PCGH-Plus Label [PLUS] Der beste Videoschnitt-PC für Adobe Premiere Pro

PCGH Plus: Potente PC-Hardware ist zu weitaus mehr zu gebrauchen als nur zum Spielen. Daher prüfen wir ausführlich, wie gut sich aktuelle CPUs und GPUs beim Videoschnitt mit Adobe Premiere Pro schlagen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2021.

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 Der beste Videoschnitt-PC für Adobe Premiere Pro
Quelle: Olga Yastremska, 123RF.com

Videodurchschnitt

Wir testen CPUs und GPUs seit vielen Jahren und beschränken uns dabei hauptsächlich auf Spiele. Das ist an sich auch gut so und entspricht unserer Nische der Gaming-Hardware. Nun wird mit einem leistungsfähigen Spielerechner aber nicht unbedingt nur gezockt. Hin und wieder könnte auch ein Feierabend-Gamer auf die Idee kommen, damit zu arbeiten. Gut, für Internet und Office braucht es kaum Benchmarks oder ausführliche Tests. Es gibt aber durchaus Anwendungen, welche die Rechenchips ähnlich fordern wie aktuelle Triple-A-Titel. Solche kommen in unseren regulären Tests auch hin und wieder zum Einsatz. Nun könnten Sie sich aber die Frage nach der Aussagekraft stellen, wenn sie danach wissen, wie stark Ihr Ryzen oder Core-i9 in der Primzahlen- oder Pi-Nachkommastellenberechnung mittels wPrime oder SuperPi ist. Es könnte durchaus sein, dass diese Aufgaben weniger zum Tagwerk Ihres Rechners gehören und eher Anwendungen zur Foto- oder Videobearbeitung zum Einsatz kommen.

In der letzten Ausgabe haben wir erst die Leistung in Adobe Photoshop und Lightroom Classic geprüft. Im selben Benchmark-Marathon durften die jeweiligen Prozessoren und Grafikkarten die Parcours für den Videoschnitt durchlaufen, die wir nun in diesem Artikel gesondert präsentieren. Nun wird Ihnen auffallen, dass wir weitaus mehr CPUs als GPUs im Test haben. Das liegt unter anderem daran, dass unter den CPUs der Blumenstrauß auch vielfältiger ist und bei den GPUs auch Workstation-Modelle zum Einsatz kommen, die wir als Consumer-Medium bislang nicht als Testmuster bekommen. Im Gegensatz zu hochklassigen CPUs sind GPUs auch nicht in Rechnern von Privatanwendern vertreten und kommen wirklich nur im professionellen Umfeld zum Einsatz. Wir aber beschränken uns auf die Zielgruppe, die vom ambitionierten Hobby-Filmer bis zum Semi-Profi reicht, der fürs Web produziert. Ein wesentlicher Unterschied zu Workstation-Grafikkarten ist etwa das Encoding in 10 Bit Farbtiefe, was für Webvideos schlicht nicht gebraucht wird. Klar unterstützt Youtube mittlerweile auch HDR, was aber nach wie vor kaum verbreitet ist mangels Unterstützung bei den Endgeräten. Wir hatten darüber nachgedacht, hier die Leistung einiger (erschwinglicher) Workstation-Grafikkarten mit einzubeziehen, hielten es dann aber doch für zu praxisfern und dem Aufwand letztlich nicht angemessen. Sollten Sie anderer Meinung sein und interessieren sich doch für diesen Blick über den Tellerrand, schreiben Sie mir unter mc@pcgh.de und wir denken nochmal über einen Nachschlag mit Workstation-GPUs nach.

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