PCGH-Plus Label [PLUS] Gaming-PC besser kühlen: wichtige Tipps und Empfehlungen für den heißen Sommer

PCGH Plus: Die Sonne lässt Ihre vier Wände auf tropische Temperaturen steigen? Ihr Rechner krächzt laut vor sich hin und lässt Sie noch stärker schwitzen? Wir geben Ihnen "kühlende" Informationen an die Hand. So kommen Sie angenehm durch den Sommer! Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 09/2024.

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 Gaming-PC besser kühlen: wichtige Tipps und Empfehlungen für den heißen Sommer
Quelle: Aidbox, Dall-E, Fractal Design

Kühl durch den Sommer!

Ganz im Sinne von "Hurra, hurra, der Sommer ist da!" wird es immer wärmer. Was wunderbar nach Urlaub, Sonne, Strand klingt, kann sich jedoch im nicht klimatisierten Büro bei erforderlicher Rechnerarbeit als kleine Hölle entpuppen - gerade in Dachgeschosswohnungen. Denn einerseits sondern PC-Komponenten in dem Kontext stets unerwünschte Abwärme ab, und andererseits drohen zu hohe Umgebungstemperaturen mit suboptimaler Hard- und Software-Konfiguration, die Leistung durch thermische Drosslung zusätzlich zu bremsen oder die Kühlung aufs Maximum laufen zu lassen. Ergo: Die Arbeit am PC wird im schlimmsten Fall brüllend heiß, langsam und laut. Es gibt jedoch einige Wege, das Problem geschickt zu umgehen.

Wärmestau als Knackpunkt

Wer einige Stunden am Stück den stärkeren Spiele- oder Arbeitsrechner laufen lässt, wird es kennen: Die Zimmertemperatur steigt in geschlossenen Räumen ohne Kühlung von außen kontinuierlich an. An dem Prinzip lässt sich auch nichts ändern, nur die Umstände und Auswirkungen können beeinflusst werden. Hintergrund ist die stets von elektronischen Geräten wie Monitoren oder Rechnern abgegebene Wärme. Strom im Büro kann nie auf ein einzelnes Ziel orientiert in Gänze effizient genutzt werden. Bedeutet: Es geht in jedem Fall Energie abseits des eigentlichen Zwecks "verloren". Als konkretes Beispiel wären etwa Bildschirme zu benennen. Je heller diese eingestellt sind, desto wärmer auch das Display.

Dieser physikalische Effekt ist nicht erwünscht, lässt sich jedoch nicht vermeiden. Gerade bei hochfrequenten Monitoren mi t viel Fläche ergeben sich deshalb indirekte "Hitzestrahler", besonders prägnant bei guten HDR-Displays und hellen Bildinhalten ausgeprägt. Der Stromverbrauch schießt in die Höhe, die Abwärme steigt. Zwar lässt sich die Bildschirmtemperatur etwa über einen Luftstrom auf die Fläche verringern, die abgegebene Abwärme verteilt sich dennoch in der Umgebung. Ein auf den Monitor gerichteter Lüfter sorgt für einen besseren Hitzeübergang, hat aber auf den Raum betrachtet keine temperatursenkenden Eigenschaften.

Auf den eigenen Körper bezogen kann ein Ventilator zwar die Zimmertemperatur nicht senken, aber die Luft in Bewegung setzen und dadurch stehende "Hitzeluftpolster" auf der Haut verwehen. Durch den nun reduzierten "Stau" kommt unter anderem kühlere Luft an die Haut und Wärme kann leichter an die Umgebung abgegeben werden - dadurch wird ein Ventilator im Sommer zum begehrten Rettungsanker gegen Hitzeschläge in geschlossenen Räumen, auch wenn die Umgebungstemperatur durch die Nutzung des Ventilators unweigerlich, wenn auch minimal, steigt.

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Folgende Themen finden Sie im Artikel: 

  • Wärmestau als Knackpunkt
  • Klimaanlagen versus Ventilatoren
  • Luftaustausch in der Kammer
  • Airflow optimieren
  • Netzteil-Orientierung
  • Kühler-Modifikationen
  • Reversed-Lüfter bei Kühlern
  • AiO mit zusätzlichen Lüftern
  • Bessere Lüfter
  • In der Praxis gemessen
  • Seitenteil abnehmen?
  • Bessere Kühlung für Gaming-Rechner
  • Bastelstunde: Lüftertunnel
  • Mehr Lüfter für mehr Luft
  • Geheimwaffe: PCI-E-Lüfter
  • Undervolting mit Lüftern
  • Lohnenswert: CPU-Verbrauchsanpassungen im UEFI
  • Grafikkarten im Sommer
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