Coyl: Was leistet der Gaming-Schreibtisch für mindestens 1.095 US-Dollar?

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Herman Miller Coyl: Was leistet der Gaming-Schreibtisch für mindestens 1.095 US-Dollar?

Herman Miller bringt mit dem Coyl einen neuen Gaming-Schreibtisch: höhenverstellbar, mit Kabelwanne, rotem Spiralkabel und Drehregler. Der Preis startet bei 1.095 US-Dollar.

Herman Miller erweitert sein Gaming-Sortiment um den Coyl, einen höhenverstellbaren Schreibtisch, der als erster intern entwickelter Stehschreibtisch der Marke speziell für Spieler gedacht ist. Der neue Tisch soll sich vor allem über drei Elemente von klassischen Stehschreibtischen unterscheiden: Kabelwanne, Spiralkabel und Drehregler. Die Kabelwanne sitzt unter der hinteren Tischkante und nimmt Kabel sowie Steckdosenleisten auf. Sie lässt sich über die Filzabdeckung auch von vorne erreichen, wenn der Tisch hochgefahren ist. Damit sollen Nutzer nicht hinter den Schreibtisch greifen oder ihn von der Wand wegziehen müssen.

Rotes Spiralkabel und Drehregler statt Tasten

Auffällig ist das rote Spiralkabel, das den Coyl mit Strom versorgt. Herman Miller setzt hier auf ein aufgewickeltes Kabel, das bei wechselnder Tischhöhe gespannt bleiben soll. Herman-Miller-Produktmanager Steven Harton verweist beim Design auf alte Telefonhörer und frühe mechanische Tastaturen.

Die Höhenverstellung erfolgt nicht über klassische Tasten oder Wippen, sondern über einen Drehregler. Das erlaubt laut Produktblatt eine sehr genaue und stufenlose Höhenverstellung; ein Display zeigt die aktuelle Höhe an. Zudem lassen sich bis zu vier Höhenprofile speichern. Weitere Ausstattungsdetails sind integrierte Haken an den Seiten, etwa für Kopfhörer oder einen Rucksack. Das optionale Rückpanel funktioniert wie eine Lochwand und kann Zubehör wie kleine Ablagen oder Halter aufnehmen.

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Europa führt weiterhin den Nevi Gaming Desk

Für Europa ist der Coyl aktuell noch nicht als Produkt gelistet. In Deutschland wird primär der Jarvis als elektrisch verstellbarer Sitz/Stehschreibtisch angeboten, der bei rund 1.000 Euro startet. Speziell für Gamer bietet man zudem den Nevi an, der rund 1.500 Euro kostet. Ob und wann der Coyl nach Deutschland kommt, ist im Moment unklar.

Herman Miller bleibt mit dem Coyl im Premiumsegment: Er startet in den USA bei 1.095 US-Dollar. Mit zusätzlicher Kabelwanne steigt der Preis laut Wired auf 1.495 US-Dollar, mit rückseitigem Panel auf 1.635 US-Dollar - jeweils plus VAT.

Damit liegt der US-Einstiegspreis bereits über vielen Gaming-Schreibtischen anderer Anbieter, und mit den wichtigsten Erweiterungen steigt der Preis deutlich. Die Ausstattung konzentriert sich auf das Kabelmanagement, die Höhenverstellung und die Zubehörorganisation, während typische Gaming-Elemente wie eine RGB-Beleuchtung nicht im Mittelpunkt stehen.

Das schlichte Design wird einigen gefallen, anderen wird der aufgerufene Preis trotz der generell hohen Materialanmutung zu hoch sein, da es anders als etwa beim Embody-Stuhl wenig Alleinstellungsmerkmale gibt. Vergleichbar ist der Coyl im Wettbewerb mit Produkten wie dem Steelcase Ology, der ebenfalls für rund 1.500 Euro angeboten wird und mit 1,6 × 0,8 Metern etwas mehr Platz bietet.

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Quellen: Herman Miller

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von theGucky Volt-Modder(in)
        Habe mal bei einem Angebot zugeschlagen und höherwertige Tischliftbeine, oder wie man die Dinger nennt, zugeschlagen. Aber ohne Tischplatte, weil ich bereits eine habe, die ich schon länger nutze.

        Ich habe rund 400€ gezahlt für einen ähnlichen Beinaufbau wie hier von Herman Miller. Die Beine (die ich gekauft hatte) können rund 150kg heben, also alles auf meinem Tisch + mich selber.
        Solange man die nicht auf der höchsten Einstellung nutzt, wackelt der Tisch auch nicht.

        Da finde ich das was Herman Miller bietet VIEL zu teuer.
      • Von theGucky Volt-Modder(in)
        Habe mal bei einem Angebot zugeschlagen und höherwertige Tischliftbeine, oder wie man die Dinger nennt, zugeschlagen. Aber ohne Tischplatte, weil ich bereits eine habe, die ich schon länger nutze.

        Ich habe rund 400€ gezahlt für einen ähnlichen Beinaufbau wie hier von Herman Miller. Die Beine (die ich gekauft hatte) können rund 150kg heben, also alles auf meinem Tisch + mich selber.
        Solange man die nicht auf der höchsten Einstellung nutzt, wackelt der Tisch auch nicht.

        Da finde ich das was Herman Miller bietet VIEL zu teuer.
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