Corsair One Pro im Test: Benchmarks
Corsair One Pro im Test: Hier finden Sie die Benchmarks
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Test: SSD- und Render-Benchmarks
Zeit für die PC-Games-Hardware-Rüttelstrecke: Zuerst nahmen wir die verbaute SSD unter die Lupe. Mit rund 520 MByte/s und je nach Dateigröße zwischen 493 und 504 MByte/s passierte die Corsair Force LE den AS-SSD-Benchmark für sequenzielles Lesen und Schreiben mit fliegenden Fahnen. Interessanterweise hatte das Laufwerk laut Crystal Disk Info schon rund 550 Betriebsstunden mit knapp 3 TByte Lese- und 1 TByte Schreibvorgängen auf dem Buckel, was wir ausgiebigen Systemtests bei Corsair zuschreiben.
Anschließend ging es an einen ersten Grafik-Benchmark. CPU und CPU jagten wir mit Cinebench R15 über die Renderpiste: Im Open-GL-Test erreichte die GTX 1080 beachtliche 132,78 Bilder pro Sekunde - ein Spitzenwert. Auch die CPU erklomm das Prozessoren-Siegertreppchen: Intels Vierkerner musste sich mit einem Cinebench-Ergebnis von 984 nur den sechs- beziehungsweise zwölfkernigen CPUs i7-3930 (Cinebench: 1.096) beziehungsweise Xeon X5650 (Cinebench: 1.279) geschlagen geben.
Test: Fire Strike, Time Spy und VRMark
Für Spieler interessanter: Die Benchmarks aus dem Hause Futuremark, die den actionreichen Gamer-Alltag simulieren. Mit 17.409 Punkten im Fire-Strike-Test lässt der Corsair One 95 Prozent alle anderen bei Futuremark vermessenen Systeme hinter sich. Mit 5.200 Punkten in der Variante Fire Strike Ultra sehen immer noch 74 Prozent die Rücklichter des Corsair One. Den Benchmark Time Spy absolvierte der Corsair One mit 6.979 Punkten und verweist damit 89 Prozent aller Geschwindigkeitsjäger auf die Plätze. Die Grafikkarte regelte sich dabei selbsttätig wie oben beschrieben auf 1.898 MHz hoch.
Corsair preist die VR-Fähigkeiten seines Wohnzimmer-PCs. Mit Recht: Futuremarks VRMark Orange Room resultiert in gewaltigen 10.773 Punkten. Anders ausgedrückt: Die durchschnittliche Bildwiederholrate von 234,85 ist mehr als doppelt so hoch wie die angepeilten 109 Bilder pro Sekunde. Deutlich leistungshungriger ist der zukunftsorientierte Blue Room des VRMark: Hier kommt der Corsair One gerade einmal auf 2.299 Punkte oder 50,12 Bilder pro Sekunde - wer da das Headset auf hätte, greift nach der Spucktüte. Allerdings sind solche VR-Erfahrungen, wie sie der Blue Room simuliert, noch überhaupt nicht erfunden - und unsere Messwerte liegen im normalen Messrahmen einer GTX 1080.
Test: Hexer, Orks und Ethan Carter
Sie wollen wissen, wie sich der Corsair One in richtigen PC-Spielen schlägt? Wir auch. Deshalb setzten wir ihm drei Titel vor, die seine Innereien unterschiedlich belasten. Die REDengine von The Witcher 3: Wild Hunt setzt auf GPU-Power. Creative Assembly nutzt mit der hauseigenen Warscape-Engine in Total War: Warhammer besonders stark die CPU, während The Vanishing of Ethan Carter Redux das System auf den Umgang mit der Unreal Engine 4 prüft. Getestet haben wir mit Version 378.92 des Nvidia-Treibers:
| Spiel (Full HD) | FPS (Min) | FPS (Max) | FPS (Durchschnitt) |
|---|---|---|---|
| The Witcher 3 (maximale Details, kein HairWorks, Boat Trip) | 114,67 | 131,33 | 124,6 |
| TW: Warhammer (DX 11, maximale Details, Snowstorm) | 50 | 55,67 | 52,98 |
| TVOEC Redux (150 Prozent Scaling, TAA, Tracks) | 90,67 | 109,33 | 97,83 |
Zum Vergleich die Referenzwerte für eine taktgleiche GTX 1080 aus unserem Testlabor, allerdings noch mit Treiberversion 375.70:
| Spiel (Full HD) | FPS (Min) | FPS (Max) | FPS (Durchschnitt) |
|---|---|---|---|
| The Witcher 3 (maximale Details, kein HairWorks, Boat Trip) | 104 | nicht gemessen | 109,1 |
| TW: Warhammer (DX 11, maximale Details, Snowstorm) | 63 | nicht gemessen | 65,8 |
| TVOEC Redux (150 Prozent Scaling, TAA, Tracks) | 87 | nicht gemessen | 94,4 |
Die Zahlen des Corsair One können sich sehen lassen. Hier wird nichts gedrosselt, insbesondere die Leistungssprünge bei The Witcher 3: Wild Hunt und The Vanishing of Ethan Carter Redux beeindrucken. Die Ergebnisse von Total War: Warhammer scheinen nur auf den ersten Blick "zu niedrig". Wie uns Kollege Raff aufklärte, nutzte er zum Benchmarking eine i7-6800K-CPU mit sechs Kernen. Das sind zwei mehr als unsere i7-7700K, und das zeigt, wie sehr Creative Assembly bei ihrem Spiel auf CPU-Leistung setzen.
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Und jetzt packen die noch ne 1080ti mit nem 7700K rein, evtl. legen sie auch gleich noch eine Kabeldurchführung für die Außer-Haus-Montage (wie bei Klimaanlagen) bei, damit nur die Nachbarn vom Lärm belästigt werden.
Wobei komischerweise die Lautstärke-Messungen hier und bei CB (im o.a. Link kommt man zu nem Test auf CB) voneinander abweichen. Das kann durchaus an einer unterschiedlichen Versuchsanordnung liegen. Hab ich aber jetzt nicht nachgeschaut.
Warum gibts es den PC nicht mit i5 und 8GB sowie einer günstigeren GPU?
Was höre ich da? Ein Gehäuse mit VR Ready Spezifizierung?
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