[PLUS] Gaming-PC selbst zusammenbauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
PCGH Plus: Den Rechner selbst aufzubauen, spart nicht nur Geld, sondern macht auch stolz - mit etwas Fingerspitzengefühl, Geduld und der richtigen Anleitung gelingt es! Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 05/2024.
Besonnen ans Ziel
Die Vorteile von Komplettrechnern liegen auf der Hand: Sie selbst müssen nur bedingt Einzelteile zusammenstecken und groß überlegen. Doch die Komponenten Stück für Stück - nicht unbedingt anders als Lego-Sets - zusammenzustecken, erhöht das Verständnis der Funktionsweise und spart Mehrkosten, die bei fertigen Rechnern zwangsläufig anfallen. Sie suchen PC-Inspirationen für verschiedene Budgets oder möchten sich mehr Basiswissen zu den jeweiligen Hardware-Kategorien aneignen? Dann werfen Sie zusätzlich zu diesem Artikel auch einen Blick auf unser Online-Angebot unter www.pcgh.de/PCs. Dort finden Sie nicht nur zahlreiche Bauvorschläge, sondern vertiefende Erklärungen, Kauftipps, praktische Videos verschiedener Setups sowie weiterführende Links. Schauen Sie unbedingt vorbei - es lohnt sich.
Voraussetzungen für den PC
Um einen Rechner erfolgreich zusammenzubauen, benötigen Sie ein Grundrepertoire an einfachen Werkzeugen, allen voran magnetischen Kreuzschlitzschraubenziehern. Günstige Universal-Kits genügen in den meisten Fällen völlig. Bei manchen Komponenten wie CPU-Tower-Kühlern liegen zudem notwendige Tools, wie lange Schraubendreher in der Packung dabei. Passende Schrauben sind stets im Lieferumfang enthalten. Im unkompliziertesten Fall benötigen Sie nur einen feineren (etwa für M.2-Schrauben) sowie einen etwas länglicheren, dickeren Kreuzschlitz (zum Beispiel zum Montieren des Mainboards im Gehäuse).
Damit Ihr Rechner läuft, braucht es eine CPU (Intel oder AMD), ein dazu kompatibles Mainboard (das den Sockel für den Prozessor bietet), einen CPU-Kühler, Arbeitsspeicher-Riegel (entweder DDR4- oder DDR5-Kits, je nach Generation und Platine), einen Massenspeicher (heutzutage primär SSDs, für Bilder, Betriebssystem, Programme etc.), eine Grafikeinheit (entweder eine Grafikkarte oder eine interne Einheit auf der CPU), ein möglichst hochwertiges Netzteil sowie (mehr oder minder optional) ein Gehäuse mit Lüftern, in der alle Hardware-Teile zusammen verschraubt werden.
Meiden Sie diese Fehler
Nehmen Sie sich für den Aufbau Zeit und bringen Sie eine gesunde Portion Contenance mit - erwarten Sie kleinere, oftmals aber schnell behobene Praxishürden. Meiden Sie übermäßige Kraftanwendungen und behandeln Sie empfindliche Stellen wie Pins oder Kontakte stets mit Vorsicht. Beachten Sie, dass der Zusammenbau einzelner Komponenten teils abweichen kann - beispielsweise, wenn Sie statt eines CPU-Luftkühlers einen Kompaktwasserkühler mit Radiator verwenden möchten. Gehen Sie daher die Anleitungen ruhig öfter durch, ehe rasche Entscheidungen für Ärger sorgen.
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Schritt für Schritt: Beispielaufbau mit ATX-Formfaktor
- Arbeitsspeicher
- SSDs
- CPU-Kühler
- Wärmeleitpaste
- notwendige Kabel
- Anschlüsse
- Einbau Grafikkarte
- Vorher alles prüfen
- Es geht los
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